Interview der Woche: 5 Fragen an ...
Norbert Marx stressgeplagter 1. Vorsitzender des STV Interview Woche 20/2010 1. Aktive 2009/2010 - im letzten Spiel die Klasse gehalten. Wie erleichtert bis Du? Norbert: Natürlich bin ich sehr erleichtert und froh, dass wir die Klasse gehalten haben. Ein Abstieg wäre der totale sportliche und finanzielle Ruin gewesen. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen. 2. 2010/2011 - ein neuer Trainer kommt, mit ihm wohl auch neue Ansätze und Taktiken. Was ändert sich sonst in der neuen Runde? Norbert: Nach überstandenem Abstiegskampf wollen wir den Kader mit neuen Spielern verstärken. So wird es unser Ziel sein, mit der neuformierten Mannschaft dann ins gesicherte Mittelfeld zu rutschen. Diese Liga ist einfach Gold wert. 3. Die Moral bei Arbeitseinsätzen rund um den Sportplatz und das Sportheim ließ in der letzten Zeit doch gewaltig nach - geht es jetzt, nachdem sich neben Dir auch andere Personen für diese Arbeiten engagieren, wieder besser weiter? Norbert: Ich hoffe doch sehr, dass die Mitglieder noch etwas bei den anfallenden Arbeiten anpacken. So werden wir dann noch ein paar anstehende Aufgaben erledigen. Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. 4. Welches sind die nächsten Projekte bzw. Baustellen beim STV? Norbert: Das Material für den Zaun und für die Hangbefestigung ist da. Das wird also demnächst anstehen. Desweiteren werden wir das Unkraut aus den Bodendeckern jäten. Danach muß man halt auch sehen, was finanziell möglich ist. Eine Solaranlage für den Warm-wasserbetrieb wäre noch ein richtiges Highlight. 5. Ergänze bitte wie immer den Satz: "Der STV ist für mich ..." Norbert: ... meine Aufgabe fürs Leben. Ohne den STV geht - glaub' ich - nicht. Mit Herzblut weiter den Weg nach vorne gehen. Vielen Dank für Deine Aussagen und viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben. ********************************************************************* Adolf Walter Jahrgang 1953 sportlicher Werdegang / Erfolge: keine Angaben Interview Woche 19/2010 1. Aktive - Saison 2009/2010: Reicht es zum Klassenerhalt (die Frage wurde vor dem Spiel gegen den SV Scheuern gestellt)? Adolf: Nein. 2. Du hast in der AH gespielt und warst in Leitungsfunktionen in der AH. Wie zufrieden bist Du z.Zt. mit den Jungs? Adolf: In Schulnoten ausgedrückt würde ich ihnen eine 3 geben. 3. Was machen Deine eigenen sportlichen Tätigkeiten? In Deinem hohen Alter willst Du es nochmals wissen? Adolf: Eventuell will ich ab und zu wieder mitspielen. 4. Wie gut ist der Verein STV Urweiler und die jetzige Vereinsführung aufgestellt? Adolf: Befriedigend. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Adolf: ... ein Teil meines Lebens. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Patrick Langendörfer Jahrgang 1989 sportlicher Werdegang: Jugend STV von 1998 bis 2008 Erfolge: "Oje, das weiß ich gar nicht mehr" aktiv beim STV seit 2008 Interview Woche 18/2010 1. Aktive 2009/2010: Mittlerweile bist Du aus der zweiten Mannschaft in die Erste aufgerückt, hast in den letzten Wochen auch mit gegen den Abstieg gekämpft. Nach dem Spiel in Namborn: Packen wir den Klassenerhalt? Patrick: Die Niederlage gegen Namborn war natürlich sehr unglück- lich. Trotzdem denke ich, dass die Tendenz positiv ist. Wir waren dem Sieg deutlich näher als in den Partien zuvor. Wir haben noch zwei Spiele, in denen wir punkten können - und müssen. Jeder Spieler ist gefordert, die Herausforderung Klassenerhalt anzunehmen und sein ganzes Können abzurufen. Zweifellos hat dann die Mannschaft das Zeug dazu, die fehlenden Punkte einzufahren und wird es auch tun. 2. Warum kam der Einbruch in den letzten Wochen? Noch Ende März sah der STV mit 10 Punkten Abstand auf die anderen Kellerkinder der Tabelle herab. Patrick: Das ist schwer zu beurteilen. Es kann viele verschiedene Gründe haben. Jedenfalls bringt es nichts, einem ehemals großen Vorsprung nachzutrauern und Fehler aufzuzählen. Wir müssen als Mannschaft in die Zukunft blicken, die kommenden Aufgaben angehen und unsere Durststrecke beenden. 3. Egal, wie die Saison letztendlich ausgeht, in der nächsten Saison geht es mit unserem neuen Trainer Heiko Sander weiter. Was erwartest Du von ihm? Patrick: Allgemein erwarte ich eine engagierte Arbeit mit der Mann- schaft, wie es auch Leo getan hat. Konkret sollte er einen fairen Umgang mit den Spielern pflegen und für sie immer ein offenes Ohr haben. 4. Fußball ist nur Deine "Zweit-Sportart", da Du im Tennis noch andere Qualitäten hast. Wo siehst Du Deine sportliche Position in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Und wie weit spielt dabei der STV Urweiler noch eine Rolle? Patrick: Natürlich versucht man sich in seiner "Hauptsportart" ständig zu verbessern und weiter nach oben zu kommen, auch wenn in den kommenden Jahren wohl mein Studium im Vordergrund steht. Jedoch ist mir Fußball und der STV sehr ans Herz gewachsen, so dass ich auch in den nächsten Jahren immer für die Mannschaft da sein und alles geben werde, wenn es mein Zeitplan zulässt. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Patrick: ... mein Heimatverein und eine tolle Abwechslung in meinem sportlichen Alltag. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Marko Thiel Jahrgang 1990 sportlicher Werdegang: Jugend SV Furschweiler Gastspieler in der A-Jugend des STV aktiv beim STV seit 2009 Interview Woche 17/2010 1. Wie kamst Du überhaupt zum STV? Marko: Durch das Zusammenspiel der Urweiler und Furschweiler A-Jugend (und meine aus Urweiler stammende Freundin). 2. Du spielst nicht nur das erste Jahr beim STV, sondern auch generell die erste Saison bei den Aktiven. Wie war die Umstellung gegenüber der Jugend, wie beurteilst Du Deine Leistung? Marko: Schlechter als bei der A-Jugend - es gibt mehr und höhere Anforderungen. 3. Schafft die erste Mannschaft den Klassenerhalt? Marko: Mit 100 % mehr Kampfgeist ja. 4. Nachdem Leo Hinsberger uns leider nach Abschluss der Runde verlässt: Was erwartest Du vom neuen Trainer? Marko: --- 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Marko: ... der geilste Verein der Welt. Vielen Dank für Deine Angaben. ********************************************************************* Heiko Sander neuer Spielertrainer ab Saison 2010/2011 Jahrgang: 1981 sportlicher Werdegang: Jugend: komplett SV Konken aktiv: SV Konken, SV Wahnwegen, TuS Mühlbach, SV HerschweilerPettersheim Spielertrainer: SV Konken, SV Wahnwegen Erfolge: 1x Meister SV Konken als Spieler Interview Woche 16/2010 1. Wie kam es zu Deiner Verpflichtung als neuer Trainer beim STV Urweiler? Heiko: Ersten telefonischen Kontakt hatte ich mit Christoph Backes, nach einem sehr guten Gespräch mit den Vereinsverantwortlichen fiel deren Wahl dann letztlich auf mich. 2. Hast Du die Mannschaft schon kennengelernt - sowohl sportlich als auch die einzelnen Spieler persönlich? Heiko: Ich habe die Mannschaft schon ein paar Mal gesehen, persön- lich habe ich bis jetzt nur mit Manuel Schu gesprochen, wegen möglicher Wechselabsichten. Ich hoffe aber, dass er sich das noch mal anders überlegt, weil er ein sehr wichtiger Spieler für die Mann- schaft ist. 3. Was erwartest Du von der Mannschaft - und auch vom Verein - in der neuen Saison? Heiko: Dass die Mannschaft alles gibt um Erfolg zu haben, das heißt regelmäßigen Trainingsbesuch, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, offenen und ehrlichen Umgang miteinander. Vom Verein erwarte ich: geordnete Trainingsmöglichkeiten sowie ein geordnetes Vereinsumfeld, Rückhalt und Unterstützung (vielleicht auch ein paar neue Trikots :-) 4. Und was erwartet den STV in Person des neuen Trainers? Heiko: Einen Fußball verrückten Trainer, sportlichen Erfolg, guten Trainingsbesuch durch attraktives, abwechslungsreiches sowie regel- mäßig stattfindendes Training. - Vorbildfunktion - Fördern des Gemeinschaftssinns - Engagement und Vereinsverbundenheit 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist - bis jetzt - für mich ..." Heiko: ... ein Verein, auf den ich mich richtig freue! Vielen Dank für dieses Interview und viel Glück für Deine zukünftige Aufgabe. ********************************************************************* Thomas Schmidt Jahrgang 1976 sportlicher Werdegang: Jugend STV von 1981 bis 1995 aktiv: 1995 - 1999 STV Urweiler 1999 - 2004 FC St.Wendel 2004 - 2008 STV Urweiler AH STV seit 2009 Erfolge: Meister C-Jugend Meister A-Jugend Meister Aktive Kreisliga B 2005/2006 Interview Woche 15/2010 1. Vor einiger Zeit musstest Du Deine aktive Karriere beenden, weil Dich gesundheitliche Probleme dazu zwangen. Jetzt bist Du noch ab und an bei den "Alten Herren" am Ball, hast sogar aushilfsweise einmal bei der Zweiten mitgekickt. Was sagt Dein Knie dazu? Thomas: Also zunächst einmal hat mein Fußballerherz gesagt: Wie geil, endlich mal auf dem STV-Rasen zu kicken! Allerdings sind sich mein Fußballerherz und mein Knie da nicht so einig ... Leider ist bei dem angesprochenen Einsatz in der 2. Mannschaft wohl noch ein Meniskusriss in dem bisher verschonten Knie dazugekommen. Mein Ziel ist es aber auf jeden Fall, mittelfristig wieder ab und an das STV-Trikot zu tragen. 2. Du warst im letzten Jahr für ein Amt im Vorstand im Gespräch, was aus beruflichen und familiären Gründen leider nicht geklappt hat. Könntest Du Dir vorstellen, in Zukunft dem STV als Funktionär zur Verfügung zu stehen? Thomas: Die familiäre und insbesondere die berufliche Belastung sind im Moment noch zu ausgeprägt, um sinnvoll ein Amt beim STV zu übernehmen. Unter anderem werde ich dieses Jahr für längere Zeit beruflich im Ausland sein. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, irgendwann ein Amt als Funktionär zu übernehmen. 3. Wie weit verfolgst Du noch unsere erste Mannschaft, wie beurteilst Du ihre Leistung? Thomas: Ich verfolge regelmäßig die Ergebnisse der beiden aktiven Mannschaften und der AH und habe mir in dieser Saison auch schon einige Spiele der Ersten angeschaut. Sollte die Mannschaft den Rest der Saison das bisherige Niveau halten können, gehe ich fest davon aus, dass sie die Klasse hält, was meines Erachtens ein Riesen-Erfolg ist! Denn ich hätte nicht selbstverständlich erwartet, dass sie sich in der neuen Klasse so schnell zurechtfindet. Spielerisch und taktisch haben sich die Mannschaft und die einzelnen Spieler weiterent- wickelt, was sicherlich auch ein Verdienst des Trainers ist. 4. Was ist gut in der Vereinsarbeit des STV, und wo besteht noch Verbesserungsbedarf? Thomas: Ich habe in meiner sportlichen Laufbahn schon einige Vereine in unterschiedlichen Sportarten erlebt, die Vereinsarbeit des STV ist aber mit keinem der anderen Vereine zu vergleichen: Identifikation, Herzblut und Engagement machen den STV zu einem Verein mit "Seele". Da ich derzeit das Vereinsleben nur aus einer gewissen Distanz verfolge, möchte ich mir ehrlich gesagt nicht anmaßen, Verbesse- rungsbedarf aufzuzeigen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Thomas: ... ein Stück Identifikation. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Thomas Gregorius Jahrgang 1960 sportlicher Werdegang: Jugend von 1968 bis 1978 aktiv von 1978 bis 1995 AH seit 1995 sportliche Erfolge: Meister Kreisliga B 1994/1995 Interview Woche 14/2010 1. AH: Zur Zeit immer genügend Spieler, relativ erfolgreich - geht dies das ganze Jahr so weiter? Thomas: Schön wäre es ja, aber ich glaube, dass die Probleme der letzten Jahre, was die Spielerdecke betrifft, sich in diesem Jahr nicht einfach in Luft auflösen werden. 2. Kaum zu glauben, aber Du wirst Ende des Jahres runde Fünfzig. Wie lange wirst Du noch das Trikot der STV-AH tragen? Thomas: Von mir aus noch Fünfzig. Aber Spaß beiseite, solange es mir Spaß macht, mein Körper mitspielt und ich nicht der Mannschaft zur Last falle, werde ich mit Begeisterung Fußball spielen. 3. Kein Interview ohne diese Frage: wie beurteilst Du die Leistungen unserer Aktiven? Thomas: Sehr durchwachsen, aber ich hoffe sehr, dass sie die Klasse halten können. 4. Und wie siehst Du im Moment den Gesamtverein aufgestellt? Thomas: Gerade wir in der AH wissen, wie schwer es ist, engagierte Leute zu finden, die ein Amt übernehmen. Deshalb ziehe ich den Hut vor denen, die dieses tun. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Thomas: ... der Ort, an dem ich vom Alltag abschalten kann. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Daniel Wagner Jahrgang 1991 Jugend FC St. Wendel: 1994-2001 Jugend STV: seit 2001 Jugend SV Grügelborn: 2007-2008 aktiv STV: seit 2009 Erfolge: Torschützenkönig Kreismeisterschaft E-Jugend mehrmaliger Gruppenmeister (u.a. A-Jugend 2009) Interview Woche 13/2010 1. Erstes Jahr bei den Aktiven: wie gut hast Du die Umstellung von der A-Jugend zu den Senioren verkraftet? War dies ein großer Unter- schied? Und wie haben Dich die "Alten" aufgenommen? Daniel: Die Umstellung von Jugend auf Aktive ist natürlich schon sehr groß. Stimmung und Zusammenhalt in der Mannschaft sind aber klasse, so dass es einem sehr einfach fällt, sich schnell einzu- gewöhnen. Und die "Alten" Michael Maurer und Martin Grill haben mich auch gut aufgenommen . 2. Und wie läuft es sportlich? Kann der STV sich - auch auf Dauer - in der Bezirksliga halten? Daniel: Wir haben nun in der Rückrunde gegen fast alle Mann- schaften aus der oberen Tabellenhälfte gespielt, und nun kommen die Spiele, in denen wir punkten müssen. Ich denke, dass wir da den Klassenerhalt klar machen werden. Und da wir insgesamt eine sehr junge Mannschaft sind, sehe ich in den nächsten Jahren noch Steigerungspotential. 3. Mit der Verpflichtung des neuen Trainers wurden erste Pflöcke für die Zukunft eingeschlagen. Zudem arbeitet der Vorstand daran, noch einige Zugänge für den Aktiven-Bereich zu verpflichten. Wo siehst Du noch Handlungsbedarf? Daniel: Ein neuer Trainer bringt normalerweise immer wieder ein wenig neuen Schwung rein. Und sollte noch der ein oder andere gute Zugang zum STV stoßen wollen, ist das nie verkehrt, so lange sie menschlich und charakterlich in den Verein passen. 4. Welches sind Deine eigenen Ziele - sowohl für Dich persönlich als auch für den STV? Daniel: Ich persönlich hoffe, dass ich in diesem Jahr wieder regel- mäßig am Training teilnehmen kann, da mir dies durch Bundeswehr und die Nachwirkungen meiner Abifahrt in der Hinrunde nicht immer gelang. Mit der Mannschaft will ich möglichst bald den Klassenerhalt sicher stellen, dies gebührend feiern und in den nächsten Jahren versuchen, auch mal in höhere Tabellenregionen vorzustoßen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Daniel: ... - trotz wohnhaft im "feindlichen" Leitersweiler - mein Heimatverein." Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Normann Hess Jahrgang 1987 sportlicher Werdegang: keine Angaben Interview Woche 12/2010 1. Nach langer Verletzungspause hast Du in Niederlinxweiler wieder Deinen ersten Einsatz (in der zweiten Mannschaft, Anm.d.Red.) bestritten. Wie war dies für Dich, funktioniert alles wieder reibungs-los? Normann: Als reibungslos kann ich es nicht bezeichnen, ich würde es eher als akzeptabel beschreiben. Die 10,3 Sekunden auf 100 Meter werde ich sicherlich nicht mehr schaffen :-) Das erste Spiel war natürlich nach einer so langen Auszeit sehr ungewohnt, aber ich denke, dass ich in den kommenden Wochen wieder schnell zu alter Form finden kann. 2. Aktive 2010: Wie ist die Leistung der letzten Wochen zu beur-teilen? Ist das Ziel Klassenerhalt erreichbar? Normann: Die letzten Wochen würde ich eher kritisch beurteilen. Ich hatte das Gefühl, das der Mannschaft nicht ganz bewusst war, dass wir zur Zeit gegen den Abstieg spielen. Nötiger Biss und der Wille zum Sieg hatten spürbar gefehlt. Erfreulicherweise sind wir letzten Sonntag gegen den SV Baltersweiler aus unserem Winterschlaf aufgewacht und haben einen ordentlichen Fussball gespielt. Ich denke, das macht mich auch für die kommenden Wochen und für das Ziel Klassenerhalt zuversichtlich. 3. Nebenher bist Du auch als Jugendtrainer für den STV aktiv. Wie kam es dazu, und wie klappt das mit den Junioren? Normann: Damals hatte es Paul Bechtel mit seinem "Jedi-Gedanken-Trick" geschafft, meinen ehrenwerten Kollegen Jonas Meyer und mich als Trainer der C-Jugend zu engagieren. Zur Zeit trainiere ich mit Karsten Marx die E-Jugend unseres Vereins. Mit der Qualifikation zur Sondergruppe und der gewonnenen Hallenmeisterschaft haben wir, denke ich, beachtliche Erfolge zu feiern. Jedoch könnte momentan der Trainingsbesuch besser sein. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Deine sportliche Position in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Normann: Wenn demnächst mein Freund Jan Stutz zum STV Urweiler wechselt, werden wir sicherlich noch größere Erfolge feiern. Aber ich hoffe auch, das ich in 10 Jahren noch mit meinem Bruder hier in einer Mannschaft spielen kann. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Normann: ... meine zweite Familie - mit einem kleinen Alkohol-problem :-)) Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Jürgen Haßdenteufel Jahrgang 1968 sportlicher Werdegang: Jugend von 1974 bis 1986 aktiv von 1986 bis 1993 AH von 1999 bis 2005 Erfolge: Meister B-Jugend 1984 (1.Meisterschaft einer Jugendmannschaft des STV!) Was noch ? Mehrmals Dorfmeister! Interview Woche 11/2010 1. Wie beurteilst Du die zur Zeit gezeigten sportlichen Leistungen der Aktiven? Jürgen: Meines Erachtens kam der Aufstieg in die Bezirksliga ein Jahr zu früh. Für die vielen jungen Spieler wäre eine zusätzliche Saison in der A-Klasse, mit Anschluss an die Spitzengruppe, von Vorteil gewesen. Die fehlende Erfahrung macht sich halt jetzt in vielen Bereichen bemerkbar, da sind uns andere Mannschaften einfach mindestens ein Jahr voraus. Insgesamt muss man doch zufrieden sein mit dem bisher erreichten Tabellenplatz, da hatte ich auch nicht mehr erwartet. Verstärkt man sich noch in der Defensive, da viel zu viel Gegentore, müsste der Klassenerhalt auch erreicht werden. Also, viel Glück für die noch ausstehenden Spiele. Ein Abstieg in die A-Klasse wäre auch wirtschaftlich und sportlich eine mittlere Katastrophe. 2. Bei den großen Baumaßnahmen für unsere Sportanlage warst Du mit Rat und Tat dabei. Auch heute kann man auf Dich zählen, wenn weitere Aktionen anstehen. Woran kann es liegen, dass ansonsten das Engagement der Vereinsmitglieder gegenüber 2007 zurück- gegangen ist, insbesondere was Arbeitseinsätze betrifft? Jürgen: Wer schon jemals ein Haus gebaut hat, kennt diese Situation: die Luft ist raus, der Akku leer, die Motivation dahin, es gibt kein Stück mehr etc ... Auch ich wohne schon 12 Jahre im "neuen" Haus und habe erst vor ein paar Wochen die letzte Lampe montiert. In Bezug auf den STV hätte ich mir eine außerordentliche Mitglieder- versammlung vorgestellt, bei der man allen mal wieder ins Gewissen redet. 3. Seit der Jahreshauptversammlung in der letzten Woche ist der Vorstand des STV wieder komplett. Wie beurteilst Du die Leistung dieses Gremiums, wo siehst Du Verbesserungspotential? Jürgen: Was will man mehr machen. Norbert schmeißt den Laden als Präsident, Clubwirt und noch vieles mehr. Paul Bechtel hat die Jugend immer noch fest im Griff und zieht immer wieder motivierte Jugendtrainer an Land, die Kasse ist wieder in der Hand von Fach- personal, Jörg hat ja gelernt mit Geld umzugehen, und Christoph Backes fungiert nach wie vor als Betreuer und Mädchen für alles. Die anderen Aktiven sind natürlich nicht zu vergessen. Schade finde ich, auch als betroffener Vater, dass es im Turnbereich keine Angebote mehr für Kinder und Jugendliche gibt. Da sind viele Kinder nach St.Wendel abgewandert. Das T im Vereinsnamen kommt nicht, oder kaum noch, zur Geltung. 4. Was machen Deine eigenen sportlichen Tätigkeiten? Jürgen: Nach vielen Verletzungen, gerade durch Fussball, widme ich mich dem langsamen Dauerlauf bis zu einer maximalen Laufstrecke eines Halbmarathons. Meine Vorbilder sind: de Schaadt Stefan unn de Anker. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Jürgen: ... mein Heimatverein, dem ich verbunden bleibe, auch wenn ich nicht jeden Sonntag auf dem Platz stehe. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Günter Kunz Jahrgang 1947 sportlicher Werdegang: "seit Wiedergründung des Vereins nach dem Krieg Mitglied, habe schon mit Petry’s Gerd und Scheib’s Fredi in der C-Jugend gespielt, war mit 17 Torwart der ersten Mannschaft, bin mit 19 nach Bliesen gewechselt und habe dort in sechs Jahren richtig Fußballspielen gelernt. Später habe ich noch einige Jahre beim FC St Wendel in der 3. Mannschaft gekickt. Vor drei Jahren beendete ich mit einem tollen Event meine Laufbahn bei der STV-AH zusammen mit anderen „begnadeten“ STV-Kracks (Dieter Gregorius usw.)." Interview Woche 10/2010 1. Aktive - Saison 2009/2010: Reichen die bisher gezeigten Leistungen, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen? Günter: Ich hoffe, dass vor allem gegen Gegner, die unter uns stehen, Punkte geholt werden. Aber es wird schwer. 2. Dir wird - zu Recht oder zu Unrecht - nachgesagt, dass Du einer der größten Kritiker des STV bist. Hier nun Originalton vor Dir: wo sind die Schwachstellen bei der ersten Mannschaft? Günter: Ich bin kein Kritiker des STV, sondern ich kritisiere schlechte Leistungen auf dem Spielfeld, wobei ich nie vergesse, in welcher Klasse wir spielen. Schwachstelle in unserer ersten Mannschaft ist eindeutig der Sturm. Hier ist es dem Trainer nicht gelungen, durchschlagskräftige Spieler auszubilden. 3. Thema AH: haben unsere "Alten" auf Dauer eine Zukunft? Günter: Wenn nichts mehr funktioniert beim STV, die AH immer! 4. Wie gut ist der Verein STV Urweiler und die jetzige Vereinsführung aufgestellt? Günter: Ich bin von der jetzigen Führung überzeugt. Hier möchte ich vor allem das große Engagement unseres Vorsitzenden "Otze" erwähnen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Günter: ... mein Verein! Danke für dieses Interview. ********************************************************************* Maximilian Schuld Jahrgang 1991 Jugend: FC St. Wendel (1995-2005) STV Urweiler (2005-2009) STV-Aktive: seit 2009 Interview Woche 9/2010 1. Wie siehst Du den sportlichen Saisonverlauf? Schaffen wir das ausgegebene Ziel, den Klassenerhalt in der neuen Bezirksliga? Maximilian: Die bisher gesteckten Ziele von Leo, um den Klassen- erhalt zu schaffen, wurden erreicht. Ich glaube schon, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Besonders, wenn unsere Verletzten wieder zurückkehren, wird dies kein Problem sein. 2. Und wie beurteilst Du Deine eigene sportliche Leistung beim STV? Du kommst ja gerade erst aus der A-Jugend und könntest dort sogar noch spielen. Wie groß ist der Unterschied zwischen Jugend und Aktiven? Maximilian: Ich versuche immer mein Bestes zu geben, mache aber noch häufig unnötige Fehler. Der Unterschied war am Anfang sehr groß. Besonders die Härte in den Zweikämpfen machte mir in den ersten Spielen Schwierigkeiten. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. 3. Unser Trainer Leo Hinsberger beendet leider nach dieser Saison sein Engagement beim STV. Was erwartest Du vom neuen Trainer - wer auch immer dies sein wird? Maximilian: Ich hoffe, der neue Trainer wird uns bei unseren künftig bevorstehenden Aufgaben zum Erfolg führen und die gute Arbeit von Leo fortführen. 4.Welches sind Deine eigenen Ziele - sowohl für Dich persönlich als auch für den STV? Maximilian: Mein Ziel ist es, den Sprung von der Zweiten in die Erste zu schaffen. Für den STV kann das momentane Ziel nur der Klassen- erhalt sein. 5.Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Maximilian: ... eine große, lustige Familie. Vielen Dank für Deine Angaben. ********************************************************************* Jürgen Meisberger Jahrgang 1988 bisherige Vereine: SV Hofeld aktiv STV: seit 2009 Interview Woche 8/2010 1. Wie siehst Du den sportlichen Saisonverlauf? Jürgen: Ich sehe den sportlichen Saisonverlauf positiv, weil wir eine gute Mannschaft haben, und ich denke, wenn wir uns alle noch steigern, können wir auch den Klassenerhalt erreichen. 2. Und wie beurteilst Du Deine eigene sportliche Leistung beim STV? Jürgen: Momentan nicht ganz ausreichend, weil ich weiß, dass ich noch nicht bei 100 Prozent angelangt bin. 3. Unser Trainer Leo Hinsberger beendet leider nach dieser Saison sein Engagement beim STV. Was erwartest Du vom neuen Trainer - wer auch immer dies sein wird? Jürgen: Ich erwarte vom neuen Trainer das gleiche Engagement wie vom alten Trainer. 4. Du hast auch schon in anderen Vereinen gespielt. Gibt es Unterschiede zum STV, sowohl sportlich und auch im Umfeld? Jürgen: Finde den Teamzusammenhalt echt super, habe dies bei bisherigen Vereinen nicht so erlebt. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Jürgen: ... ein Verein, in dem ich mich sehr wohl fühle, bei dem ich Kameraden habe, mit denen ich gern zusammenspiele und auch zukünftig etwas erreichen will. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Kai Bongers Jahrgang 1983 beim STV seit 2005 Interview Woche 7/2010 1. Wie beurteilst Du die bisher gezeigten Leistungen der ersten Mannschaft in der laufenden Saison 2009/2010? Kai: Ich denke, wir können noch einiges mehr erreichen. Aber auch das bisher Geleistete ist gut. 2. Als Spieler der zweiten Mannschaft: Hier gibt es große Leistungs- unterschiede von Sonntag zu Sonntag. Wie kann man dies begründen? Kai: Eines der größten Probleme ist sicher, dass oft nicht die gleiche Mannschaft aufläuft wie in der Woche zuvor. Einige Spieler pendeln zwischen erster und zweiter Mannschaft hin und her, mal fallen Spieler wegen verschiedener Gründe aus und somit muss man sich jede Woche neu auf die Mitspieler einstellen. 3. Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit verlässt uns Trainer Leo Hinsberger am Ende der Saison. Was erwarten die Aktiven von seinem Nachfolger - wer immer dies sein wird? Kai: Zum einen, dass der neue Trainer an Leos Leistung anknüpft, zum anderen, dass er, was Spieler und Leistung angeht, auch auf die erfahrenen Spieler hört und wieder mehr Ruhe und Zusammenhalt zwischen erste und zweite Mannschaft bringt. 4. Du hast Dich in Deiner Heimat auch schon in Vereinen engagiert. Was unterscheidet den STV von anderen Vereinen? Kai: Der größte Unterschied liegt vor allem in der Kameradschaft. In meinem früheren Verein hab ich mich nach sieben Jahren nicht so wohl gefühlt wie beim STV nach einem Monat. Es wollte jeder in einer Mannschaft spielen, aber ingesamt wurde nicht als Mannschaft gespielt. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Kai: ... ein Leben, eine Liebe, ein Verein. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Leo Hinsberger Trainer beim STV Interview Woche 6/2010 1. So langsam beginnt die Rückrunde der laufenden Saison. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit, geht es in der Woche nach Fastnacht wieder los. Wie sind die Vorbereitungen gelaufen, was erewartest Du in der Rückrunde? Leo: Wie in jedem Jahr läuft die "kleine" Vorbereitungsphase etwas schleppend an. Klausurarbeiten der Studenten, Wechseldienst und das nicht angenehme Klima zum Trainieren hält einige Aktive vom regelmäßigen Training ab. Hinzu kommt jetzt auch die extreme Wetterlage, die zu Trainings- und Spielabsagen führt. Aber ich glaube, das Problem haben andere Mannschaften in dieser Klasse auch. Natürlich ist es sehr wichtig, einen guten Start hinzulegen, damit wir unser Ziel Klassenerhalt so schnell wie möglich erreichen. Bei fünf Siegen - also fünfzehn Punkten - dürfte das relativ sicher sein. 2. Die Gerüchte haben sich bewahrheitet, dass Du nach drei erfolgreichen Jahren am Ende der Saison Deine Zelte als Trainer beim STV abbrichst. Was sind Deine Beweggründe für diesen Schritt? Leo: Nach drei Jahren die Zusammenarbeit zu beenden, war für mich keine leichte Entscheidung. Aber ich habe das Gefühl, dass wir uns mit dem vorhandenen Spielermaterial nicht mehr weiter entwickeln können. Das bedeutet, auch im nächsten Jahr wieder nur gegen den Abstieg zu spielen. Ich persönlich müsste dann zuviel Eigenenergie investieren. Hinzu kommt noch meine "unsichere" berufliche Zukunft. 3. Wie geht es weiter mit dem Trainer Leo Hinsberger? Gehst Du ein neues Engagement ein, oder bist Du im nächsten Jahr "Privatmann"? Leo: Also, so wie es aussieht, werde ich im nächsten Jahr viel Zeit haben, die Sportplätze im Nordsaarkreis zu bereisen. 4. Und wie geht es Deiner Meinung nach mit dem STV weiter? Leo: Der STV muss die Gunst der Stunde nutzen. Die Rahmen- bedingungen sind o.k., Spielermaterial ist genügend vorhanden, aber die Qualität sollte verbessert werden, damit man längerfristig in der Bezirksliga spielen kann. 5. Zum Abschluss immer wieder der gleiche Satz: Der STV ist für mich ... Leo: ... immer noch eine große Familie! Danke für dieses Interview, danke für all das von Dir Geleistete und viel Glück für Deine weiteren Aufgaben! ********************************************************************* ****** Winterpause 52. - 04. Woche ***** ********************************************************************* Nikolaus Jahrgang : ca.270/280 n.Chr. auch in diesem Jahr zur Bescherung beim STV Interview Woche 51/2009 1. Wie war die Weihnachtsfeier beim STV in diesem Jahr - erstmals von dem neuen Weihnachtsfeier-Team ausgerichtet? Nikolaus: Prima. Die Jungs haben sich viel Mühe gegeben, einige neue Sachen ausgedacht (wie z.B. das STV-Jeopardy oder die Tombola). Ich habe mir sagen lassen, dass hinter solch einem Programm viel Arbeit steckt und kann die Jungs wirtlich nur loben. Zumal wenn ich an das nächste Jahr denke, wenn diese Truppe schon Routine hat, dann sind sie zu noch tolleren Leistungen fähig. Allerdings ist die Show vielleicht ein wenig zu lang ausgefallen, am Schluss waren doch einige Gäste im Publikum und auch einige Akteure nicht mehr so ganz bei der Sache. 2. Und wie ist die Bescherung ausgefallen? Nikolaus: So wie fast in jedem Jahr. Viele brave Spieler des STV, die sich über das ganze Jahr bemüht haben, bekamen Geschenke. Nur ein paar Lausbuben musste mein Knecht Ruprecht mit einer Rute bestrafen (und der dazugehörigen Runde Bier für uns beide). Darunter war übrigens auch der Trainer. 3. Was wünschen sich die STV'ler in diesem Jahr? Hast Du ihre Wunschzettel gelesen? Nikolaus: Was wünschen sich schon brave Fußballer? Eigentlich das Übliche. Hier beim STV sind es genügend Punkte, um den Klassen- erhalt zu erreichen, außerdem natürlich eine verletzungsfreie Saison, was ich im Übrigen jedem wünsche, und eine Kiste Bier nach jedem Spiel. Die konnte ich allerdings nicht versprechen. 4. Und was wünscht sich der Nikolaus? Nikolaus: Quasi das Selbe. Alle Spieler sollten gesund und ver- letzungsfrei bleiben, der STV sollte möglichst ohne großartig zu zittern in der Bezirksliga bleiben, und all die unartigen Buben, die der Nikolaus noch mit einer Rute bestrafen musste, sollten sich im nächsten Jahr bessern. Allerdings habe ich mir schon während der Feier wieder Notizen in mein goldenes Buch gemacht. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Nikolaus: ... immer meine letzte und schönste Station vor meiner Rückfahrt in die Himmelswerkstatt. Lieber Nikolaus, vielen Dank für Deine Aussagen und weiterhin viel Spaß bei den weiteren Bescherungen. ********************************************************************* Julian Alles Jahrgang 1989 persönlicher Werdegang: keine Angaben Interview Woche 50/2009 1. Wie kam es, dass Du wieder beim STV spielst, und wie wurdest Du hier aufgenommen? Julian: Als ich nach mehr als einem Jahr fußballerischer Abstinenz den Entschluss fasste, wieder Fußball spielen zu wollen, fiel meine Wahl automatisch auf den STV. Hier habe ich einerseits bereits von der Jugend an gespielt, andererseits auch viele Freunde gewonnen. Aufgenommen wurde ich von allen Beteiligten mit offenen Armen, das half mir, mich sehr schnell wohl in der neuen Umgebung zu fühlen. 2. Mittlerweile gehörst Du zum Stamm der ersten Mannschaft. Was sagst Du zu den Leistungen der Aktiven (auch der zweiten Mann- schaft)? Julian: Am Anfang der Saison, ich gehörte noch zum Kader der zweiten Mannschaft, bemerkte ich bereits, dass sehr viel Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Insgesamt ist der Altersdurchschnitt der Mannschaft ja sehr niedrig, wodurch man die bis jetzt gezeigten Leistungen noch als relativ betrachten sollte. Es steckt viel mehr Potenzial in der Mannschaft, als es die Punkteausbeute erahnen lässt, viele Spiele gingen unglücklich verloren. Erinnert man sich einmal an die Horrorpartie in Ottweiler, oder die vergangene Partie gegen den übermächtigen Gegner Grügelborn, wo nach einem 0:4- Rückstand noch ein 3:4 herausgesprungen ist, so bemerkt man, dass noch vieles möglich ist, es braucht nur noch etwas Zeit. Kommen wir nun zur ersten Mannschaft. Diese hat sich meiner Meinung nach in den meisten Partien sehr gut verkauft. Einige langjährige Teilnehmer der Bezirksliga wie z.B. Überroth, Niederlinxweiler etc. haben wie ja bereits das Fürchten gelehrt. Man merkt aber, dass die Anpassung an die gestiegenen Anforderungen an jeden einzelnen Spieler Zeit erfordert. Das Spiel wurde einfach schneller, womit wir anfänglich einfach unsere Probleme hatten, viele leichte Ballverluste, mangel- nde Chancenauswertung und vor allem mangelnde Zweikampfhärte waren die Resultate. Pech hatte man aber auch mit dem Anfangs- programm, es kamen direkt die harten Brocken wie z.B. Nieder-kirchen, Grügelborn, Oberkirchen etc, die sich im oberen Teil der Tabelle ansiedeln. Alles in allem kann man sagen, dass wir uns zwar bis jetzt relativ gut verkauft haben, aber - ebenfalls wie in der zweiten Mannschaft - viel mehr Potenzial in der Mannschaft steckt. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es einige Langzeitverletzten gibt, welche einfach im System von Leo fehlen. 3. Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Deine sportliche Position in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Julian: Ach, man kann nie genau voraussagen, was in fünf bis zehn Jahren passieren wird. Den STV sehe ich in kommenden Jahren als Dauergast in der Bezirksliga, man wird sich wohl etablieren, was vor allem auf den sehr guten Trainer und die gute Jugendarbeit zurück- zuführen ist. Nicht zu vergessen das Herzblut, das Otze und Butschi in den Verein stecken! Meine Position wird hoffentlich doch noch im Aktiven-Bereich und nicht schon in der AH sein. 4. Was erwartest Du von der Weihnachtsfeier der Aktiven am kommenden Samstag? Julian: Die Vorfreude auf die Weihnachtsfeier ist enorm, ich freue mich schon einige Wochen wie ein kleines Kind darauf! Es soll einfach ein guter Abschluss der Saison werden, bei dem sich alle Beteiligten amüsieren. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Julian: ... der geilste Verein der Welt, nach Hamburg :-) Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* David Patuschka Jahrgang 1982 sportlicher Werdegang: Jugend von 1986 bis 1998 aktiv von 2001 bis heute: 1999 bis 2001 SV Hofeld 2001 bis 2003 FC St.Wendel 2003 bis heute STV Urweiler Erfolge: Hallen- und Kreismeisterschaften mit E-, D- und C-Jugend 1999 Hallenkreismeister mit A- und B-Jugend STV Urweiler Aufstieg mit SV Hofeld 2001 in die Landesliga (nicht oft gespielt, aber dabei sein ist alles) 2005/2006 Aufstieg mit STV Urweiler in die Kreisliga A Saarlandmeister mit dem Marienkrankenhaus Winter 2007 2008/2009 Aufstieg mit STV Urweiler in neue Bezirksliga Interview Woche 49/2009 1. Wie weit sind die Vorbereitungen zur Weihnachtsfeier? David: Ich muss sagen, es ist natürlich ein sehr schweres Amt, das wir übernehmen mussten, da die letzten Weihnachtsfeiern immer eine Menge Spaß gemacht haben. Da mit der letzten Feier ALLE Verantwortlichen zurück getreten sind und wir vorerst mal ins kalte Wasser geworfen wurden, war es anfangs etwas schleppend, als Karsten Marx und ich dies in die Hand nahmen. Zum Glück greifen Christoph und Jörg uns da noch etwas unter die Arme, und da ich ja auch zweimal mitwirkte, konnte ich mich in Sachen Planung schnell rein denken. Um zur Hauptfrage zurück zu kommen: Die Vorberei- tungen sind, was das Gesangstechnische angeht, schon so gut wie durch, und den Rest werden wir natürlich auch noch schaffen. Ich bin mal gespannt, wie viele Leute kommen werden (wobei die AH dieses Jahr auch eingeladen ist). Eine Sache in eigenem Interesse: es gibt eine Tombola dieses Jahr mit Sachpreisen von insgesamt 500 Euro (allein der erste Preis 170 Euro). Ich hoffe, die Weihnachtsfeier wird Euch gefallen. 2. Was sagst Du zu den Leistungen der Aktiven (erste und zweite Mannschaft)? David: Naja, die erste Mannschaft spielt irgendwie verhalten. Wenn ich sehe, was manche Spieler im Training für platzierte und feste Schüsse aufs Tor abgeben, und sonntags, wenn nicht die eigenen Sportkameraden die Gegner sind, sich so etwas nicht trauen oder abrufen können, finde ich das schon sehr schade. Die zweite Mann- schaft hat zwar des öfteren knapp verloren, aber in vier von sechs Spielen ganz gut gespielt. Da die Zweite meist ein Durchschnittsalter von ca. 22 Jahren hat, ist die Art, wie wir diese Saison spielen, eigentlich ok. Vor allem haben wir Spaß und Freude am Spielen, auch wenn wir mal verlieren. 3. Im Meisterjahr und kurz darauf warst Du Stammspieler in der ersten Mannschaft, heute meist nur noch Edelreservist bei der Zweiten. Wie kommt dies? David: Ich bin einfach zu verletzungsanfällig und habe in den letzten ein bis zwei Jahren etwas zu viel zugenommen. Dazu hab ich auch noch viel mit der Bundeswehr zu tun und bin daher oft auf Achse. Ich will immer wieder mal angreifen, schaffe es aber einfach nicht mehr. Fazit: wenn ich es mal wieder schaffen will, Erste zu spielen, muss ich zuerst abnehmen, der Rest ergibt sich dann bestimmt von selbst. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Deine sportliche Position in den nächsten fünf bis zehn Jahren? David: Ich denke, dass wir uns weiter in der Bezirksliga halten können, und dies auch bestimmt die nächsten 10 Jahre, wenn es mit der tollen Jugendarbeit weiterhin so super funktioniert. Ich persönlich spiele noch mindestens 10 Jahre aktiv! 5.Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." David: ... mein Ein und Alles. Danke für Deine Angaben. ********************************************************************* Stefan Schaadt Jahrgang 1959 sportlicher Werdegang: Jugend von 1966 bis 1977 (STV und FC St.Wendel) aktiv von 1977 bis 1978 (FC St.Wendel) AH STV von 1988 bis 2009 sportliche Erfolge: Mangelware Interview Woche 48/2009 1. Vorletzte Woche hast Du Dein offiziell "letztes" Spiel für die AH gemacht - und dies natürlich mit einem Sieg beendet. Wie war Deine aktive AH-Zeit, und wirst Du den Spielbetrieb nicht manchmal vermissen? Stefan: Ich war nie Fußballspieler, aber ich habe immer gerne Fußball gespielt. Wahrscheinlich haben wir während meiner langen AH-Karriere mehr Spiele verloren als gewonnen - unwichtig! Wichtig ist und war mir immer die Kameradschaft; vor, während und nach den Spielen. Ich denke, zur Kameradschaft vor allem nach den Spielen werde ich meinen Beitrag noch weiterhin leisten. 2. Nach dem Fußball: was macht Deine weitere sportliche Karriere? Stefan: Seit geraumer Zeit bin ich mehr und mehr auf einfachere Sportarten wie Radfahren und Laufen umgestiegen; dort freut es mich vor allem, mit "alten" AH- Kameraden hoffentlich noch lange aktiv zu bleiben. 3. Du warst einer der maßgeblich Beteiligten beim Umbau unserer Sportanlage. Was müsste in der nächsten Zeit noch getan werden, warum gehen die "Restarbeiten" nur so schleppend voran? Stefan: Ich will an dieser Stelle keine Hitliste erstellen über dringend notwendige Arbeiten im Umfeld unserer Sportanlage. Die Prioritäten über anstehende Maßnahmen sind seitens des Vorstandes gegeben. Was mich betrifft, werde ich den Vorstand mit Rat und Tat weiterhin unterstützen und hoffe, dass zur Umsetzung aller Maßnahmen genü- gend manpower aktiviert werden kann. 4. Kaum ein Interview ohne diese Frage: wie siehst Du die Leistungen unserer Aktiven? Stefan: Hoffnungsvoll, mit Luft nach oben und zum Schluss wird`s reichen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Stefan: ... ein großes Stück Heimat. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Tobias Gebel Jahrgang 1990 sportlicher Werdegang: Jugend von 1995 bis 2009 F-Jugend (98/99), E-Jugend (00/01), A-Jugend (08/09) jeweils Gruppenmeister aktiv seit 2008 Interview Woche 47/2009 1. Wie beurteilst Du den bisherigen Verlauf der Saison 2009/2010? Tobias: Nach dem etwas holprigen Start am Anfang der Saison hat sich unsere Erste nun doch gefangen und auch öfter gepunktet. Momentan stehen wir auf einem soliden 13. Tabellenplatz, mit dem wir eigentlich soweit zufrieden sein können. Es sind zwar einige Spiele am Anfang der Saison knapp und unnötig verloren gegangen, jedoch muss man beachten, dass wir Aufsteiger sind und dass eigentlich ja das Ziel sein soll, die Klasse zu halten. Ich denke, die Voraussetzung dafür ist gegeben, und ich glaube auch, dass wir das packen werden, wenn wir noch mal ordentlich Gas geben in der zweiten Saisonhälfte. Mit den Ergebnissen der zweiten Mannschaft können wir eigentlich nicht zufrieden sein, denn diese spiegeln nicht unseren Einsatz wider. Einige Male haben wir verdient verloren, jedoch hätte es in vielen Spielen Punkte für uns geben müssen. Ein schon oft angesprochenes Problem dürfte hier die Meckerei auf dem Platz und auch der Altersdurchschnitt sein. Wir sind viele neue bzw. junge Spieler im Aktivenbereich, und ich denke, dass hier einige erfahrene Spieler weggefallen sind, die es jetzt zu kompensieren gilt. Daher müssen wir aus dieser Saison lernen und schauen, dass wir in der nächsten Saison mit dieser jungen Mannschaft etwas mehr daraus machen und in der oberen Tabellenhälfte mitspielen. 2. Einerseits Studium auswärts, andererseits Verletzung. Zur Zeit hast du nur wenige Einsätze, nachdem Du als A-Jugendlicher schon Stammspieler in der Zweiten warst. Wann stehst Du wieder regel- mäßig auf dem Platz? Tobias: Ja, das ist sehr schwierig zur Zeit. Da ich seit Oktober in Karlsruhe wohne, bin ich nur noch an jedem zweiten Wochenende zu Hause, so dass der wöchentliche Fußballsonntag bei mir ausfällt. Wenn ich zu Hause bin, will ich auf jeden Fall versuchen, immer da zu sein, doch zur Zeit lässt meine Verletzung das Mitspielen nicht zu. Da ich eine Kapselverletzung am großen Zeh habe, werde ich früh- estens wieder nach der Winterpause auf dem Sportplatz stehen. 3. Wen Arbeit zu verteilen ist (sowohl bei Arbeitseinsätzen als auch bei Tätigkeiten wie Kassieren oder Rostwurstbraten), bist Du immer einer von denen, die sofort helfen. Warum tun dies so viele andere nicht? Tobias: Das kann ich nicht wirklich beantworten, weil ich es ehrlich gesagt selbst nicht verstehe. Aber scheinbar ist das in allen Vereinen so. Die meisten wollen nur die Vorteile genießen und auf einem schönen und gepflegten Rasen spielen. Es ist jedoch ungleich schwerer, sich die Hände schmutzig zu machen bei der Arbeit an der Sportanlage und dabei an einem Samstag morgen mal früher aufzustehen. So funktioniert normalerweise kein Verein. Jedoch haben wir einige sehr engagierte Leute beim STV, die die meiste Arbeit erledigen und ohne die nicht viel laufen würde. Ich denke, es sollten sich manche Leute mal darüber Gedanken machen, ob sie "nur" Fußball spielen wollen oder ob sie Fußball "in" einem Verein spielen wollen und hinter diesem stehen und etwas mehr dafür tun. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Deine sportliche Position in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Tobias: In Anbetracht der aktuellen Situation und mit Rückblick auf den Saisonstart denke ich, dass unsere Erste es schaffen wird, die Klasse zu halten. Aufgrund der vielen Jungen, zu denen auch ich gehöre, denke ich, das genug Nachwuchs da ist, um noch viele Jahre in dieser Klasse und vielleicht in geraumer Zeit auch in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen. Da ich mindestens fünf Jahre auswärts studieren werde, werde ich wohl etwas seltener in der nächsten Zeit für den STV spielen können. Was danach kommt, kann ich leider noch nicht sagen, jedoch weiß ich, dass ich immer für den STV da bin, wenn ich zu Hause bin. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Tobias: ... mein Heimatverein, mit dem ich groß geworden bin, und für den ich noch viele Jahre spielen will. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Christian Hau Jahrgang 1977 sportlicher Werdegang: Jugend STV von 1984 bis 1996 (Meister C- und A-Jugend) aktiv von 1996 bis 1998 STV Urweiler 1998 bis 2002 SV Leitersweiler 2002 bis Ende 2005 SV Bliesen (Meister 2002/2003) 2005 bis 2007 verletzungsbedingte Pause seit 2007 wieder zurück beim STV Interview Woche 46/2009 1.Wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Saison 2009/2010? Christian: Wir zahlen im Moment noch viel Lehrgeld, sind aber auf einem guten Weg, die Klasse zu halten. 2.Kannst Du die Kritik, die sonntags von Zuschauern auf dem Platz, im Sportheim oder im Gästebuch geäußert wird, nachvollziehen und verstehen? Christian: Hier muss ich noch einmal kurz die vergangene Saison streifen, in der Enzo 35 TORE erzielte und immer noch kritisiert wurde, wahrscheinlich von Personen, die nicht einmal in ihrer aktiven Zeit über das ganze Jahr gesehen 35 TORE im TRAINING erzielt haben (Torschusstraining ausgenommen). Ich persönlich nehme berechtigte Kritik, egal ob positiv oder negativ, gerne an und probiere einiges für mich rauszuziehen. Dennoch muss ich sagen, dass die Kritik von manchen Zuschauern, ob positiver oder negativer Natur, immer sehr theatralisch erfolgt, bei einem Sieg ist alles ok, und bei einer Niederlage sollten neben der Kritik auch einmal aufbauende Worte gefunden werden. Außerdem sollten manche Akteure von "alten Hasen" auch einmal Rat annehmen. Ich denke, hier sollten alle einen gesunden Mittelweg finden (im Gäste- buch ist es Quatsch und unnötig.) 3.Im Moment bist Du hin- und hergerissen zwischen Einsätzen in der ersten Mannschaft und der AH. Wie funktioniert dies, und wie klappt dies auch körperlich? Christian: Ich probiere durch meine Einsätze der Mannschaft zu helfen, um in dieser schweren Saison ein für uns wünschenswertes positives Ergebnis zu erreichen. Körperlich sieht es leider nicht so gut aus; ich habe meine aktive Karriere beendet, um mein Knie zu schonen, werde aber nach wie vor, wenn Not am Mann ist, solange es geht aushelfen. Ansonsten spiele ich sehr gerne in der "Genera- tionentruppe" AH. 4.Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Deine sportliche Position in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Christian: Den STV sehe ich, wenn alle im Jugendbereich so weiter- arbeiten und die dörfliche Verbundenheit der Nachwuchsspieler immer noch so gegeben ist wie bisher, auf einem guten Weg, noch einige Jahre diese Klasse zu spielen. Meine sportliche Position wird auch in 5 Jahren beim STV sein, mit Sicherheit aber im AH-Bereich. 5.Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Christian: ... mein Heimatverein mit den "gefühlt" meisten einhei- mischen Spielern in Südwestdeutschland. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Dominik Schneider Jahrgang 1972 sportlicher Werdegang: 1981 bis 1989 Jugend STV 1989/90 A-Jugend VfB Theley 1991 bis 2000 Aktive STV Urweiler 2000/2001 Aktive SV Mosberg/Richweiler seit Sommer 2001 AH STV Urweiler Erfolge: Meister 1. Mannschaft STV 1994/1995 Meisterschaft SV M II 2000/2001 Interview Woche 45/2009 1. Wie beurteilst Du die sportlichen Leistungen Deiner AH in der Saison 2009? Dominik: Für die AH war 2009 sicherlich ein gutes Jahr. Unser AH- Chef-Statistiker Detlef wird bestätigen, dass wir mehr Siege als Niederlagen eingefahren haben. Diese gute sportliche Leistung ist auch auf unsere gute Personalsituation zurückzuführen, es ist uns gelungen, etliche AH-Nachwuchsspieler zu integrieren. Sehr schade ist, dass uns als Krönung der gezeigten Leistungen im Stadtpokal das Endspiel verwehrt worden ist. 2. Demnächst wird die AH wieder einen neuen Vorstand incl. Spiel- führer wählen. Könntest Du Dir vorstellen, auch Aufgaben in der AH-Führung zu übernehmen? Dominik: Dies könnte ich mir dann vorstellen, wenn meine Arbeits- stelle wieder in der Heimat oder zumindest heimatnah liegen wird. Als Funktionsträger sollte man vor Ort erreichbar sein und am AH-Training (falls es nicht mangels Masse ausfällt) teilnehmen können. 3. Aktive 2009/2010 - Du bist des Öfteren als Zuschauer vor Ort. Wie beurteilst Du die bisher gezeigten Leistungen? Dominik: In dieser Saison konnte ich leider erst zwei Spiele besuchen. Bedauerlicherweise war eines der beiden das Spiel am Samstag gegen Bosen in Gonnesweiler. Mich freut es sehr, dass unsere junge, fast nur aus Urweiler Jungs bestehende Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft hat und dort auch schon einige Erfolge eingefahren hat. In dieser Liga können wir jeden schlagen, leider aber auch von jedem geschlagen werden. Insbe- sondere am Samstag ist mir bewusst geworden, dass wir über die ersten Elf hinaus mit unseren Bankspielern nicht konkurrenzfähig sind. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Dich selbst in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Dominik: Wenn weiterhin solch engagierte und vernunftorientierte Vorstandsarbeit betrieben wird, sehe ich den STV auch in zehn Jahren fußballerisch in der gleichen Liga, im Ort weiterhin als wichtigen Integrationsfaktor und mich fußballerisch bei hoffentlich guter Gesundheit als Nummer vier in einer von Personalnot verschonten AH. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Dominik: ... meine Fußball-Oase und eine angenehme Nebensache. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Elmar Stutz Jahrgang 1967 sportlicher Werdegang: Jugend von 1973 bis 1985 aktiv von 1985 bis 2001 AH seit 2001 Erfolge: Meister B-Jugend 1984 Stadtmeister Aktive 1985 Meister 1. Mannschaft 1994/1995 Interview Woche 44/2009 1. Wie beurteilst Du die sportlichen Leistungen Deiner AH in der Saison 2009? Elmar: So kann es ruhig weitergehen. 2. Demnächst wird die AH wieder einen neuen Vorstand incusive Spielführer wählen. Könntest Du Dir vorstellen, auch Aufgaben in der AH-Führung zu übernehmen? Elmar: Eher weniger, ich helfe aber jederzeit, wenn Not am Mann ist und mein Schichtplan es zulässt. 3. Aktive 2009/2010 - Du bist häufig bei Heimspielen als Zuschauer vor Ort. Wie beurteilst Du die bisher gezeigten Leistungen? Elmar: Aufgrund der dünnen Spielerdecke sind die Leistungen in Ordnung. Es fehlt an Konstanz. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Dich selbst in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Elmar: Bei der guten Nachwuchsarbeit mache ich mir um den STV keine Sorgen. Ich selbst werde, wenn die Gesundheit mitspielt, noch ein paar Jahre für die Urweiler AH die Fußballschuhe schnüren. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Elmar: ... ein geiler Verein. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Swen Seiler Jahrgang 1981 sportlicher Werdegang: Jugend von 1987 bis 1998 aktiv von 1998 bis wer weiß wie lange.... (je 1/2 Jahr SV St. Wendel und SF Dörrenbach) Erfolge: mehrmaliger Jugendmeister, Hallenmeister, Kreismeister Interview Woche 43/2009 1. Aktive 2009/2010 - was sagst Du zur aktuellen sportlichen Situation beider Mannschaften? Swen: Meiner Meinung nach steht die erste Mannschaft, was die Punkte angeht, voll im Soll. Man muss einfach die neue sportliche Situation betrachten, dass man jetzt stärkere Gegner hat und das ganze Spielverhalten einfach anders ist. Es wird halt schneller gespielt, der Einsatz ist höher und damit sind wir in den ersten drei Spielen nicht zurecht gekommen, was man an den Ergebnissen leider gesehen hat. Dieses Jahr zählt es einfach nur, die Klasse zu halten, und wenn das geschafft ist, kann man weiter sehen. Bei der Zweiten ist es etwas anderes, wir haben da oft Spiele ver- loren, obwohl wir besser waren, was aber an der Unerfahrenheit der Spieler und der mangelnden Chancenverwertung gelegen hat. Für einen großen Teil der Mannschaft ist es das erste Jahr bei den Aktiven, die Mannschaft ist sehr jung, das braucht halt noch Zeit, bis das alles funktioniert. Aber ich denke, dass da etwas zusammen- wächst, was in den nächsten Jahren sehr erfolgreich sein wird und Zukunft hat. 2. Du bist als Co-Spielführer (zusammen mit Thomas Schmitt, Anm. d.Red.) für die zweite Mannschaft verantwortlich. Wie funktioniert dies? Swen: Diese Funktion als Co-Spielführer mit Thomas Schmitt ist ja keine neue Situation für mich bzw. uns. Das war ja letzte Saison schon der Fall. Wir sind ein eingespieltes Team, treffen Entschei- dungen gemeinsam bzw. in manchen Fällen mit der Mannschaft zusammen. Diese "Trainerfunktion" macht Spaß und man kann versuchen, sein Nötigstes zu tun, damit der Spaß und die nötigen Punkte in Urweiler bleiben. 3. Im Jahr 2007 wurde unser bisher größtes Bauvorhaben mit vielen Hilfskräften gestemmt. Die kleineren Vorhaben der letzten Zeit scheiterten oft an fehlender Bereitschaft zur Mitarbeit. Warum? Swen: Viele Leute sind sich einfach nicht bewusst, dass die baulichen Aktivitäten nicht mit Beendigung des Rasenplatzes vollendet sind. Wiederum einige gehen lieber am Wochenende feiern als morgens zu arbeiten. Man müsste die Leute persönlich ansprechen und fra- gen, warum sie nie Zeit oder Lust haben, wobei natürlich berufliche Dinge immer Vorrang haben. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Deine sportliche Position in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Swen: Mit dem Potenzial, was in Urweiler vorhanden ist, muss man einfach die Klasse in der nächsten Jahren halten können, auch wenn dies schwer wird. Die ganze Sportanlage, obwohl ja noch nicht fertig, gehört mit zu den schönsten und besten in der Klasse und wäre für die A-Klasse einfach viel zu schade! Bei mir sehe ich das so, dass ich noch fünf Jahre selbst spielen und dem Verein danach wie auch immer erhalten bleibe. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Swen: ... ein Stück Familie. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Jochen Wagner Jahrgang 1968 sportlicher Werdegang: Jugend STV von 1975 bis 1986 aktiv STV von 1986 bis 1998 Erfolge: Meisterschaft B-Jugend 1984 (?) Meister Aktive 1995 Interview Woche 42/2009 1. Nach einem längeren Auslandsaufenthalt bist Du nun wieder in Deutschland, allerdings doch weit von der alten Heimat entfernt. Wie weit verfolgst Du noch den STV? J ochen: Den STV habe ich immer verfolgt seit meinem Umzug nach München 1998. In den letzten 3 Jahren wieder etwas intensiver, als der erneute Aufstieg geschafft, im ersten Jahr danach die Klasse souverän gehalten und im Jahr darauf die Bezirksliga erreicht wurde. Natürlich auch dank Eurer tollen Webseite, die ich an dieser Stelle nochmal ganz ausdrücklich loben möchte. Vor allem im letzten Jahr in der Rückrunde habe ich doch öfters mitgezittert ... 2. Was sagst Du zu den sportlichen Leistungen, aber auch zu Kunst- rasenplatz und Umfeld? Jochen: Nach dem Sieg am Sonntag gegen Steinberg sieht die Situation jetzt wieder deutlich besser aus und die nächsten Spiele können wieder etwas entspannter angegangen werden. Schwierig war natürlich auch, dass zu Beginn der Saison viele Spiele gegen vermeintliche Gegner aus dem oberen Tabellendrittel zu absolvieren waren. Die zweite Mannschaft scheint noch nicht so recht in Tritt, aber da wird sicher auch bald der Knoten platzen. Der Kunstrasenplatz ist ein absolutes Schmuckstück und der STV kann wirklich stolz auf diese wunderschöne Arena sein. Konnte leider noch bei keinem Spiel live dabei sein, aber man kann sich die Atmosphäre mit Stadionsprecher "Kasti" sicher gut vorstellen. Auch was bei mir so ankommt, dass das Clubheim wieder sehr professio- nell in Eigenregie geführt wird und viele Helfer aktiv dabei sind. Ich denke, dass in der heutigen Zeit nur über solche Aktionen ein Verein erfolgreich am Leben gehalten werden kann. Also, weiter so! 3. Was macht Deine eigene sportliche Karriere? Jochen: Derzeit relativ wenig, da Job, Familie und Umzug (bin vor drei Monaten wieder von England nach München gezogen) doch sehr viel Zeit in Anspruch genommen haben und immer noch nehmen. Aber irgendwann werden auch mein Rad oder die Jogging-Schuhe mal wieder den Weg aus dem Keller finden. Und außerdem beginnt ja jetzt wieder die Skisaison und die Berge liegen ja in München vor der Haustür. 4. Gesetzt den Fall, Dich verschlägt es wieder in die Heimat, sieht Dich dann auch der STV wieder? Jochen: Nachdem ich nun schon mehr als 11 Jahre von Urweiler weg bin, hat sich mein Lebensmittelpunkt doch deutlich verlagert und die Besuche in der Heimat sind selten geworden. Nichtsdestotrotz freue ich mich immer wieder mal, beim Glitz einen gemütlichen Erfah- rungsaustausch mit den alten Kollegen zu haben (auch wenn der Tag danach etwas härter ist ...). Der Kunstrasenplatz würde natürlich schon mal reizen und vielleicht kann ich ja mal bei einem Heimat- besuch in der AH aushelfen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Jochen: ...nach wie vor eine schöne Erinnerung an eine tolle sportliche Zeit. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Gerd Petry Jahrgang 1947 sportlicher Werdegang: Jugend von 1961 bis 1963 aktiv von 1965 bis 1978 AH von 1978 bis 2003 Vorstand STV: insgesamt 12 Jahre Schriftführer / Kassierer Interview Woche 41/2009 1. Aktive - Saison 2009/2010: Reichen die bis heute gezeigten Leistungen auf Dauer? Gerd: Leider muss ich gestehen, dass ich mir zum jetzigen Zeitpunkt eine bessere Platzierung unserer Mannschaft erhofft habe. Sicherlich hat zum geringen Punktestand mit dazu beigetragen, dass wir bereits gegen die derzeit sechs besten Mannschaften der Liga gespielt haben und nur Lehrgeld zahlen mussten. Trotzdem hoffe ich, dass die Spieler in den nächsten Wochen die guten Leistungen aus dem Kirmesspiel gegen Niederlinxweiler wiederholen können und Punkte einfahren werden. Ich vertraue voll und ganz der Mann- schaft und dem Trainer. 2. Du hast in der AH gespielt und warst in Leitungsfunktionen in der AH. Wie zufrieden bist Du z.Zt. mit den Jungs? Gerd: Als alter AH'ler freut es mich zunächst, dass sich mit dem Wechsel aktiver Spieler in den AH-Bereich die Personalsituation gebessert hat. Damit einhergehend stellen sich die sportlichen Erfolge fast automatisch ein, was die Jungs ja auch mit dem Erreichen des Endspiels um den Stadtpokal und vielen weiteren guten Spielen bewiesen haben. Die schon traditionellen geselligen Gemeinschaftsveranstaltungen (Alte und Junge) der AH-Abteilung, immer bestens von Andreas "Mööf" Mörsdorf und Team organisiert, tragen das Übrige zur Kameradschaft und guten Stimmung in der AH bei. Ich glaube, in den kommenden Jahren wird uns die AH-Truppe mit vielen guten Spielen verwöhnen. 3. Was machen Deine eigenen sportlichen Tätigkeiten? Gerd: Nach Beendigung meiner Fußballer-Laufbahn in der AH habe ich meine sportlichen Aktivitäten auf das Radfahren verlegt. Ich treffe mich seit einigen Jahren mit ehemaligen AH-Spielern mitt- wochs und sonntags zum Radeln. Über den Radsport den Kontakt mit den alten Kameraden aufrechterhalten zu können ist toll, und zudem macht es halt mehr Spaß, in der Gruppe zu radeln, als alleine die Berge hochzufahren. 4. Wie gut ist der Verein STV Urweiler und die jetzige Vereinsführung aufgestellt? Gerd: Die letzten sechs bis sieben Jahre hat unser Verein eine enorme Aufwärtsentwicklung durchgemacht. Unsere erste Mann- schaft (wir hatten keine Zweite) avancierte vom Prügelknaben der Kreisliga B zum Meister, dann folgte der Aufstieg in die Bezirksliga. Der Verein erstellte, dank der Unterstützung vieler Mitglieder, eine neue Kunstrasen-Sportanlage, die im Kreis ihresgleichen sucht. Also müssen der Verein und die jetzige Vereinsführung gut aufgestellt sein. Als ehemaliger Kassierer sehe ich jedoch mit Sorge, dass dieser Posten derzeit unbesetzt ist. Die im Laufe der letzten Jahre ständig gestiegenen Anforderungen für den Kassierer (u.a. in den Bereichen Bewirtschaftung Sportheim, Unterhalt der Anlage und Schulden- dienst) verlangen von ihm jederzeitigen Kenntnisstand der finan- ziellen Situation des Vereins, was schon fast einen monatliche betriebswirtschaftliche Auswertung der Buchhaltung erfordert. Hoffentlich stellt sich dem Verein alsbald ein geeigneter Sport- kamerad für diesen verantwortungsvollen Posten zur Verfügung. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Gerd: ... wie eine zweite Familie, in der ich all meine Freunde und Kameraden treffen kann. Gerd, Danke für dieses Interview. ********************************************************************* Sebastian Schorr Jahrgang 1989 sportlicher Werdegang: Jugend STV von 1995 bis 2008 aktiv STV seit 2008 Interview Woche 40/2009 1.Was macht Deine Verletzung, die Du Dir vorletzten Sonntag (im Spiel in Baltersweiler) zugezogen hast? Sebastian: Ich habe noch mal Glück im Unglück gehabt, normaler- weise fällt man bei einer Bänderdehnung mindestens 4-5 Wochen aus, doch wie es bei mir aussieht, kann ich schon beim nächsten Heimspiel gegen den SV Steinberg/D. wieder auf dem Platz stehen. 2. Wie bei jedem Interviewten auch bei Dir die Frage nach dem Saisonverlauf der ersten (und zweiten) Mannschaft. Wie beurteilst Du die Aktiven in der Saison 2009/2010? Sebastian: Beim ersten Blick auf die Tabelle der ersten Mannschaft sieht es ziemlich düster aus, 7 Punkte aus 9 Spielen ist natürlich zu wenig. Jedoch beim zweiten Blick erkennt man, dass man schon gegen fast die komplette obere Tabellenhälfte gespielt hat. Daher denke ich, dass es nun "leichter" wird, Punkte nach Hause zu bringen, und wir schnell in die Mitte der Tabelle vorrücken können. Das Tabellenbild der 2. Mannschaft ist noch schlechter, 17. Tabellen- platz mit 3 Punkten. Wenn man sich jedoch die erbrachte Leistung der Reserve anschaut, sind 3 Punkte viel zu wenig. Unsere junge Mannschaft spielt einen guten Fußball, der jedoch bis jetzt nur mit einem Sieg honoriert wurde. Unser Problem ist noch, dass wir im Sturm die Fehler des Gegners nicht nutzen, und dass jeder Fehler der eigenen Abwehr sofort durch ein Gegentor bestraft wird. Daran müssen wir noch unbedingt arbeiten. Ich denke, dass wird mit dieser jungen Mannschaft in wenigen Jahren deutlich weiter oben in der Tabelle spielen werden. 3. Seit einiger Zeit bist Du auch als Jugendbetreuer aktiv. Wie kamst Du dazu, und wie gefällt Dir der neue "Job"? Sebastian: Ich habe vor gut einem Jahr einen neuen "Job" bzw. ein neues Hobby gefunden. Es hat damit angefangen, dass Manuel Schu mich gefragt hat, ob ich mit Christian Becker manchmal bei der E2 als Betreuer "aushelfen" könnte. Aus dem "Aushelfen" wurde dann später Trainieren und Betreuen. Und diese Saison trainiere ich mit Funny und Christian Becker die C- und B-Jugend - vergessen darf man hier natürlich nicht Marek Lyskaniuk, der bei jedem Spiel als Betreuer oder Coach dabei ist. Es macht mir richtig viel Spaß, mit den "Jungen" zu trainieren und ihnen etwas Fußball "beizubringen". Es macht mir sogar soviel Spaß, dass ich meinen herzallerliebsten Sonntagmorgen opfere (die mich kennen, wissen, was das bedeutet). Was mir diese Saison persönlich gut gefällt, ist, dass man in der B- und C-Jugend schon etwas Taktik-training machen kann, was letztes Jahr in der E2 nicht wirklich möglich war. Das Einzige, was bis jetzt noch fehlt in der B-/C-Jugend, ist der Erfolg - der wird aber noch kommen, da bin ich optimistisch . 4. Demnächst zieht Dich das Studium in die große weite Welt. Wie weit stehst Du dem STV dann noch zur Verfügung? Sebastian: Die schöne Zeit des "Faulenzen" geht langsam aber sicher zu Ende. Durch mein Studium in Kaiserslautern habe ich nicht mehr so viel Zeit wie vorher. Da ich aber im Moment noch keine Wohnung habe, werde ich noch öfters in Urweiler sein. Dies kann sich jedoch schnell ändern, so dass ich dann über die Woche in K’lautern bleibe. Daher werde ich sicherlich später nicht mehr so oft selber trainieren oder Training geben. Das Studiumproblem war hinsichtlich der B-/C-Jugend schon vorher bekannt, deswegen sind wir ja auch 3 Trainer (mit Marek: 4), so dass es hoffentlich nie vorkommen wird, dass alle 4 Trainer nicht zu einem Training oder Spiel kommen können. Am Wochenende wird man mich eigentlich immer in Urweiler sehen, da ich an unserem schönen, idyllischen Dorf hänge. Somit werde ich weiterhin für den STV sonntags auf dem Rasen stehen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Sebastian: ... (später) ein Grund mehr, am Wochenende nach Hause zu kommen. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Peter Zeyer Jahrgang 1955 sportlicher Werdegang: Jugendspieler von 1970 bis 1972 beim Blau Weiß St. Wendel/West aktiv von 1973 bis 1979 beim Blau Weiß St. Wendel/West von 1980 bis 1988 aktiv bei unserem STV Urweiler, danach bis 1996 bei den Aktiven ausgeholfen von 1988 bis 2005 Spieler bei der AH des STV Urweiler Erfolge: Meisterschaft mit Blau Weiß St. Wendel/West 1977/78 Stadtmeister mit den Aktiven des STV Hallenstadtmeister mit der AH des STV Interview Woche 39/2009 1. Als Zuschauer: wie beurteilst Du die Aktiven in der Bezirksliga 2009/2010? Peter: Die 1. Mannschaft gehört in die Bezirksliga. Wenn die Spieler wieder zu ihrer Stärke finden, kämpfen und selbstbewusst spielen, erreichen sie am Ende einen guten Platz im Mittelfeld. Die 2. Mannschaft ist auch nicht schlecht. Es ist aber schwer, jeden Sonntag mit einer anderen Aufstellung zu spielen. Aber wenn die Kameradschaft gut bleibt, hin und wieder mit der 1. Mannschaft zusammen gefeiert wird, kann am Ende der Runde auch ein guter Platz erreicht werden. 2. Als AH-Mitglied: Hat die AH sportlich und gesellschaftlich eine längerfristige Zukunft? Peter: Sportlich ist nach meiner Meinung schon eine Wende geschafft. Es sind einige "junge" Spieler dazu gekommen. Wenn das Meckern noch nachlässt, wird diese AH noch so manchen sportlichen Erfolg verbuchen können. Mit der jetzigen Führung hat die AH Personen an der Spitze, die mit etwas mehr Unterstützung so manches Fest oder Fahrt organisieren können. Nennen möchte ich da aus der Führungsreihe Andreas Mörsdorf (Mööf). 3. Als Helfer: Warum sind es immer die Gleichen, die bei Festen (zuletzt bei der Kirmes) hinter Bierstand und Grill stehen? Peter: Während der Bauzeit des Sportplatzes waren nach meiner Meinung sehr viele fleißige Hände zum Helfen da. Ich habe damals etwas die Einteilung der Helfer bemängelt. Oft wussten einige nicht, was sie überhaupt machen sollten. Werden die gesuchten Helfer direkt angesprochen und es wird ihnen gesagt, welche Tätigkeiten anstehen werden, wird sich so manches Vereinsmitglied auch einteilen lassen. 4. Als neuer Ortsvorsteher: Wo steht der STV in unserem Dorf? Peter: Die größten Veranstaltungen im Ort wurden durch den STV oder zumindest mit dem STV durchgeführt. Er ist der größte Verein im Ort. Durch seine hervorragende Jugendarbeit im Fußball, hier einen besonderen Dank an Paul Bechtel mit seinen Trainern und Betreuern, besteht die jetzige Aktivenmannschaft überwiegend aus Spielern aus der eigenen Jugend. Nicht vergessen darf man den Breitensport im STV, siehe das Frauenturnen mit Martha Vollmann an der Spitze sowie die Hobbyturner. Fast jede Familie in Urweiler hat eine Verbindung zum STV. Durch den Sportverein ist Urweiler über den Kreis St. Wendel hinaus bekannt. Der STV hat nach meiner Meinung einen sehr großen Stellenwert in Urweiler. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Peter: ... der Vorzeigeverein. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Karsten Seiler Jahrgang 1989 sportlicher Werdegang: STV-Jugend von 1993 bis 2007 aktiv STV seit 2007 2008 FC St. Wendel ab 2009 wieder STV Urweiler Erfolge in der Jugend: Gruppenmeister Hallen-Kreismeister Interview Woche 38/2009 1. Ist die erste Mannschaft nach den Siegen gegen Überroth und in Ottweiler in der Bezirksliga angekommen? Wie beurteilst Du die Chancen auf das primäre Ziel Klassenerhalt? Karsten: Ich denke, dass die Mannschaft dort auch schon vorher angekommen ist; jedem war klar, dass dies eine schwere Saison wird und es nicht mehr so leicht ist, Spiele zu gewinnen. Das Ziel Klassenerhalt schaffen wir. 2. Die zweite Mannschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr und auch der Vorbereitung enorm gesteigert, trotzdem läuft es sportlich noch nicht zu hundert Prozent. Warum? Karsten: Dass viele erfahrene Spieler nicht mehr spielen oder ver- letzt sind, ist schwer zu kompensieren. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, und ich denke, dass wir in den nächsten ein bis zwei Jahren großen Erfolg mit der Mannschaft haben werden. Diese Saison müssen wir einfach lernen, miteinander gut zu kombinieren, Laufwege einzustudieren und noch mehr Gas zu geben. 3. Du bist als Rückkehrer mit gewissen Erwartungen zum STV gekommen. Wurden diese erfüllt? Karsten: Mir war klar, dass ich es unter Leo nicht leicht haben werde. Aber mit der Situation habe ich mich abgefunden. Ich will Leistungs- träger in der 2. Mannschaft werden und Perspektivspieler für die erste Mannschaft sein. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Deine sportliche Position in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Karsten: Der STV wird in den nächsten Jahren in der Bezirksliga durchstarten! Die Mannschaft ist jung und wir verbessern uns! Wir haben einen guten Trainer, eine gute Mannschaft, einen super Platz und der komplette Vorstand des STV bemüht sich sehr. Deshalb kann es nur steil bergauf gehen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Karsten: ...der beste Verein, den man sich vorstellen kann. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Hans-Werner Jung Jahrgang 1972 sportlicher Werdegang: STV von Anfang bis Ende Jugend von 1977 bis 1988 aktiv von 1988 bis 2009 AH seit 2006 Erfolge: 2 x Meister mit den Aktiven 1 x fast Stadtmeister mit den Alten Interview Woche 37/2009 1. Aktive in der Bezirksliga 2009/2010 - Deine Meinung ? Hans-Werner: Ich hoffe, dass die erste Mannschaft nach den letzten beiden Spielen endlich in der Liga angekommen ist. 2. AH - Kameradschaft ja, Spielbetrieb naja? Hans-Werner: Nach dem letzten Spiel muss man viel Kameradschaft haben, um wieder anzutreten. 3. Der Sportplatz wurde umgebaut, doch rundrum fehlts immer noch. Warum? Hans-Werner: Einsatzbereitschaft aller Mitglieder, leider auch von mir. 4. Was würde Deine Familie ohne den STV und der STV ohne Deine Familie machen? Hans-Werner: Mehr gemeinsame Freizeit haben - und die zweite Frage ist saudoof! 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Hans-Werner: ... mein schönstes (einziges) Hobby. Vielen Dank für dieses Interview. ****************************************************************** Matthias Bruch Jahrgang 1983 sportlicher Werdegang: seit 1991 beim STV Jugend von 1991 bis 2002 aktiv von 2002 bis heute Erfolge: Jugend: Meister F-, E-, D-Jugend; 1-mal Kreismeister Aktive: Aufstieg in die Kreisliga A (leider nur ca. 5 min. Einsatzzeit und ca. 1 Ballkontakt) Dorfmeister 2001 Interview Woche 36/2009 1. Wie beurteilst Du die bisherigen Leistungen der ersten und zweiten Mannschaft? Sind wir noch nicht reif für die Bezirksliga? Matthias: Die Zweite ist durch die vielen Neuzugänge aus der Jugend nun wesentlich spiel- und vor allem laufstärker als noch in der vergangenen Saison und wird keine Probleme haben, in der neuen Klasse mitzuhalten. Die Erste ist etwas holprig gestartet, mit dem Sieg gegen Überroth ist man jetzt aber endlich in der neuen Liga angekommen. Die Mannschaft ist insgesamt so stark besetzt, dass der Klassenerhalt problemlos geschafft werden sollte. 2. Wie geht es mit Deiner eigenen sportlichen Karriere weiter? Kannst Du Fußball und Beruf noch unter einen Hut bringen? Matthias: Leider wird das immer schwieriger. Da ich in der Regel nur am Wochenende in Urweiler bin und auch nicht garantieren kann, jeden Sonntag auf dem Platz zu stehen, habe ich mich vorerst aus dem Spielbetrieb zurückgezogen. Außerdem hat sich die Personal- situation in der Zweiten gegenüber der letzten Saison deutlich entspannt, so dass es heute problemlos möglich ist, jede Woche einen ausreichend großen Kader zu nominieren. Daher wäre es auch nicht gerechtfertigt, wenn Spieler, die regelmäßig trainieren, durch mich weniger Einsatzzeit bekämen. Und davon, dass meine Leistun- gen in den letzten Jahren unter dem mangelnden Training arg gelitten haben, konnte sich jeder Zuschauer der zweiten Mannschaft eindrucksvoll überzeugen. 3. Wenn Du Zeit hast, bist Du gerne beim Kader der Aktiven mit dabei. Wie ist die Stimmung in der Truppe, gerade jetzt, wo die Saison nicht so verläuft wie geplant? Matthias: Zur aktuellen Stimmungslage kann ich recht wenig sagen, da ich einfach zu selten dabei bin. Wenn die Redaktion unter Stimmung aber die Trinkmoral nach den Spielen verstehst, so ist diese wohl nach wie vor mehr als intakt. 4. Stichwort Vereinsarbeit: gesetzt den Fall, Du bleibst auf Dauer in der Heimat, könntest Du Dir vorstellen, dem STV in irgendeiner Form unter die Arme zu greifen, sei es als Funktionär, Jugendtrainer oder sonst in irgendeiner Form? Matthias: Da ich in den nächsten Jahren wohl eher noch weniger Zeit in der Heimat verbringen werde, stellt sich diese Frage im Moment nicht. Was aber in 5 oder 10 Jahren sein wird, kann ich im Moment noch nicht sagen. Sicher ist aber, dass ich auch dann noch mit dem STV verbunden sein werde und den Verein auch gerne in irgendeiner Form unterstützen würde. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Matthias: ... ein Verein, für den ich immer unheimlich gerne gespielt habe. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Dirk Petry Jahrgang 1977 sportlicher Werdegang: Jugend STV von 1982 bis 1995 aktiv STV von 1995 bis heute AH STV seit 2005 Erfolge: Meister E-, C- und A-Jugend 3 x Meister bei "Unser Dorf spielt Fußball" Interview Woche 35/2009 1. Du bist bei fast jedem Spiel der Aktiven, teilweise sogar selbst bei der Zweiten auf dem Feld, und kannst daher die bisher gezeigten Leistungen beurteilen. Wieso klappt es noch nicht so richtig in der Bezirksliga, und wie sind die Aussichten für die Saison 2009/2010? Dirk: Dass es schwer wird, hat jeder gewusst. Die Gegner sind stärker, und wir haben eine sehr junge Mannschaft. Spieler wie Michael Maurer, Christian Hau und vor allem Enzo Cuculo fehlen der Mannschaft sehr. Enzo musste sich viel Kritik anhören. Wir sollten stolz sein, den Torjäger mit 35 Toren in unseren Reihen zu haben. "Bitte greif wieder an, Enzo. Wir brauchen Dich." Jetzt sind Jungs wie Karsten Marx oder Sascha Jung, die ich beide für sehr gute Fußballer halte, in der Pflicht. Sie müssen Artur helfen, die Mannschaft zu führen. Eine Saison ist lang, und wenn jeder alles gibt, werden wir die Klasse halten. Wir Zuschauer sollten die Mannschaft unterstützen. Wir sind ein Verein, und jeder will unsere Elf auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga sehen. 2. Wie geht es mit Deiner eigenen sportlichen Karriere weiter? Willst du nochmals bei den Aktiven angreifen, oder trittst Du - ab nächsten Samstag auch offiziell möglich - nur noch bei der AH an? Dirk: Da ich jetzt endlich das AH-Alter erreicht habe, sehe ich dort meine Zukunft. Wenn die Jungs in der Zweiten Spieler brauchen, helfe ich natürlich gerne aus. In der Ersten wird es wohl nichts mehr, da ich durch Wechsel- und Wochenenddienste nicht regelmäßig trainieren und spielen kann. 3. Mit Dir und einigen anderen aus Deinem Jahrgang hat die AH die notwendigen Verstärkungen, um die nächste Zeit den Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können. Klappt dies auch auf Dauer? Dirk: Ich glaube schon. Ich freue mich schon, mit Christian Hau, Stefan Meier und Markus Riotte die nächsten zwanzig Jahre Fußball zu spielen. Aber auch Martin Grill, Kevin Patuschka und Sascha Jose werden dazu kommen, wenn sie ihre aktive Laufbahn beendet haben. Vor allem Sascha wird die Anstoßzeit aufgrund seiner Freizeitgestaltung sehr entgegen kommen. 4. Jugendleiter Paul Bechtel sucht immer wieder (fähige) Jugend- trainer. Könntest Du Dir vorstellen, unseren Jugendspielern den Fußballsport näher zu bringen? Dirk: Ich habe letzte Saison mit "MiMau" und "Funny" die G-Jugend betreut. Da mein Sohn Christen selbst spielt, sehe ich mich schon in der Pflicht, eine Jugend zu betreuen. Aufgrund meines Berufes ist es aber nicht einfach, die Trainings- und Spieltermine wahrzunehmen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Dirk: ... die große Liebe. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Markus Bick (Butscheroni) Jahrgang 1967 sportlicher Werdegang: Jugend von D-Jugend an FC St. Wendel aktiv FC St. Wendel, SV Remmesweiler AH STV seit 2006 Erfolge: gesund geblieben Interview Woche 34/2009 1. In 14 Tagen geht der AH-Spielbetrieb wieder los. Schon heiß drauf? Markus: Ja. 2. Und wie geht es mit der AH in der nächsten Zeit weiter? Markus: Absolut keine Ahnung. 3. Aktive: Auswärtsspiele verfolgst Du immer komplett, Heimspiele nur zu einem Bruchteil aufgrund Deines Einsatzes im Sportheim. Wie beurteilst Du die bisherige Leistung unserer Jungs? Markus: Mittelmaß. 4. Du bist die helfende Hand hinter den Kulissen des STV-Sportheim- betriebes. Warum machst Du das, und warum helfen so wenig andere mit? Markus: Ich persönlich mache das von Herzen gerne, da ich mit "El Presidente" gut befreundet bin und wir Klassenkameraden waren. Warum andere hier zu wenig helfen: keine Ahnung. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Markus: ... ein kameradschaftlicher Verein mit viel Witz und Freude . Danke für dieses Interview. ****************************************************************** Andreas Eckert Jahrgang 1990 sportlicher Werdegang: Jugend von 1995 bis 2009 STV Urweiler Erfolge: F-Jugend, E-Jugend, A-Jugend jeweils Gruppenmeister aktiv STV seit 2009 Interview Woche 33/2009 1. Dies ist Dein erstes Jahr bei den Aktiven, nachdem Du vorige Saison - noch als A-Jugendspieler - schon öfter ausgeholfen hattest. Wie groß ist der Unterschied zur A-Jugend? Andreas: Meiner Meinung nach ist auf jeden Fall ein Unterschied zur A-Jugend zu spüren. Auf der einen Seite sind da die körperlichen Unterschiede sowie welche in Taktik und Spielverständnis, worauf in der Jugend selten Wert gelegt wurde. Auf der anderen Seite spielt die Einstellung eine große Rolle. In der Jugend hatte man oft schon einen Stammplatz sicher, nun muss man um einen Platz in der ersten bzw. zweiten Mannschaft kämpfen. 2. Durch Neuzugänge und ehemalige A-Jugendspieler ist der jetzige Kader relativ groß. Wie funktioniert dies, gerade wenn alle spielen wollen, aber die Anzahl der Stammplätze begrenzt ist? Andreas: Wie gerade schon gesagt, ist weder ein Stammplatz in der ersten noch der zweiten Mannschaft auf Dauer garantiert. Man kann ihn sich aber durch gute Leistungen und Trainingsbeteiligung erar-beiten. In der Vorbereitung war auch die Trainingsbeteiligung, auf die gesamte Mannschaft hin gesehen, recht hoch, was die Vergabe von Stammplätzen erschwert. Wer in welcher Mannschaft letzt- endlich einen Stammplatz inne haben wird, entscheidet der Trainer. 3. In der Vorbereitung hast Du einen guten Eindruck hinterlassen, wirst vom Trainer als Ergänzungsspieler mit Potential zum Stamm- spieler gesehen. Wo siehst Du Deine sportliche Position in der nächsten Zeit? Andreas: Dazu kann ich nur sagen, dass ich wie in der Vorbereitung weiterhin alles geben werde, um in die Mannschaft zu kommen, damit auch ich unserem Verein sportlich weiterhelfen kann. Ich persönlich kann nicht entscheiden ob ich in nächster Zukunft in der ersten Mannschaft spielen werde, das ist Auslegungssache des Trainers. 4. Welche Rolle spielt der STV in der neuen Bezirksliga? Andreas: Um diese Frage zu beantworten, ist es meiner Meinung nach noch zu früh. Durch die beiden Auftaktniederlagen in der neuen Saison wurde uns gezeigt, dass es in dieser neuen Bezirksliga keine schlechten Mannschaften mehr gibt. Es ist allerdings auch nicht so, dass wir aussichtslos unterlegen waren, und somit selbst gemerkt haben, dass jeder Gegner zu bezwingen ist. Aber es hat gezeigt, dass uns eine schwere Saison erwartet. Wo der STV letzt- endlich am Ende der Saison stehen könnte, wird sich im Verlauf der Saison zeigen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Andreas: ... ein saugeiler Verein !!! Vielen Dank für das Interview. ****************************************************************** Rüdiger Roth Jahrgang 1964 sportlicher Werdegang: Jugend von 1974 bis 1982 aktiv von 1982 bis 2001 (auch andere Vereine) AH von 1998 bis heute Erfolge: lebe noch Interview Woche 32/2009 1. Wie war der Ausflug ins Allgäu zu den Freunden aus Dietmanns-ried? Rüdiger: Hatte schon ewig nicht mehr so viel Spaß wie auf dieser Fahrt. Da hat einfach alles gepasst. Die Mitfahrer, die Gastgeber und das ganze Drumherum. 2. AH-Spielbetrieb: Zurzeit reicht die Anzahl der Spieler, um alle Spiele bestreiten zu können (was früher nicht immer der Fall war), auch die sportlichen Ergebnisse sind recht zufriedenstellend. Wie geht es mit der AH in der nächsten Zeit weiter? Rüdiger: Wie weit geht die nächste Zeit? Für die nächsten fünf Jahre werden wir wohl keine Probleme bekommen, den Spielbetrieb aufrecht halten zu können. Danach wird wohl 'ne Lücke entstehen, die es irgendwie zu stopfen gilt. Doch gibt mir die Konstellation der Aktiven Hoffnung. Die Jungs sind fast alle aus dem Dorf und werden den Spaß am Fußball nicht so leicht verlieren, so dass auch in ferner Zukunft ein Fortbestand der AH gesichert sein sollte. 3. Frage an den Dauergast bei Aktiven-Spielen: wie ergeht es dem STV in der neuen Bezirksliga? Rüdiger: Es wird nicht leicht werden die Klasse zu halten. Doch habe ich großes Vertrauen in meine Kinder, dass sie es trotzdem schaffen. Das Können ist da. Sie dürfen sich nur nicht wieder selbst den größten Druck machen, wie Ende der letzten Saison, als sie alle verkrampft waren. Mein Tipp für die Jungs: Geht raus und habt Spaß. 4. Funktionär: Du warst schon in verschiedensten Positionen für den STV tätig, würdest auch vor der Saison als Jugendtrainer gehandelt. Übernimmst Du irgendwann nochmals einen Posten? Rüdiger: Mit Sicherheit. Scheitert im Moment eigentlich nur an meinem permanenten Zeitmangel. Wird sich hoffentlich bald ändern und dann mach ich Deinen Stellvertreter (Anm. d. Red.: AL Fußball). 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Rüdiger: ...wie ein Familienteil. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Jan-Eric Litz Jahrgang 1982 Jugend: FC Oster 20 Oberkirchen aktiv : FC Oster 20 Oberkirchen TuS Haupersweiler SV Baltersweiler ab 2009 STV Urweiler Interview Woche 31/2009 1. Was hat Dich bewogen, zum STV Urweiler zu wechseln? Jan-Eric: Da ich den STV noch von einigen direkten Duellen gut kenne und mir bereits vor 2 Jahren die Option geboten wurde, nach Urweiler zu wechseln, ist der Kontakt zu Christoph nie ganz abge-brochen. Durch die neue Klasseneinteilung ergab sich jetzt für mich ein neuer und interessanter sportlicher Anreiz. 2. Du hast nun die ersten Spiele beim STV absolviert, zudem Deine neuen Mitspieler kennengelernt. Wie beurteilst Du die Leistungen in der bis jetzt absolvierten Vorbereitung, wie sind die Aussichten für die kommende Bezirksliga-Saison? Jan-Eric: Die Testspiele sind Momentaufnahmen und sollten in der Vorbereitung daher nicht überbewertet werden. Allerdings wird schon deutlich, dass unser primäres Ziel in der neuen Bezirksliga nur der Klassenerhalt sein kann. Ich denke, dass wir durch Kampfgeist und Einsatzwillen eventuelle taktischen oder technische Mängel ausgleichen müssen, dann aber auch sehr gute Chancen haben, unser Ziel nicht nur zu erreichen, sondern auch die Möglichkeit haben, es weiter auszubauen. 3. Unser Trainer Leo Hinsberger hat bereits frühzeitig seinen Vertrag für die jetzt beginnende Saison verlängert. Wie wichtig ist dies für die Mannschaft und auch für Dich? Jan-Eric: Ich denke, dass es für Verein, Mannschaft und Umfeld immer ein gutes Zeichen ist, wenn ein Trainer eine frühzeitige Zusage erteilt und dadurch sowohl die ersten Weichen zur Planung der neuen Saison stellt als auch sein Vertrauen in und seine Einsatz- bereitschaft für die Mannschaft/Verein zeigt. Für mich persönlich war das Gespräch mit Leo ausschlaggebend für den Wechsel zum STV. 4. Spielerkader: inklusive A-Jugend 18 Neuzugänge (auch für die zweite Mannschaft). Wie funktioniert dies, wie kommt der große Kader miteinander klar? Jan-Eric: Persönlich bin ich zwar erst seit der Vorbereitung mit den Jungs in Kontakt gekommen, kann aber bereits für mich sagen, dass ich zu einer sehr aufgeschlossenen Truppe gestoßen bin, die sehr gut miteinander auskommt. Natürlich würde ich begrüßen, wenn sich die Mannschaft auch über die komplette Saison dem gemein- samen Ziel des Klassenerhaltes als Einheit gegenüberstellt, selbst wenn der ein oder andere kurzzeitig mit seiner eigenen Situation unzufrieden sein sollte. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Jan-Eric: ... ein neuer sportlicher Anreiz! Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Christian Schulz Jahrgang 1983 sportlicher Werdegang: Jugend: 1989 bis 1999 STV Urweiler 1999 bis 2002 SV Hofeld aktiv: 2001 bis 2009 SV Hofeld seit Juli 2009 STV Urweiler Erfolge: mit dem STV: F-Jugend Meister 1992 E-Jugend Meister 1994 D-Jugend Hallenkreismeister 1996 einige (ca.6) Hallenmeisterschaften mit dem SV Hofeld: A-Jugend Meister Kreisliga Nordsaar 2002 Meister Bezirksliga Nord 2001 mit dem SV Hofeld (aber nur als Aushilfe aus der A-Jugend) Meister Kreisliga B Nord-Ost 2005 mit dem SV Hofeld II Aufstieg in die neue Landesliga 2009 Interview Woche 30/2009 1. In der Jugend hattest Du ja schon das Trikot des STV getragen. Was hat Dich bewogen, erneut zum STV Urweiler zu wechseln? Christian: Das war eine Entscheidung, die ganz langsam in den letzten zwei Jahren gewachsen ist. Es gab immer wieder Leute, die mich gefragt haben, ob ich nicht mal wieder nach Urweiler wechseln wolle. Letztlich ist das wohl der Hartnäckigkeit dieser Leute zu verdanken, die es über Monate hin schafften, mich umzustimmen. Das war für mich keine einfache Entscheidung, da es mir beim SV Hofeld als Heimatverein auch sehr gut ging, in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht. Ich habe Norbert schon bei meinem Weggang 1999 versprochen, irgendwann wieder hier zu spielen, und ich denke, der Zeitpunkt ist für beide Seiten gut gewählt. 2. Du hast nun die ersten Spiele beim STV absolviert, zudem Deine neuen Mitspieler kennengelernt. Wie beurteilst Du die Leistungen in der bis jetzt absolvierten Vorbereitung, wie sind die Aussichten für die kommende Bezirksliga-Saison? Christian: Die bisherigen Spiele sehe ich eigentlich nicht als Gradmesser für die Saison. Solche Spiele hängen immer davon ab, an welchem Punkt der Vorbereitung man sich gerade befindet. Außerdem glaube ich, dass noch kein einziges Mal die Elf komplett gespielt hat, die letztlich die Runde bestreiten wird. Trotzdem haben wir einerseits gute Ansätze gezeigt, andererseits aber auch, dass wir noch einiges tun müssen. Für die neue Saison sollte sich der ganze Verein inklusive Anhang keine großen Illusionen machen. Die Klasse ist sehr stark, was man auch auf dem Turnier in Urexweiler gesehen hat. Wenn Du nicht in der Lage bist alles zu geben, wirst Du halt locker abgeschossen. Wenn wir einen guten Start erwischen, könnte uns eine Euphorie- welle sicherlich zu einem ordentlichen Platz führen. Ansonsten sehe ich uns, je nachdem, wie viele Mannschaften absteigen werden, wohl im direkten Abstiegskampf. Wenn nicht alles schief läuft, sind wir aber mit Sicherheit stärker als die ein oder andere Mannschaft. Wir werden kein Kanonenfutter sein!!! 3. Unser Trainer Leo Hinsberger hat bereits frühzeitig seinen Vertrag für die jetzt beginnende Saison verlängert. Wie wichtig ist dies für die Mannschaft und auch für Dich? Christian: Ich habe selbst schon sehr oft erlebt, wie wichtig es für einen Verein ist, dass ein Trainer frühzeitig seine Entscheidungen trifft. Nur so wissen die Spieler früh genug, wo sie dran sind und können entscheiden, ob sie bleiben oder gehen. Das gibt dem gesamten Verein mehr Planungssicherheit. Dementsprechend ist das auch ein positives Signal an die Mannschaft. Was mich betrifft, so muss ich sagen, dass Leo sicherlich einer der Gründe dafür war, dass ich zum STV gewechselt bin. Seine einerseits sehr lockere Art mit den Spielern umzugehen und andererseits seine Prinzipientreue haben mir sehr gut gefallen. Das gibt es in dieser Form nicht oft. 4. Spielerkader: Inklusive A-Jugend 18 Neuzugänge (o.k., der ein oder andere eher für die zweite Mannschaft). Wie funktioniert dies, wie kommt der große Kader miteinander klar? Christian: Ich denke, wir kommen untereinander sehr gut klar. Als neuer, alter Spieler wurde ich persönlich sehr gut von allen auf- genommen. Das ist jetzt aber auch vielleicht noch zu früh, um die Stimmung des ganzen Kaders zu beurteilen. Erfahrungsgemäß kommen die Reibereien erst auf, wenn die Runde anfängt und der ein oder andere sein Ziel, in der ersten Mannschaft zu spielen, nicht erreicht hat und unzufrieden ist. Dann zeigt sich, ob die „eine große Mannschaft“ funktioniert. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Christian: ... alte Heimat und neue Herausforderung zugleich! Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Norbert Marx auch in 2009 weiterhin 1.Vorsitzender des STV Interview Woche 29/2009 1. Die Saison 2008/2009 ist vorüber, die Qualifikation für die neue Bezirksliga ist erreicht. Wie resümierst Du die abgelaufene Spielzeit? Norbert: Wir haben in der vergangenen Saison eine super Vorrunde hingelegt und viele von den Zuschauern hatten auch schon ganz nach oben geblickt. Dies war eine ganz tolle Sache und auch ein wichtiger Grundstein für das Erreichen unserer Ziele. Durch die Umänderung von Seiten des Verbandes, dass auch der Siebte noch aufsteigt, ist fast die komplette Liga wieder ins Rennen um die Aufstiegsplätze gekommen. So konnte der Achte noch die Relega-tion bestreiten. Dies hat einen riesigen Aufschwung für Mann- schaften gegeben, die längst abgeschrieben waren. Ich bin mir sicher, dass wir auch bei der ersten Regelung aufgestiegen wären. 2. Und was erwartest Du für die neue Saison? Kann der STV sich in der höheren Klasse behaupten? Norbert: Wir brauchen uns bestimmt nichts vorzumachen und wissen, dass die nächste Saison die schwierigste Runde aller Zeiten wird. Der Klassenerhalt ist für den Verein und die Jugendarbeit das größte Ziel. Bei einem Abstieg wäre der Verein vor der größten Niederlage aller Zeiten. Für das Erreichen unserer Ziele haben wir uns verstärkt. Ich denke, mit den neuen Leuten ist das Ziel auch zu erreichen. Es wird für alle Mannschaften ein schweres Jahr. Ich hoffe vor allem bei den Heimspielen auch weiterhin auf die Unterstützung unserer Fans. 3. Das Sportfest 2009 war etwas mager, aber der Stadtpokal der Aktiven wurde unmittelbar danach ebenfalls vom STV ausgerichtet. zudem brachte auch das Relegationsspiel Hoof - Namborn viel Betrieb und Umsatz zum STV. Was war an diesen Veranstaltungen positiv, wo gibt es Verbesserungsbedarf? Norbert: Zum Sportfest muss man sagen, dass wir, die Verant-wortlichen im Verein, alle etwas zu spät reagiert haben. Trotzdem glaube ich, dass wir mit dem Verlauf recht zufrieden sein können. Für das nächste Jahr wird uns solch ein Versäumnis nicht mehr passieren. Wir werden auch über Änderungen nachdenken müssen und genau analysieren, was wir verbessern können. Das Entscheidungsspiel Hoof gegen Namborn war natürlich eine super Einnahmequelle gewesen. Zum Stadtpokal will ich mich erst einmal etwas kritisch an die ganzen Stadtvereine wenden: man sollte sich doch überlegen, dies zu einer Pflichtübung zu machen. Ein Turnier mit allen Vereinen im Stadtverband wäre wesentlich interessanter für jeden. Ich als Vertreter vom STV wäre froh, diese Veranstaltung wieder in einem großen Rahmen durchführen zu können. In Urweiler waren ja zumin- dest schon wieder sechs Mannschaften gewesen. Das Traurige daran ist, dass der Ausrichter vom vorigen Jahr nicht teilgenommen hat. Hier sollten alle Vereine etwas mehr tun. Der Gemeindepokal in anderen Regionen wird da doch viel besser angenommen. 4. Vorstandsarbeit: Noch immer gibt es nur einige Wenige, die den STV am Funktionieren halten. Nach dem (berufsbedingten) Ausstieg von Werner Schwarz ist die Position des Kassierers vakant. Wie geht es hier weiter? Norbert: Zu dieser Problematik kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass wir hier einen mehr als nur guten Ersatz haben. Ab 01.09.09 steht der neue Mann zur Verfügung. Damit aber im Vorstand keiner sagen kann, er hätte nichts gewusst, werde ich in der nächsten Vorstandssitzung bekannt geben, wer dies ist. Danach wird es auch offiziell bekannt gegeben. 5.Beim letzten Interview sagtest Du: "Der STV ist für mich eine unendliche Geschichte ... bis dass der Tod uns scheidet." - Stimmt dies immer noch so? Norbert: Ich bin und bleibe immer ein Uru. Uru sein heißt, mit Herzblut dabei zu sein. Vielen Dank für dieses Interview und alles Gute für den Verein und Dich in der neuen Saison. ********************************************************************* ****** Sommerpause 23. - 28. Woche ***** ********************************************************************* Leo Hinsberger auch in der nächsten Saison Trainer beim STV Interview Woche 22/2009 1. Die Qualifikation für die neue Bezirksliga ist nach dem Sieg in Alsfassen geschafft. Überwiegt zur Zeit bei Dir der Stolz auf die damit erbrachte Leistung der Gesamt-Saison - oder eher Erleichte-rung (nach den doch eher dürftigen Darbietungen der letzten Zeit)? Leo: Sowohl als auch. Stolz, weil wir unser Ziel - Quali Bezirksliga - erreicht haben, erleichtert, dass wir es doch noch relativ früh erreicht haben und nicht bis zum letzten Spieltag zittern mussten. 2. Worin lagen die Gründe für die relativ schwachen Leistungen der letzten Wochen - in der Vorrunde hat man eine ganz andere Mann-schaft gesehen? Leo: Was bedeutet schwache Leistung? Nur weil wir einige Spiele gegen Gegner, die auf Augenhöhe mit uns waren (Hoof, Steinberg, Selbach) nicht gewonnen haben? Mir war klar, dass wir die gute Vorrunde (nur zwei Niederlagen) nicht wiederholen konnten. Hierbei darf man den Faktor Glück nicht außer Acht lassen. Ich erinnere nur an die last-minute-Siege in Selbach und zu Hause gegen Alsfassen. Weitere Faktoren waren unsere zu dünne Spielerdecke sowie der nicht hundertprozentige Trainingsbesuch von Erst-Mannschafts- Spielern. Also, wenn man versucht, die Vorrunde etwas objektiver zu betrachten, dann wusste man schon, dass es auch wieder Nieder-lagen gibt. 3. Die neue Saison (die auch vier Spieltage mehr umfasst als die jetzige) wir die Mannschaft noch stärker fordern. Was muss sich ändern, um bestehen zu können? Leo: In erster Linie müsste unser Spielerkader qualitativ und quan-titativ ergänzt werden. 4. Thema personelle Verstärkungen. Was tut sich auf dem Transfer-markt? Wo besteht noch Handlungsbedarf? Leo: Wie schon erwähnt, muss unser Kader erweitert und verstärkt werden. Aber wie man weiß, ist dies sehr schwer. Zur Zeit sind wir dabei, Gespräche zu führen mit hoffentlich gutem Abschluss. 5. Im Interview des letzten Jahres sagtest Du: der STV ist für mich eine große Familie. Stimmt dies immer noch? Leo: Absolut !!! Danke für dieses Interview und viel Glück für die neue Saison. ****************************************************************** Christof Grevener Jahrgang 1968 sportlicher Werdegang: STV-Jugend von 1976 bis 1984 Erfolge: Meister B-Jugend STV aktiv von 1988 bis 1991 STV AH von 1992 bis 1997 zudem: Handball bei TV St. Wendel von 1982 bis 1991 Interview Woche 21/2009 1. Du bist des Öfteren als Zuschauer bei den Aktiven. Wie beurteilst Du die bisher gezeigte Leistung? Christof: Die Leistungen haben meistens gestimmt, was man am Tabellenplatz sieht. Höhen und Tiefen hat ja jeder einmal. 2. Die Jugend des STV (Dein Junior spielt in der D-Jugend) ist ein großes Aushängeschild des Vereins. Was hat der STV hier anderen Vereinen voraus? Christof: Wegen der großen Anzahl an freiwilligen Trainern und der hervorragenden Jugendarbeit des Vorstandes haben wir einen großen Vorteil gegenüber manch anderem Verein. Ich bin froh, dass mein Sohn im eigenen Dorfverein so gut aufgehoben ist. 3. Das Fußballfeld und auch das Drumherum wurden - insbesondere auch durch Deine Mithilfe - neu gestaltet. Allerdings ist in den letzten Monaten bei vielen Helfern ein Rückgang der Arbeitsbeteiligung zu erkennen. Warum geht der Einsatz im Moment nicht mehr mit dem Elan von 2007 weiter? Christof: Ich glaube, mit der nötigen Motivation und beim Anspre- chen der jeweiligen Personen wären immer noch genug Helfer da. Es werden ja immer noch viele Arbeiten in und ums Clubheim erle- digt, die einem jedoch nicht direkt ins Auge fallen. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler - sowohl sportlich wie auch als Verein - in den nächsten fünf Jahren? Christof: Ich denke, dass der STV im Mittelfeld der Bezirksliga bleibt. Vielleicht können wir uns durch ein paar Neuzugänge verstärken und uns einen Platz im vorderen Drittel sichern. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Christof: ... der Verein, mit dem ich groß geworden bin, und einer der wenigen funktionierenden Vereine im Bezug auf Jugendarbeit, die es in Urweiler noch gibt. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Ehrenfried Grevener Jahrgang 1943 sportlicher Werdegang: Nach meiner Erinnerung gab es zu meiner Zeit in Urweiler keine Fußballjugend. Als Ausgleich bzw. sportliche Lösung bot sich Turnen und Leichtathletik mit Heinz Backes im Turnverein St. Wendel an. Mit 14 Jahren (ab 1957) Handball in St. Wendel bis 1962, dann BW-Zeit. Leider dann keine aktive Sportart mehr im Verein. heute: Hobby-Turner beim STV Urweiler Interview Woche 20/2009 1. Du bist des Öfteren als Zuschauer bei den Aktiven. Wie beurteilst Du die bisher gezeigte Leistung? Ehrenfried: Die gute Trainerarbeit zeigt sich im Leistungszustand der Spieler. Sie zeigen persönlichen Spaß am Spiel, was sich auch auf die Zuschauer überträgt, zumal sich der Tabellenstand sehen lassen kann. Die in vorbildlicher Eigenleistung errichtete Sportstätte (ein Glanzstück) macht Lust dabei zu sein. 2. Hobby-Turner: ein kleines Häuflein im Verein, das sich aber immer noch regelmäßig zu sportlichen Aktivitäten trifft und auch dem Verein beisteht (Eintopfkochen beim Sportfest, Hilfe beim Platzumbau). Wie lange geht dies noch so weiter? Habt Ihr noch Nachwuchs? Ehrenfried: Noch macht es Spaß, in Bewegung zu bleiben, was hoffentlich noch einige Jahre möglich sein wird. Nachwuchs: 0. Hier liegt meines Erachtens auch ein Versäumnis des Vereins vor. Warum ist nicht EINER aus der AH, wenn die Leistung zum Fußball nicht mehr ausreicht, bereit mitzuturnen und gar für frischen Wind zu sorgen? Von welcher Seite sollen sonst Mitglieder zu uns stoßen? 3. Kann man aus den Reihen der Hobby-Turner auch noch weitere Leistungen für den Verein erwarten? Zum Beispiel ist im Rahmen von Vorstandsarbeit? Ehrenfried: Im Rahmen seiner Möglichkeiten oder Zeit ist bestimmt nach persönlicher Rücksprache ein Einzelner bereit, Verantwortung zu übernehmen. Man muss aber auch Verständnis dafür aufbringen, dass aufgrund des fortgeschrittenen Alters andere Interessen oder Aktivitäten wichtiger sind. 4. Dein Enkel Michael spielt in der D-Jugend erfolgreich Fußball. Auch für dessen weitere sportliche Entwicklung: hat der STV langfristig eine Zukunft als eigenständiger Verein, insbesondere im Jugendbereich? Ehrenfried: Die derzeitige Jugendarbeit ist erkennbar in besten Händen von Jugendtrainern, Betreuern und Verantwortlichen. Die Jugend honoriert diese Leistungen durch freudigen Einsatz. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Ehrenfried: ... ein wichtiger Bestandteil, die Dorfgemeinschaft enger zusammenzubringen. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Enzo Cuculo Jahrgang 1983 Jugend STV von 1989 bis 1999 aktiv STV von 2001 bis heute Erfolge: Meister Kreisliga B 2006 Interview Woche 19/2009 1. Bezirksliga - wir kommen. Packt der STV den Aufstieg? Reichen die zuletzt gezeigten Leistungen dafür aus? Und wenn, was muss sich für die neue Saison - dann in der Bezirksliga - ändern? Enzo: Ich gehe davon aus, dass wir den Aufstieg trotz unserer zuletzt gezeigten schlechten Leistungen schaffen. Unsere momentane Leistung reicht nicht für die Bezirksliga. Dort müssen wir wieder mehr Gas geben, um zu bestehen, so wie das oft in der Vorrunde der Fall war. Unser Problem ist, dass wir eine zu dünne Spielerdecke haben und Ausfälle fast nicht ersetzen können. In diesem Punkt müssen wir für die neue Saison nachlegen. 2. Trainer Leo Hinsberger hat bereits im Februar 09 für die Saison 2009/2010 verlängert. Wie wichtig ist dies für die Mannschaft? Enzo: Das war für Mannschaft und Verein das Beste und sehr wichtig, weil: Leo und der STV - das passt. Er macht seine Sache sehr gut und ist nicht der Grund für unsere derzeitige Leistung. 3. Wenn sonntags Kritik von den Zuschauern kommt, fällt oft Dein Name. Andererseits steht Du in der Torschützenliste der Liga ganz vorne (aktuell: 31 Treffer). Wie passt das zusammen? Enzo: Unsere Zuschauer sind äußerst verwöhnt. Natürlich nicht alle. Aber es gibt ein paar, denen ist es - egal wie - nicht recht zu machen. Da habe ich das Gefühl, die freuen sich mehr über eine Niederlage als über einen Sieg, damit sie hetzen können. Was meine Person angeht, sind mir die Kritiken egal. Die ignoriere ich einfach. Ich weiß, wo und von wem die kommen, und vermag das einzuordnen. Schade finde ich nur, dass niemand von denen mich persönlich anspricht. Das zeigt aber auch deren Charakter. Dass ich mittlerweile so viele Tore geschossen habe, wissen die meisten - glaube ich - gar nicht. 4. Gerüchteweise willst Du im der nächsten Saison eine Auszeit nehmen, um Dich mehr Deiner Familie widmen zu können - nochmals Glückwünsche zur Geburt von Mariella. Wie geht es wirklich bei Dir weiter, und wo siehst Du Dich sportlich in den nächsten fünf Jahren? Enzo: Vielen Dank. Es ist so, egal ob Aufstieg oder nicht, ich höre nach dieser Saison auf. Ob nur für ein Jahr oder länger, weiß ich selbst noch nicht. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Enzo: ... der geilste Club der Welt. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Jochen Kuhn Jahrgang 1979 sportlicher Werdegang: Jugend von 1985 bis 1997 aktiv von 1997 bis 2000 Erfolge: Meister 1991/92 (C-Jugend) Meister 1995/96 (B-Jugend) Interview Woche 18/2009 1. Packt der STV den Aufstieg? Reichen die zuletzt gezeigten Leistungen dafür aus? Jochen: Ja, ich bin überzeugt, dass der STV den Aufstieg in die Bezirksliga packt. Mit Blick auf die Tabelle und auf das Rest-programm müsste es aber auch schon mit dem Teufel zugehen, wenn dieses Ziel nicht erreicht werden würde. Da im Fußball aber bekanntlich alles möglich ist, muss weiterhin konzentriert gespielt werden, um die noch notwendigen Punkte einzufahren. Dass dies kein Selbstläufer ist, haben die letzten Spiele gezeigt. 2. Und wenn, was muss sich für die neue Saison - dann in der Bezirksliga - ändern? Jochen: Da ich in letzter Zeit eher selten Spiele des STV verfolgen kann, kann ich über die aktuellen Leistungsstände der einzelnen Spieler nicht urteilen. Ich denke aber, dass der STV über eine junge, talentierte Mannschaft mit einem guten Trainer verfügt, die, mit gezielten Verstärkungen für die nächste Saison, sich vor keiner Mannschaft in der Bezirksliga zu verstecken braucht. 3. Ist Deine Karriere beim STV eigentlich beendet (Deinen Pass haben wir noch), oder greifst Du irgendwann nochmals an (entweder bei den Aktiven oder demnächst bei der AH)? Jochen: Also beendet ist meine Fußballerkarriere hoffentlich noch nicht. Die berufliche Situation lässt allerdings momentan leider keine Aktivitäten in diese Richtung zu. Aber allein die Tatsache, dass es immer noch kribbelt, wenn ich mir mal sonntags ein Spiel des STV anschaue, stimmt mich doch optimistisch, dass ich irgendwann mal wieder auf dem wunderschönen Kunstrasenplatz im "Bosenberg-Stadion" auflaufen werde (also behaltet mal noch meinen Pass). 4. Du feierst demnächst im neu gestalteten Sportheim. Wie beurteilst Du die Arbeiten an der Gesamtanlage in den letzten beiden Jahren (Kunstrasenplatz, Sportheim, Umfeld)? Jochen: Was sich hier in den letzten beiden Jahren getan hat, ist aller Ehren wert. Ich finde, der STV verfügt mit dieser Anlage über ein wahres Schmuckkästchen, nach dem sich andere Vereine in der Region wahrlich die Finger lecken ... Ein ganz dickes Lob an alle Verantwortlichen, Organisatoren und Helfer, die diesen Traum verwirklicht haben. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Jochen: ... mein Heimatverein und neben dem TSV 1860 München der geilste Club der Welt :-) Vielen Dank für Deine Ausführungen. ****************************************************************** Eric Schneider Jahrgang 1978 Jugend von 1983 bis 1997 STV Urweiler aktiv von 1997 bis 1998 STV Urweiler 1998 bis 2001 FC St. Wendel 2001 bis 2004 TuS Steinbach/Ottweiler 2004 bis 2006 PSV Augsburg seit 2006 TSV Dietmannsried Interview Woche 17/2009 1. Anzunehmen, dass Du via Internet immer noch den STV verfolgst. Was sagst Du zum derzeitigen sportlichen Ergebnis? Eric: Zunächst einmal muss ich dem Webmaster in Riesenkompli- ment für die hervorragende Öffentlichkeitsarbeit (Homepage) machen. Ich bin regelmäßiger Besucher der STV-Seite und freue mich, aus der Ferne (hier kann ich wahrlich mit Schlappe nicht mithalten) Informationen über den STV einzuholen. Weiter so! Natürlich ist es schwierig, das derzeitige sportliche Ergebnis aus der Entfernung zu beurteilen. Ich denke, Leo Hinsberger ist genau der richtige Mann, und ich kann mich meinen "Vorrednern" nur an- schließen: Wenn es die Aktiven schaffen, die guten Leistungen der Hinrunde wiederholen zu können, müsste der Aufstieg drin sein, was ich natürlich allen Urus wünsche. Das wäre schon eine tolle Sache, nach dem Sportplatzbau sicherlich ein weiteres Highlight in der Vereinsgeschichte. 2. Was macht Deine eigene sportliche Karriere? Eric: Die geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. Nach meinem beruflich bedingten Wechsel nach Bayern bin ich mittler- weile im schönen Allgäu angekommen und halte meine Knochen für den TSV Dietmannsried (Kreisklasse Oberallgäu, vergleichbar mit der KL A im Saarland) hin. Dort stehen wir derzeit auf dem 1. Tabellen- platz mit allen Chancen, in die Kreisliga aufzusteigen. 3. Besteht die Chance, dass Du nochmals das Trikot des STV überstreifst? Eric: Habe ich ja schon bereits zweimal als Gastspieler der AH, aber im Ernst, die Chancen sind wohl eher gering, auch wenn der neue Platz und die tolle Vorstandsarbeit sicherlich reizvoll wären. Ich habe mich aber mit meiner Familie hier unten richtig gut eingelebt und werde auch auf lange Sicht im Allgäu bleiben (auch wenn mein Bruder Nick das nicht gerne hören möchte). So bleibt es also bei eventuellen Gastspieleinsätzen während des ein oder anderen Heimatbesuches. Auf jeden Fall werde ich das STV- Trikot hoffentlich beim Trikottausch nach dem Spiel AH STV gegen die Dietmannsried Allstars im Juli überstreifen ;-) 4. Wie weit sind denn die Planungen für den Besuch der AH bei Euch (TSV Dietmannsried) im Sommer? Eric: Die Planungen sind in vollem Gange, die Jungs freuen sich unheimlich, dass Ihr zum Gegenbesuch kommt. Die ersten Zimmer sind bereits für Euch reserviert und ein Termin für ein erstes Planungstreffen (die Dietmannsrieder legen sich richtig ins Zeug) steht. An diesem Wochenende findet neben einem Elfmeterturnier und dem Spiel der Spiele (STV gegen Dietmannsried Allstars) auch ein tolles Lichterfest statt, auf dem man sich dieselbigen ausknipsen kann. Gerne können wir auch einen Ausflug in die Berge einplanen, da richten wir uns voll nach Euch! Wir haben uns letztes Jahr unheimlich wohl in Urweiler gefühlt, was auch an der hervor- ragenden Betreuung durch Christoph, Werner und Norbert lag. Hierfür noch einmal herzlichen Dank. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Eric: ... mein Heimatverein, bei dem ich viele schöne Fußballjahre erleben durfte, und ein Verein, der mit dieser schönen Anlage und den engagierten Mitgliedern auf jeden Fall in die Bezirksliga gehört! Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Karsten Marx Jahrgang 1986 Mitglied im STV seit 1991 Jugend STV von 1991 bis 2005 aktiv STV von 2005 bis heute (Unterbrechung von Juli 2006 bis Juli 2008) Erfolge: Jugend: Bezirksliga-Aufstieg (B-Jugend) Meisterschaft (C-Jugend und E-Jugend) + sonstige Aufstiege Sonderrunde/Kreisliga Aktiv: Kreisliga B Meister 2006 Interview Woche 16/2009 1. Wie immer bei einem Stammspieler der ersten Mannschaft zu aller erst die Frage nach dem Auftieg: Reicht es, trotz in der letzten Zeit nicht erwarteten Punktverlusten und dem Näherrücken der Tabellennachbarn? Karsten: Nach einer sehr starken Vorrunde mit nur zwei unglück- lichen Niederlagen können wir natürlich mit dem Verlauf der Rückrunde keinesfalls zufrieden sein - gerade weil durch die Pleiten in Furschweiler, Steinberg und Sitzerath dreimal gegen direkte Konkurrenten um den Aufstieg verloren wurde. Auch die starken Leistungsschwankungen von Woche zu Woche sind eigentlich nicht zu erklären, wenn eine solche, in der Vereinsgeschichte einmalige Chance zum Greifen nah ist. Allerdings waren die Leistungen nach dem Debakel in Sitzerath gegen Bliesen, Gronig und auch Steinberg wieder um einiges besser, weil wir endlich wieder als richtige Mannschaft aufgetreten sind und der Siegeswille aus der Hinserie wieder zu erkennen war. Und eines steht für mich noch genauso fest, wie schon vor der Saison: Der STV will und wird nächste Saison in der neuen Bezirksliga spielen! 2. Zu Dir persönlich: mit starken Leistungen in der Vorrunde hast Du den Trainer überzeugt, jetzt im Verlauf der Rückrunde scheinst Du etwas "überspielt" zu sein. Ist die Saison doch etwas arg lang, insbesondere nach Deinem Aussetzen während der letzten Spielzeiten? Karsten: In der Hinrunde hat sicherlich vieles zusammengepasst, weil wir von Spieltag 1 bis 15 mannschaftlich geschlossen aufge- treten sind - davon hat man dann auch als einzelner Spieler profitiert. In der Rückrunde haben wir das aus mehreren Gründen nicht mehr in allen Spielen geschafft. Zum einen durch die Ausfälle einiger Spieler (Freddie, Normann, Willi, zeitweise Jochen), zum anderen hat sich meiner Meinung nach auch manch einer nach der Aufstiegsänderung zu sicher gefühlt, was man an der deutlich schwächeren Trainingsbeteiligung in der Wintervorbereitung im Vergleich zur Sommervorbereitung gesehen hat. Parallel zu den Leistungen der gesamten Mannschaft bin ich auch mit der eigenen Leistung im Jahr 2009 noch nicht zufrieden. Allerdings glaube ich nicht, dass es an meiner Auszeit vor der Runde oder an einer zu langen Saison liegt. Vielmehr hat mich seit dem ersten Rückrundenspiel die ein oder andere Verletzung trainings- mäßig etwas zurückgeworfen, was sich dann durchaus in dem ein oder anderen Spiel auch mal auf dem Platz bemerkbar macht. 3. Thema A-Jugend: Du bist der "Chef-Trainer" im dortigen Trainerstab, der unsere A-Jugend an die Tabellenspitze (zugegeben nur in der Gruppe) geführt hat? Kann die A-Jugend in dieser Saison einen Titel feiern (am besten im letzten Spiel zuhause im Rahmen unseres AH-Turniers)? Karsten: Zunächst einmal sind wir mit der A-Jugend mit dem Ziel Kreisligaaufstieg gestartet - was sich aber nach einer roten Karte und einer längeren Verletzungspause zweier, für uns nicht zu ersetzenden Spieler ganz schnell erledigt hatte. Diese und weitere Ausfälle, eine komplett neu zusammengewürfelte Mannschaft, die in der Zeit danach mangelnde Einstellung einiger Spieler und auch die ein oder andere dumme/unglückliche Niederlage haben für ein katastrophales Tabellenbild nach der Quali-Runde gesorgt. Doch wir alle haben schon in dieser Zeit härter dafür gearbeitet, um in der Gruppe wieder neu anzugreifen. Wenn es auch "nur" die Gruppe ist, können wir bis auf wenige Ausnahmen mit unseren Leistungen hochzufrieden sein, denn sämtliche Gegner sind auch hier feste Spielgemeinschaften aus 2-3 Vereinen, während wir letztendlich doch nur 3-4 Gastspieler haben. Mit 8 Punkten Vorsprung bei noch 6 ausstehenden Spielen - davon 4 Heimspiele (u.a. gegen die beiden stärksten Mannschaften Wolfersweiler und Wiesbach) - muss die Zielsetzung jetzt ganz klar die Meisterschaft sein, und ich bin optimistisch, dass wir diese mit der entsprechenden Einstellung am Ende der Saison feiern können. 4. Wie weit kann die jetzige A-Jugend, von denen ja bereits einige Spieler den Aktiven-Kader ergänzen, diesen in der nächsten Saison voranbringen? Oder brauchen wir Verstärkung von außerhalb? Karsten: Einige unserer Jungs sind ja schon in dieser Saison zu "festen Größen" in der zweiten Mannschaft geworden. Auf längere Sicht gibt es sicherlich den ein oder anderen Spieler mit dem entsprechenden Potenzial, sich auch in der ersten Mannschaft durchsetzen - auch in der laufenden Saison hatte ja schon der ein oder andere A-Jugendliche Kurzeinsätze oder zumindest mal in Testspielen die Chance sich zu beweisen. Auch wenn die ersten 12-13 Spieler unserer 1.Mannschaft sicherlich die Klasse haben, sich bei einem Aufstieg in der neuen Bezirksliga zu behaupten, sind auf der ein oder anderen Position gezielte Verstärkungen notwendig, um eine gute Rolle zu spielen, und vor allem auch um den Kader in der Breite zu verstärken, so dass wir auf Ausfälle wie zum Beispiel am Anfang der Rückrunde besser reagieren können. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Karsten : ... in 2-3 Wochen ein Bezirksligist, der in den letzten Jahren eine super Entwicklung durchgemacht hat und bei dem es einfach nur unendlich viel Spaß macht, Fußball spielen zu können. Vielen Dank für Deine Ausführungen. ********************************************************************* Martin Günther Jahrgang 1978 sportlicher Werdegang: Jugend von F-Jugend bis B-Jugend FC Walhausen und Spielgemeinschaften mit Wolfersweiler und Nohfelden aktiv von 1995 bis 1996 FC Walhausen 1998 bis 2005 SV BW St. Wendel seit 2006 STV Interview Woche 15/2009 1. Wie beurteilst Du die Leistung der ersten Mannschaft bis jetzt und die Chancen auf die Bezirksliga, sprich ein Platz unter den ersten 7 (8)? Martin: Die Leistungen der Ersten sind ganz ok. Wenn sie es schafft, noch konstanter zu werden, habe ich keinerlei Bedenken, warum es nicht klappen sollte, in die Bezirksliga aufzusteigen. 2. Und was macht die zweite Mannschaft? Wieso spielt die mal hui, mal pfui (siehe insbesondere das Spiel gegen TuS Fürth 2)? Martin: Nun ja, ich glaube, dass wir mit der zweiten Mannschaft besser spielen könnten bzw. bessere Ergebnisse erzielen würden, wenn wir versuchen, uns auf das jeweilige Spiel zu konzentrieren und nicht auf den Tabellenplatz des Gegners oder darauf, ob wir mit 5 oder mit 10 Toren gewinnen. Dass mit so einer Einstellung das Ganze auch nach hinten losgehen kann, hat man ja in diesem besagten Spiel gesehen. Aber alles in allem haben wir in der Zweiten ein super Team, mit dem wir noch viele Erfolge FEIERN werden. Was mir sehr gut gefällt, ist auch der Einsatz der jungen Spieler, bei denen der ein oder andere in ein, zwei Jahren auch das Zeug hat, in der Ersten aufzulaufen. 3. Du hast bereits in anderen Vereinen gespielt, bist hier aber wie zuhause. Was unterscheidet den STV von anderen Vereinen? Martin: Was mir hier sehr gut gefällt, ist, wie man aufgenommen wird. Man fühlt sich direkt als Team-Mitglied. Was aber nicht heißen soll, dass es in anderen Vereinen nicht so ist. Warum ich mich hier zu Hause fühle, ist wahrscheinlich die Art, wie miteinander umgegangen wird. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Martin: Ich denke, dass sich der STV im Falle des Aufstiegs in der Bezirksliga festsetzen kann und dass dank der hervorragenden Jugendarbeit in den nächsten Jahren auch noch mehr drin ist! 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Martin: ... eine gute Entscheidung gewesen. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Timo Schäfer Jahrgang 1984 Jugend von 1990 bis 2002 STV aktiv von 2002 bis 2006 STV von 2006 bis 2008 SG Gronig/Oberthal seit 2008 wieder STV Erfolge: Meister Kreisliga B 05/06 Interview Woche 14/2009 1. Wie beurteilst Du die Leistung der ersten Mannschaft bis jetzt und die Chancen auf die Bezirksliga, sprich einen Platz unter den ersten 7 (8)? Timo: Bis zur Winterpause konnte man leistungsbezogen kaum was aussetzen. Im neuen Jahr lief es bisher eher etwas durchwachsen. Woran das genau liegt weiß ich nicht, aber ich denke, man sollte nicht in Panik verfallen. Wenn wir Leistungen abrufen wie gegen Fürth, Bliesen oder Gronig/Oberthal, sehe ich da keine Probleme. Allerdings müssen wir die Leistungsschwankungen beseitigen. 2. Deine sportlichen Leistungen werden immer wieder in Frage gestellt? Wie siehst Du dies? Timo: Der Grund, warum ich wieder hierher gewechselt bin, war, dass ich mit den Leuten, mit denen ich aufgewachsen bin, Fußball spielen und wieder Spaß am Fußball haben wollte. Schießt ein Stürmer in einem Spiel 4 Tore, ist er der Held, verschießt er im nächsten Spiel 4 hundertprozentige Chancen, ist er der Depp. Hält man gut, ist es ok, hält man schlecht, wird man verschrien. Die Kritik ist mir aber egal. Fakt ist, ICH muss mit meiner Leistung zufrieden sein. Bisher bin ich das noch nicht. Aber um das zu ändern, bin ich fast immer im Training und brauche auch wieder etwas Erfahrung in der Ersten. 3. Und was passiert, wenn ein weiterer Torhüter verpflichtet wird? Timo: Ist es jemand, der menschlich in den Verein passt und mit dem Nils, Willi (wenn er vielleicht doch noch ein bisschen weiter macht) und ich gut und vernünftig trainieren können, entscheidet der Trainer, wer wo spielt. Punkt. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler in den nächsten fünf Jahren? Timo: Wenn wir es schaffen, aus der tollen Jugendarbeit im Verein jedes Jahr in Form von einigen jungen Spielern Kapital zu schlagen und unseren Kader an einigen Stellen gezielt durch Neuzugänge verstärken, werden wir keine Probleme haben, uns in der neuen Bezirksliga festzusetzen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Timo: ... der Verein, in dem ich groß wurde, und meine sportliche Heimat. Vielen Dank für Deine Ausführungen. ********************************************************************* Manuel Schu Jahrgang 1989 Jugend STV von 1992 bis 2008 Aktive STV seit 2008 Betreuer der Aktiven von 2006 bis 2007 Trainer der E- Jugend seit 2008 Interview Woche 13/2009 1. Am Sonntag in Bliesen nach schwachem Rückrundenstart einen verdienten Punkt geholt. Ist dies die Wende zum Guten (sprich: Leistungssteigerung, gute Rückrunde, Qualifikation Bezirksliga)? Manuel: Schwer zu sagen, aber ich bin der Meinung, dass wir in gewisser Weise noch einen Winterschlaf gehalten haben, aus dem wir jetzt langsam erwachen und wieder in die richtige Gänge kommen. Wir werden uns auch in den nächsten Spielen den Arsch aufreißen und der Welt zeigen, was in uns steckt, sprich: 6 Punkte! An der Bezirksliga führt kein Weg dran vorbei! 2. Du bist als junger Aktiver nebenher auch Jugendtrainer. Wie kam dies, und wie kommst Du mit den Jungs zurecht? Manuel: Ich wollte schon als kleiner Fußballer einmal Trainer werden und mein Wissen und Können weiter geben ;-). Da ich jetzt meinen Zivildienst leiste und daher eine Menge Zeit habe, nutzte ich die Gunst der Stunde und übernahm die E-Jugend. Da es anfangs 15 Kinder waren und dies etwas viel für eine Person ist, habe ich mir Andreas Bergmann noch dazu geangelt (dem ich an dieser Stelle auch ein Riesenlob aussprechen muss). So, nun hat es sich aber herum gesprochen, dass beim STV qualifizierte Trainer arbeiten, und schwupsdiwups waren wir bei 20 Kindern. Dann haben wir zwei Mannschaften gemeldet und brauchten wiederum Unterstützung, die wir dann auch in den Personen Christian Becker, Sebastian Schorr und Marco Cuculo fanden. Ich glaube, im ganzen Saarland gibt es keinen jüngeren Trainerstab, und das ist ein Grund, stolz zu sein! Mit den Jungs klappt es einzigartig gut (natürlich auch mit ein paar Hochs und Tiefs) und ich bedauere jetzt schon die Zeit, wenn ich die Funktion als Trainer nicht mehr ausüben kann. 3. Du warst, wie Du auch im Gästebuch geschrieben hast, selbst Betreuer der Aktiven. Warum finden die Aktiven keinen Nachfolger für Christoph Backes, der schon seit einiger Zeit dieses Amt abgeben will? Manuel: Ich kann mir das nur so erklären, dass sie vor dem ersten Schritt - "Hallo, ich möchte Betreuer werden" - Angst haben. Denn wer möchte nicht in diesem Verein tätig und ganz nah bei der Mannschaft sein? Ich kann daher nur an alle Interessenten appel- lieren: gebt Euch einen Ruck, denn wir brauchen Euch! Vielleicht liegt es auch an Christoph Backes selbst, der einfach so tolle Arbeit geleistet hat, dass es schwer wird, einen richtigen Ersatzmann zu finden! Aber keine Angst, ihr werdet von Christoph nicht ins kalte Wasser geschmissen. 4. Was sind Deine Ziele für die nächste Zeit - sowohl für den STV als auch für Dich persönlich? Manuel: Weiterhin in der Ersten Mannschaft so etabliert zu sein, viele Tore zu schießen und vorzubereiten. Den STV so gut es geht weiter zu bringen (Bezirksliga). Der E-Jugend einen unvergessenen und erfolgreichen Trainer zu bieten und sie zum Meistertitel zu führen. Persönlich bewerbe ich mich derzeit für ein Studium (Soziale Arbeit und Pädagogik) und genieße zur Zeit das schöne Jahr. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Manuel: ... meine zweite Heimat und mein ganzer Stolz! Danke für dieses Interview. ********************************************************************* Marco Cuculo Jahrgang 1989 sportlicher Werdegang: Jugend von 1994 bis 2006 aktiv von 2007 bis heute Erfolge: 2 x Meister Jugend Meister mit den Aktiven als Betreuer Interview Woche 12/2009 1. Nach zwei Niederlagen zum Beginn der Rückrunde: Wie beurteilst Du die Leistung der ersten Mannschaft bis jetzt? Wie siehst Du die Chancen auf Platz 1- 7 (8)? Marco: Die Hinrunde war super und ist für uns fast perfekt gelaufen. Im neuen Jahr sind wir leider mit 2 Niederlagen gestartet, wobei man gegen eine Top-Mannschaft wie Baltersweiler auch mal verlieren darf. Die Niederlage gegen Furschweiler hingegen war total unnötig. Hier haben wir einfach nicht unser Potential abgerufen und ich gehe soweit zu sagen, dass das unser bisher schlechtestes Spiel war. Allerdings ist der Vorsprung noch akzeptabel und wenn wir uns auf unsere Stärken konzentrieren und ähnlich wie in der Vorrunde engagiert und mit Herzblut spielen, bin ich mir sicher, dass wir am Ende zu den Aufsteigern gehören. 2. Leo Hinsberger hat für die Saison 09/10 verlängert. Ist dieser Trainer ein Glücksgriff für den STV? Marco: Davon bin ich felsenfest überzeugt. Wie jeder, der Leo und seine Arbeit hier kennt, bestätigen wird, ist Leo das Beste, was uns nach der erfolgreichen Ära Friedrich passieren konnte. Leo bringt uns fußballerisch weiter und ist auch abseits des Platzes ein absoluter Gewinn für die Gemeinschaft. Daher bin ich auch froh, dass Leo verlängert hat und hoffe, dass es nicht seine letzte Verlängerung beim STV sein wird. 3. Die zweite Mannschaft war letzte Woche witterungsbedingt spiel- frei. Nur wenige Zweit-Mannschafts-Spieler waren als Zuschauer der Ersten in Furschweiler. Wieso? Marco: Hier kann ich leider nur für mich und nicht für andere sprechen. Wieso so viele nicht da waren, müsste man die betreffen- den Personen selbst fragen . 4. Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Deine sportliche Position in nächsten fünf bis zehn Jahren? Marco: Das ist schwer zu beurteilen. Ich denke aber, dass wir vom Potential her und durch die tolle Jugendarbeit in der Lage sind, uns auf die Jahre gesehen in der neuen Bezirksliga zu etablieren. Meine sportliche Position steht eher im Hintergrund. Für mich ist wichtig, dass mir der Fußball Spaß macht und da habe ich keine Bedenken. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Marco: ... der einzige Verein neben dem FCK, bei dem ich mit HERZBLUT dabei bin (und nur für Artur möchte ich noch eins sagen: Lakic). Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Achim Scherer Jahrgang 1972 STV-Jugend von 1978 bis 1989 STV Aktive von 1989 bis 2002 (mit einigen Unterbrechungen) STV AH seit 2004 bis heute Spielführer der AH seit 2006 Interview Woche 11/2009 1. Du bist im vierten Jahr Spielführer bei der AH, wenn auch zur Zeit selbst nicht einsatzfähig. Wie gut läuft der Spielbetrieb? Und wie lange hat der STV Urweiler noch eine spielfähige AH? Achim: Ist jetzt schon das vierte Jahr, wie die Zeit vergeht. Ich hoffe und bin mir eigentlich sicher, dass wir eine ähnlich gute oder gar noch bessere Runde spielen als letztes Jahr. Ich denke, dass wir die nächsten Jahre gut überstehen werden, weil wir mit Michael, Jörg, Hansi und Christian ein neuen jungen "Stamm" dazubekommen haben, noch genügend "Alte" dabei bleiben und der ein oder andere ja auch noch dazukommen wird (vielleicht ich ja auch wieder?!). 2. Warum gibt es immer noch das Gerede über die AH vom "Verein im Verein"? Achim: Kann ich nicht sagen, dass es das gibt. 3. Die AH hat sich mit hohem Arbeitseifer beim Umbau des Sport- platzes engagiert. Aber sobald der Platz bespielbar war, wurden die Arbeiten quasi eingestellt. Die weiteren Umbau- und Verschöne- rungsarbeiten sind fast im Alleingang von Norbert und Erich durchgeführt worden. Bekommt man die AH (ähnlich wie auch die Aktiven) nicht mehr an die Baustelle zurück? Achim: Doch, bestimmt. Frühzeitige Planung, Einteilung und Aufklärung sind natürlich Vorraussetzung. 4. Schaffen die Aktiven den Aufstieg in die neue Bezirksliga? Reicht hierfür die jetzige Leistung aus? Achim: Wenn wir (ich betone: WIR!!) annähernd an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen, dann schaffen wir es sicher, dieses große Ziel zu erreichen. Die beiden Niederlagen jetzt gilt es wegzustecken und nächsten Sonntag wieder richtig Gas zu geben!! 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Achim: ... ganz einfach - MEIN VEREIN!! Vielen Dank für Deine Ausführungen. ********************************************************************* Andreas Bergmann Jahrgang 1987 sportlicher Werdegang: Jugend STV von 1993 bis 2004 Meister (E2-Jugend und C-Jugend); Aufstieg in Bezirksliga (B-Jugend) aktiv STV von 2005 bis heute (Pause von 06/2006 bis 12/2006) Meister Kreisliga B St. Wendel 2005/2006, Stadtmeister 2008 Interview Woche 10/2009 1. Stimmt die Leistung nach der Winterpause schon wieder? Oder waren in den Testspielen noch Mängel zu erkennen, die zum Erreichen des großen Ziels Bezirksliga-Aufstieg noch beseitigt werden müssen? Andreas: Die Vorbereitung verlief für uns recht gut. Im ersten Saisonspiel am Sonntag konnten wir gegen einen sehr starken Gegner zumindest in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung zeigen. Nun gilt es in den nächsten schwierigen Spielen wieder zu punkten, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu ver- passen. Die Trainingsbeteiligung war während der Vorbereitung aber nicht so gut wie noch im Sommer. Diejenigen Spieler, die in der Vorbereitung nicht oft das Training besucht haben, sollten sich in den nächsten Wochen wieder voll reinhängen, damit wir weiterhin diverse Ausfälle kompensieren können. Wenn alles passt, wird am Ende sicher ein Platz unter den ersten fünf herausspringen. 2. Im Basketball gibt es den "besten sechsten Mann", der von der Bank kommt. Bei Dir ist es im Fußball ähnlich - den Sprung in die Anfangsformation hasst Du noch nicht endgültig geschafft, dafür bist Du sehr vielseitig einsetzbar und auch schon auf verschiedensten Positionen eingesetzt worden. Was fehlt noch zur absoluten Stammkraft? Andreas: Was noch genau fehlt, ist schwer zu sagen. Unsere Mannschaft ist auf allen Positionen sehr gut besetzt, und dadurch ist es schwierig, sich einen Stammplatz zu ergattern. Hinzu kommt noch, dass ich urlaubsbedingt in der Sommervorbereitung zwei Wochen gefehlt habe und im Oktober an zwei Spieltagen nicht da war, was mich natürlich etwas zurückgeworfen hat. Die Winter- vorbereitung lief jedoch ganz gut, so dass ich guter Dinge bin, in der Rückrunde etwas länger auf dem Spielfeld zu stehen. Letztendlich wird der Trainer aber nach Leistung aufstellen, und da bleibt abzuwarten, wie es sich bei mir und dem Rest des Teams entwickelt. 3. Mittlerweile bist Du auch im Bereich Jugend engagiert und trainierst die E-Jugend. Was hat Dich dazu bewogen, und was nimmst Du aus dieser Tätigkeit mit? Andreas: Ich hatte eigentlich schon immer daran gedacht, irgendwann eine Jugendmannschaft zu trainieren. Unser Jugend-leiter Paul Bechtel hat mich in den vergangen fünf Jahren auch bestimmt zwanzig mal gefragt, jedoch fehlte mir immer schul- oder ausbildungsbedingt die nötige Zeit. Mein Mannschaftskollege Manuel Schu fragte mich dann in diesem Sommer, ob ich nicht mit ihm zusammen die E-Jugend trainieren möchte. Ich habe mich kurzerhand dazu entschlossen, da ich zumindest vorübergehend bis zum Beginn meines Studiums viel Zeit hatte. Leider konnte ich in den letzten Wochen aufgrund von Klausuren nicht regelmäßig das Training leiten. Deshalb möchte ich hier die Gelegenheit nutzen und mich bei meinem tollen und sehr engagierten Trainerkollegen Manuel Schu sowie den beiden E2-Trainern Christian Becker und Sebastian Schorr bedanken, dass sie in dieser Zeit meine Arbeit "mitgeschafft" haben. Das Arbeiten mit den Kindern bereitet mir sehr viel Spaß. Man erkennt wahnsinnig schnell die Fortschritte, und sie geben einem unheimlich viel zurück. Aus der Trainertätigkeit nehme ich auf jeden Fall viele schöne und lustige Erinnerungen mit und natürlich auch Erfahrungen, was den Umgang mit den Kindern betrifft. 4. Zurück zu den Aktiven: sind diese nur eine Spaß-Truppe, in der kaum einer - außerhalb des Spielfeldes - Verantwortung übernimmt, und die Verantwortung für vieles nur einzelnen Personen überlassen wird, oder ist dies auch eine funktionierende Gemeinschaft? Andreas: Nein, also hier in Urweiler ist es auf jeden Fall eine funktio-nierende Gemeinschaft. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es Vereine gibt, bei denen der Gemeinschaftsgedanke genauso ausgeprägt ist wie bei uns. Viele Spieler der Aktiven übernehmen auch schon in recht jungen Jahren Verantwortung im Verein. Ob das Sascha Jose ist, der vor kurzem als Geschäftsführer in den Vorstand gewählt wurde oder die vielen Jugendtrainer, die der Bereich Aktive stellt. Beim Bau des Kunstrasenplatzes konnte man - wie hier schon mehrfach erwähnt - ebenfalls dieses Verantwortungsbewusstsein feststellen. Dennoch sind wir gewissermaßen eine Spaß-Truppe im positiven Sinne, der beim Feiern nach Siegen keiner was vormachen kann. Klar ist aber auch, dass viel Verantwortung auf wenigen Schultern lastet (Norbert, Werner, Christoph, um nur wenige zu nennen). Diese Personen sollten in Zukunft auf jeden Fall entlastet werden. Erste gute Ansätze gibt es im Bereich Aktive, in dem Kevin Patuschka seit der Jahreshauptversammlung als Stellvertreter von Christoph Backes fungiert. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Andreas: ... ein absolut geiler Verein, der mit seiner neuen, traumhaften Sportanlage und der tollen Jugendarbeit hoffentlich noch lang überleben wird. Vielen Dank für Deine Aussagen. ****************************************************************** Ralf Schu (Schlappi) Jahrgang 1965 Jugend STV von 1970 bis 1983 aktiv STV von 1983 bis 1988 (dann nach Kanada) AH STV von 1993 bis 1996 (wieder nach Kanada) Erfolge: Stadtmeister mit der Ersten 1985 Interview Woche 09/2009 1. Durch Deine Gästebucheinträge merkt man, dass Du immer noch die Aktivitäten Deines Heimatvereines verfolgst. Wie sehr vermisst Du den STV? Ralf: Ich vermisse den STV sehr. Bin immer noch ein großer Fan. Wimpel, Teller, Trikot etc. hängen im Barkeller. Versuche über Eure Seite immer auf dem Laufenden zu bleiben. Durch Bilder habe ich das neue Bosenbergstadion gesehen. Echt toll. Wäre gerne dabei gewesen und hätte auch gerne mitgeholfen. Hat mich sehr gefreut, dass so viele Leute mit daran gearbeitet haben. Hoffe, dass ich mir das Ganze bald anschauen kann. Kann mich noch daran erinnern, als ich noch E-Jugend spielte, da wurden die Flutlichtmasten gesetzt. Das war schon ein kleines Ereignis. Man ist mit dem STV aufgewachsen.Ob man sonntags morgens die Kirche geschwänzt hat, um die B- oder A-Jugend zu sehen, oder ob man selber gespielt hat, man war immer mit dem Verein verbunden. Ich vermisse meine alten Kameraden, wobei die meisten immer noch aktiv oder inaktiv im Verein sind. Ja, ich vermisse den STV sehr. 2.Aus der Ferne betrachtet: Wie beurteilst Du die Leistungen der Aktive und auch der AH? Ralf: Bin sehr überrascht, dass wir so gut mithalten und vielleicht noch mehr erreichen können. Der Trainer scheint wirklich gute Arbeit zu leisten. Habe gehört, dass er auch junge Spieler wie z.B. meinen Neffen Manuel langsam in die Mannschaft einbaut. Das ist wichtig und auch gut so.Wenn das Sportliche bei den Aktiven weiter so bleibt, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Wichtig ist, dass der weitere Aufbau langsam läuft (deshalb hoffe ich auch nicht, dass wir jemals Spielern Geld bezahlen müssen oder sollen.) Von der AH war ich auch sehr überrascht. Ich weiß, dass es immer schwerer wird, den Spielbetrieb der AH aufrecht zu halten. Aber die machen sich ja ganz gut. Als ich vor 4 Jahren in Deutschland war, ging ich sofort ins Training. Gerade mal 6 Leute waren da. Deshalb bin ich überrascht, dass es eigentlich noch so gut läuft. Schade, dass die AH keinen Bierstand am Stadtfest betreibt, war immer eine gute Finanzspritze. Aber das kann ich halt nicht von hier aus beurteilen. Danke auch an die AH, dass ich immer noch zu jeder Veranstaltung eingeladen werde. Wäre immer gerne dabei. 3. Fußball wird in Deiner neuen Heimat weniger betrieben. Was läuft bei Dir sportlich so in Kanada? Ralf: Der Fußball kommt hier immer größer auf. Es gibt viele Jugendfußballer. Man hat hier gemerkt, dass Fußball ein Sport ist, der die Eltern nicht soviel kostet, im Vergleich zu Eishockey (die ganzen Klamotten und Eiszeit). Man hatte mich öfter gefragt, ob ich eine Mannschaft trainieren würde, aber aus beruflichen Gründen konnte ich nicht. Heute habe ich den Anschluss verloren und gehe nur noch golfen. Verfolge den STV und die Bundesliga. Wenn ich in Urweiler wäre, würde ich heute noch spielen. Deshalb vermisse ich Euch sehr. 4. Sieht man Dich 'mal wieder beim STV? Man munkelt, zum 100- jährigen Jubiläum (2013) würdest Du in einer Traditions-Elf auflaufen? Ralf: 2011 werden wir wieder nach Deutschland kommen, zum Urlaub. 2013 komme ich zum Sportfest alleine. Habe meiner Frau schon erzählt, dass ich zum Zelten nach Urweiler fliege (Bierzelt). Ihr könnt mich und Salzmann schon für eine Nachtwache im Bierzelt einplanen. Wir beide hatten auch Nachtwache beim 75. Jubiläum. Der Erich Maldener hat uns morgens dann wach gemacht, bevor er auf die Arbeit ging. Werde ich nie vergessen. Wenn ich eingeladen werde, würde ich gerne in einer Traditions-Elf auflaufen. Ich habe das 100-jährige schon fest eingeplant, wenn nichts dazwischen kommt. Versprochen! 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Ralf: ... ein toller Verein, der mehr Anerkennung verdient. Ein Verein, der dank Paul und Helfern (Trainer) eine der besten Jugendarbeiten im Kreis oder vielleicht auch im Saarland betreibt (wenn man unsere Möglichkeiten betrachtet). Ein Verein, der eine der schönsten Sportanlagen im Kreis hat. Ein Verein, der keine Spieler bezahlt, sportlich gut da steht, der viele Gönner und Helfer hat. Ein Verein, für den man gerne Fußball spielt (die meisten Spieler, die weggingen, kamen wieder zurück). Ein Verein, auf den man stolz sein kann. Danke für dieses Fern-Interview und bis zum Jahr 2011. ********************************************************************* Germar Bechtel Jahrgang 1973 STV Jugend von 1980 bis 1986 STV Aktive von 1992 bis 2001 (?) Erfolge: Vizemeister 2. Mannschaft 1995 Dorfmeister Volle Kanne 1996 verletzungsfrei seit 1973 STV AH seit 2008 Interview Woche 08/2009 1. Aus der Ferne: Wie beurteilst Du die bisherige Leistung des STV? Deine Gästebuch-Eintragungen sind ja voll des Lobes. Germar: Ich habe leider selbst nur einige wenige Spiele in dieser Saison gesehen, aber die Tabelle und die Punkte sprechen ja für sich. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Aufstieg in die Bezirks- liga klappt. Meine Quellen in der Heimat berichten auch durch- gehend, dass Moral und Kampfgeist der Truppe stimmen. Also nochmal an dieser Stelle: Weiter so, Männer! Das neue Stadion braucht einen Bezirksligisten! 2. Im vergangenen Herbst hast Du schon einmal in der AH gespielt. Was machst Du sonst sportlich so? Germar: Da ich beruflich sehr eingebunden bin, kommt der Sport absolut zu kurz. Mein Kurzeinsatz in der AH beim Kirmesspiel war schon eine echte Herausforderung, da ich absolut untrainiert bin ;) 3. Was sagst Du zu unserem Jahrhundert-Projekt, dem Umbau von Sportplatz, Gelände und Sportheim? Germar: Ich glaube, dass das Projekt Rasenplatz die aktiven Mitglieder enger zusammengeschweißt hat und zeigt, dass man was erreichen kann, wenn alle anpacken. In Urweiler war es mit der Aktivität der Mitglieder außerhalb des Fussballfeldes ja oft nicht so gut bestellt. Außerdem ist der Rasen natürlich absolut nötig gewesen, um im Kreis mit den anderen Vereinen mithalten zu können. 4. Sehen wir Dich auf Dauer in unserem schönen Urweiler wieder? Und wenn ja, auch (evtl. sogar als Funktionär) beim STV? Germar: Zunächst ist meine berufliche Perspektive noch hier in Hessen. Ich kann aber schon jetzt sagen - auch wenn das vielleicht aus der Ferne leicht gesagt ist -, dass ich bei einer Rückkehr ins Saarland auch dem STV wieder in irgendeiner Funktion zur Ver- fügung stehen werde. Ich habe ja zumindest schon erste Erfah- rungen als Platzwartgehilfe, Schiedsrichter, Laufkassierer und Mannschaftskassenwart gesammelt ;) 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Germar: ... auf jeden Fall auch immer ein Grund, an freien Wochen- enden nach Urweiler zu kommen. Danke für dieses Interview und bis zu Deinem nächsten Besuch in der Heimat. ********************************************************************* Heiko Wolf Jahrgang 1971 STV-Jugend von 1977 bis 1988, B- u. A-Jugend in Spielgemeinschaft beim SV Blau-Weiss WND STV Aktive von 1988 bis 2003 Erfolge: Vizemeister 2. Mannschaft 1995 STV AH seit 2002 bis heute Spielkoordinator der AH Interview Woche 07/2009 1. Du bist Koordinator für den AH-Spielbetrieb. Steht die Planung für die laufende Saison (= Kalenderjahr 2009)? Heiko: Die AH-Spielpläne werden durch interne Absprache der Koordinatoren untereinander mit 2 Jahren Vorlauf erstellt. Der Plan für 2009 stammt bereits aus 2007. Leider wird die Spielerdecke vieler Vereine immer dünner, so dass abgemachte Paarungen nicht eingehalten werden können. Auch für 2009 haben sich durch Abmeldungen einiger Vereine Lücken ergeben, die jetzt nur schwierig zu füllen sind. 2. Und wie lange hat der STV Urweiler noch eine spielfähige AH? Heiko: Auch die STV-AH ist, was die Spielerdecke betrifft, nicht sorgenfrei. Durch Krankheit, berufliche und private Verpflichtungen kommt es auch bei uns immer mal wieder zu Spielabsagen. Trotzdem geht es uns im Vergleich zu anderen Vereinen noch relativ gut. Junge Spieler an der Schwelle zum AH-Alter integrieren sich gut und helfen bei Personalmangel aus. So dürfte unser Spielbetrieb für die nächsten 5 Jahre gesichert sein. 3. Der Bierstand der AH war viele Jahre eine Institution während des St. Wendeler Stadtfestes. Wieso in diesem Jahr nicht (mehr)? Heiko: In den vergangenen Jahren hat sich immer mehr heraus-kristallisiert, dass der Aufwand zum Betreiben der Stadtfeststände in keinem akzeptablen Verhältnis zu dem sich daraus ergebenden Nutzen steht. Steigende Standgebühren, höhere Einkaufspreise in Verbindung mit weniger Betrieb am Stand haben uns dazu bewogen, nicht mehr aktiv am Stadtfest teilzunehmen. Als Ersatz werden wir im Sommer ein AH-Fest im Bosenbergstadion durchführen. 4. Schaffen die Aktiven den Aufstieg in die neue Bezirksliga (mittlerweile reicht ja Platz 7 in der laufenden Saison für die direkte Qualifikation bzw. Platz 8 für die Relegation gegen den Meister der Kreisliga B)? Heiko: Unsere Aktiven befinden sich meiner Meinung nach auf einem guten Weg und brauchen sich vor keinem Gegner zu verstecken. Wenn alle gesund bleiben, dürfte der Aufstig in die Bezirksliga gelingen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Heiko: ... ein intakter Verein und ein Stück Heimat. Danke für dieses Interview. ********************************************************************* Sascha Jose Jahrgang 1978 Jugend 1985 bis 1997 Meister 1991/92 (C-Jugend),1994/95 (B-Jugend) Aktiv 1997 bis heute Meister 2005/2006 Mannschaftskassierer Aktive Geschäftsführer STV seit 2009 Interview Woche 06/2009 1. Klar, die erste Frage betrifft die laufende Saison: Wie beurteilst Du die Leistung bis jetzt, wie sind die Chancen auf Platz 1- 5(6) ? Sascha:Wir haben bisher eine tolle Saison gespielt und stehen auch verdient auf dem vierten Platz. Wir müssen jetzt einen guten Start in die Rückrunde hinlegen, dann werden wir unser Ziel auch erreichen. 2, Und wie läuft die Vorbereitung zur Rückrunde? Das Nachholspiel in Sitzerath ist ja bereits am 15.02., die reguläre Rückrunde beginnt am 01.03. Ist die Form schon ausreichend, oder müsst Ihr in den nächsten Trainingseinheiten noch was tun? Sascha:Wir hatten heute unser erstes Testspiel gegen Reitscheid. Dabei gab es schon einige gute Ansätze und den ein oder anderen schönen Spielzug, gegen einen zugegebenermaßen schwachen Gegner. Dies dürfte aber noch nicht reichen. Allerdings bin ich mir sicher, dass uns Leo gut auf die Rückrunde vorbereiten wird. 3. Mittlerweile zählst Du ja zu den älteren Spielern. Die nachfolgende Generation Jung / Bergmann / Marx / Hess sowie Schu hat bombig eingeschlagen. Geht dies auch in den nächsten Jahren so weiter? Sascha: Seit heute Abend bin ich da optimistisch. Wir hatten gegen Reitscheid wieder zwei A-Jugendspieler dabei, die beide gezeigt haben, dass sie in der Rückrunde auf jeden Fall eine Alternative für die zweite Mannschaft sind, vielleicht sogar auch schon bei der ersten Mannschaft. Wenn wir es schaffen, in den unteren Jugenden unsere Spieler zu halten, dann wird sich das auch in den nächsten Jahren fortsetzen. 4. Seit letzter Woche bist Du der neue Geschäftsführer des STV. Ist Dir bewusst, auf was Du Dich da eingelassen hast? Beeinflusst Deine neue Aufgabe Deine anderen Tätigkeiten? Sascha: Nachdem mich Norbert fragte, ob ich die Aufgabe über- nehmen würde, wusste ich zunächst nicht genau, was auf mich zukommt. Deshalb habe ich mich dann noch mit meinem Vorgänger Werner getroffen, der mir dann einen Einblick in die Arbeit des Geschäftsführers gab. Danach habe ich mich dann endgültig dazu entschieden, dieses Amt zu übernehmen. Ich glaube aber nicht, dass es meine anderen Aufgaben irgendwie beeinflussen wird. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Sascha: ... einfach der geilste Verein. Vielen Dank für dieses Interview und alles Gute für Deine neue Aufgabe. ********************************************************************* ***** Winterpause 01. bis 05. Woche ***** ********************************************************************* Jochen Hort Jahrgang 1982 Jugend von 1987-1992 (?) FC St. Wendel seit 1992 STV Urweiler aktiv von 2000 bis hoffentlich noch lang Erfolge: Meister Kreisliga B 2005/2006 Interview Woche 52/2008 1. Wie beurteilst Du als Aktiver die bisher gezeigten Leistungen der ersten Mannschaft? Reicht dies bis zum Schluss für Platz 5? Jochen: Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mindestens Platz 5 erreichen. Es wird zwar nicht leicht, aber wir schaffen das! 2. Gerüchteweise nimmst Du Dir eine kleine Auszeit vom Spiel- und Trainingsbetrieb. Stimmt dies, und wenn ja, warum und wie lange? Jochen: Ja, das stimmt! Habe unserem Trainer Leo bis März absagen müssen, da mein Studium dem Ende entgegen geht und ich daher wenig Zeit habe. Aber ab März hoffe ich wieder voll einsteigen zu können. 3. Als zukünftiger Pädagoge bist Du ja geradezu prädestiniert, Kindern auch außerhalb der Schule etwas beizubringen. Sehen wir irgendwann einmal den Jugendtrainer Jochen Hort? Oder kann der STV Dich für andere Aufgaben begeistern? Jochen: In den nächsten 2-3 Jahren stehe ich noch für kein Amt zur Verfügung. Danach könnte ich mir schon vorstellen, mal eine Jugendmannschaft zu übernehmen. Aber nur im Team mit Matze Bruch. Auf seine Fußballfachkompetenz möchte ich da nicht verzichten :-) ! 4. Dein bester Kamerad Frederik Schumann wird berufsbedingt aus dem Kader ausscheiden. Ist Freddie überhaupt zu ersetzen - auch im Hinblick auf die dritten Halbzeiten sowie diverse Feierlichkeiten? Wirst Du seinen Flöten- und Gesangspart an den Weihnachtsfeiern übernehmen? Jochen: Freddie ist auf allen Ebenen schwer zu ersetzen. Auf der Manndeckerposition haben wir ja leider nicht all zu viele Alter- nativen. Die Frage nach der dritten Halbzeit kann jeder, der Freddie kennt, selber beantworten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Freddie sich nächstes Jahr die Weihnachtsfeier entgehen lässt! 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Jochen: ... ein zukünftiger Bezirksligist. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Nikolaus Jahrgang : ca.270/280 n.Chr. seitdem weltweit tätig Interview Woche 51 / 2008 1. Warum kommst Du immer wieder zur Bescherung zum STV? Nikolaus: Seit Jahren werde ich immer wieder eingeladen, um aus meinem goldenen Buch vorzulesen. Dies hat sich schon zu einer festen Tradition entwickelt. Zudem werden mein Knecht Ruprecht und ich hier immer gut bewirtet. 2. Gibt es immer noch so viele böse Buben beim STV? Nikolaus: Nein, das hat sich wesentlich gebessert. In diesem Jahr musste ich nur vier Ruten verteilen. Alles andere waren brave Fußballer. 3. Die Haupt-Akteure der letzten Weihnachtsfeiern, insbesondere die kreativen Köpfe für Texte und Musik, haben in diesem Jahr ihren Abschied gegeben. Wie wird es mit den Weihnachtsfeiern des STV weitergehen? Nikolaus: Nun, ich denke, die Jungs haben ihre Arbeit über lange Jahre getan und wollten den Stab jetzt weitergeben. Klar liegt die Latte nach 10 Jahren sehr hoch. Aber es werden sich neue Akteure finden, die diese schöne Tradition weiterführen werden. Hier sind, wie auch in vielen anderen Bereichen, die "Jungen" als Leistungs- träger gefragt. 4. Welche Wünsche standen eigentlich auf den Wunschzetteln der Spieler, die sie in ihren Fußballstiefeln versteckt hatten? Nikolaus: Natürlich der Aufstieg in diese neue Bezirksliga. Außerdem noch: frei von Verletzungen zu bleiben bzw. bei den Verletzten, wieder gesund zu werden und bald wieder spielen zu können. Also all das, was ich erwartet hatte. Mal schauen, was da zu machen ist. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Nikolaus: ... ein Verein, zu dem ich jedes Jahr immer wieder gerne komme. Lieber Nikolaus, vielen Dank für dieses Interview und weiterhin viel Spaß bei Deiner Reise. ********************************************************************* Dieter Gregorius Jahrgang 1949 sportlicher Werdegang: Jugend: -,-,- aktiv von 1971 bis 1976 AH von ??? bis 2006 Interview Woche 50 / 2008 1. Die erste Frage gilt wie immer den Aktiven: schaffen sie den Aufstieg in die neue Bezirksliga ? Dieter: Da bin ich mir ganz sicher. 2. Seit kurzem bist Du als Stadionsprecher für den STV im Einsatz. Wie kam es dazu? Dieter: Weiß ich nicht mehr so genau, ist auch egal, ich mache es einfach gern. 3. Was erwartet die AH bei der demnächst stattfindenden Nachtwanderung? Dieter: Hoffentlich Winterwetter, das Übrige wird sich ergeben. 4. Die AH hat am 2. Januar Jahreshauptversammlung. Wie geht es bei den Alten Herren weiter? Dieter: Hoffentlich sportlich bergauf, und an jedem Wochenende genügend Spieler. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Dieter: ... derzeit das Geilste. Vielen Dank für dieses Interview. ****************************************************************** Karl Mayer Jahrgang 1950 Jugend: SV Oberlinxweiler aktiv: SV Remmesweiler, STV Urweiler (Meister Kreisliga B 1979/1980), DJK Ottweiler Interview Woche 49/2008 (in Kurzform, da schriftliche Befragung ohne Lesebrille) 1. Neue Bezirksliga: reicht's oder reicht's nicht? Karl: ... reicht. 2. Muss der Trainer die Mannschaft schon in der Winterpause oder erst zum Sommer verstärken? Brauchen wir überhaupt weiteres (neues) Personal? Karl: Verstärkung: ja. Wenn möglich, schon in der Winterpause. 3. Du warst vor zig Jahren auch als Aktiver beim STV tätig. Wo siehst Du die Unterschiede zwischen damals und heute? Karl: Der Verein hat in allen Bereichen wesentlich bessere Perspek- tiven als damals. 4. Von Dir kommen viele kreative Ideen, auch für das Umfeld des STV. Welche sind dies, und wie kann man sie umsetzen? Karl: Die Öffentlichkeitsarbeit verbessern, jüngere Spieler sollten sich mehr im Verein engagieren. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Karl: ... ein Verein geworden, in dem die Mitarbeit z.Zt. Spaß macht . Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Markus Riotte Jahrgang 1977 Jugend STV: seit ich laufen kann bis C-Jugend (Meister C-Jugend) aktiv STV: von 2000 bis hoffentlich noch lange Interview Woche 48/2008 1. Du bist z.Zt. außer Gefecht. Was war los, und wann können wir wieder mit Dir rechnen? Markus: Ich hatte eine Magen-Darm-Infektion, genauer gesagt, Campylobakter-Bakterien im Darm. Das hat mich ziemlich mitgenommen. Da ich bis vorige Woche keine sportlichen Aktivitäten tätigen durfte und momentan noch am Umbauen bin, kann ich nicht am Training teilnehmen. Deswegen habe ich Leo für dieses Jahr abgesagt. Ab der Vorbereitung zur Rückrunde bin ich wieder dabei. 2. Als (normalerweise) Stammspieler und früherer Spielführer in der 2. Mannschaft: Die einzige Konstanz in dieser Truppe ist die Inkonstanz. Wieso? Markus: Ich denke, dass es momentan einfach daran liegt, dass die Betreuung der 2. Mannschaft nicht richtig stimmt. Es sind einige "junge" Spieler dazugekommen, die ein sehr gutes Potenzial haben, aber noch nicht recht in der Mannschaft angekommen sind. Da sind die "alten" Spieler in der Verantwortung, die "Jungen" in die Mann- schaft mehr/schneller aufzunehmen. Des weiteren habe ich gehört, dass die Trainingsbeteiligung der 2. Mannschaftsspieler etwas zu wünschen übrig lässt. Dies ist sicherlich auch ein Grund, dass es momentan keine konstante Leistung gibt. 3. Bei der ersten Mannschaft läuft es im Moment rund. Hält dies bis Ende der Runde an, d.h. reicht es für die neue Bezirksliga? Markus: Tja wenn ich das wüsste, wäre ich Hellseher, aber Spaß bei Seite. Die spielerische, körperliche und mentale Stärke ist auf jeden Fall erkennbar, um die bis jetzt erzielten Erfolge und Leistungen auch bis zum Ende der Runde zu halten und noch zu steigern. Jedoch muss man bedenken, dass die sogenannte Spielerdichte nicht vorhanden ist. Wenn jetzt noch einige Verletzungen hinzukommen, wird es schwierig. Doch muss ich sagen, es ist jeder gleichwertig zu ersetzen. Bestes Beispiel ist die Vertretung von Willy. Wenn wir die Qualifikation für die Bezirksliga erreichen, und davon gehe ich aus, reicht es auch, um in der neuen Klasse bestehen zu können. 4. Was erwartet die Besucher der Aktiven-Weihnachtsfeier (ohne allzu viel zu verraten)? Markus: Diese Frage kannst Du (die Red.) wohl am besten beant- worten :-). Es wird auf jeden Fall ein sehr schönes Fest, was ja auch nichts Neues ist. Das diesjährige Programm wird ein "Best of" der letzten 10 Jahre Weihnachtsfeier sein. Es ist auch noch zu erwähnen, dass dieses Jahr die Hauptakteure der Weihnachtsfeier (Friedrich, Backes, Wilbois und Dorscheid) ihren Abschied feiern. Hoffentlich finden sich für nächstes Jahr neue Akteure, welche die Weihnachtsfeier planen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Markus: ... ein Verein mit vielen netten Menschen, mit einem sehr guten Umfeld, in dem ich mich sehr wohl fühle. Kurz um: einfach geil. Vielen Dank für dieses Interview. ****************************************************************** Michael Maurer Jahrgang 1973 Jugend: STV von E-Jugend bis B-Jugend aktiv: TuS Haupersweiler von Januar 1993 bis Juni 2003 STV Urweiler von 2003 bis 2008 (?) AH: STV von 2006 bis heute Erfolge: Meister Kreisliga B WND 2005/2006 Meister Trainer F-Jugend 2007/2008 Interview Woche 47/2008 1. Aktive Karriere eigentlich beendet, dann Edel-Joker, jetzt fast wieder Stammspieler in der Ersten. Wie fühlt es sich an, wenn man -fast- unersetzlich ist? Michael: Von unersetzlich kann keine Rede sein. Ich hatte Leo letztes Jahr zugesagt, dass, wenn einmal Not am Mann ist, er auf mich zählen kann. Da es im Moment leider zu einigen verletzungs- bedingten Ausfällen kommt, stehe ich sonntags wieder öfter auf dem Platz. 2. Wie lange geht Deine sportliche Doppelbelastung noch? Immerhin gehörst Du zu den AH-Spielern mit den meisten Einsätzen (auf verschiedensten Positionen). Michael: Wenn du diese Frage meiner Frau gestellt hättest, hätte sie Dir mit Sicherheit zur Antwort gegeben: "Ohne Fußball kann der doch gar nicht!" Womit sie gar nicht so falsch liegt. Es macht mir Spaß (meistens jedenfalls), samstags für die AH zu spielen und sonntags dann auch wieder auf dem Platz zu stehen. Wie aber jeder weiß, arbeite ich im Wechseldienst, und das ist auf Dauer nicht immer ganz einfach. Ende letzter Saison ging es mir körperlich nicht so gut, deshalb fiel mir die Entscheidung aufzuhören auch nicht sehr schwer. Diese Saison fühle ich mich wieder fit, und so lange das so bleibt, bin ich der AH und den Aktiven treu! 3. Jugend-Fußball: Du bist (wohl auch bedingt durch Deinen Junior) voll mit eingebunden. Wen oder was könntest Du in der Jugend-Arbeit noch gebrauchen? Michael: Zur Zeit bin ich Trainer bei der G-Jugend und F-Jugend. Mit Tobias von Fonderen und Dirk Petry habe ich gute Nachfolger für die G-Jugend gefunden, so dass ich mich bald nur noch mit Meik Adt zusammen um die F-Jugend kümmern muss. Trotzdem wäre ich für jeden weiteren Interessenten im Jugendbereich dankbar, da irgendwo immer jemand fehlt. 4. Stichwort Baumaßnahmen. Auch hier bist Du immer mit Engagement und Sachkenntnis vorne mit dabei. Könnten sich da nicht auch 'mal andere Sportkameraden hervortun? Warum bleibt immer alles an den gleichen Personen hängen? Michael: Diese Frage könntest Du (die Red., Christoph Backes) doch eigentlich am besten beantworten. Dir geht es doch in vielem nicht anders. Das Problem ist: Viele denken, der Kunstrasenplatz ist jetzt fertig und es ist keine Arbeit mehr da. Aber das ist nicht so!!! 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Michael: ...ein wichtiger Teil meines Lebens! Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Tobias van Fonderen Jahrgang 1990 Jugend FC WND von 1996 bis 2006 Erfolge: Vize-Saarlandmeister (Halle), Vize-Saarlandmeister (Feld), Gruppenmeister (Feld) - alle in D-Jugend Jugend STV Urweiler von 2006 bis 2008 zudem aktiv beim STV seit 2008 Interview Woche 46/2008 1. Du spielst z.Zt. A-Jugend und Aktiv: geht dies auf Dauer, sprich die ganze Saison über? Ist die Belastung nicht irgendwann zu groß? Tobias: Ich denke, es geht schon. Es macht einfach mega viel Spaß zur Zeit, und ich bin richtig geil auf Fußball, sprich, solange es geht, mache ich beides, allerdings hat eigentlich die A-Jugend Priorität. 2. Ihr habt in der A-Jugend ein motiviertes Trainerteam, einen durch die Kooperation mit anderen Vereinen hoffentlich doch ausreichend großen Spielerkader, darunter einige talentierte Fußballer. Wieso sind die sportliche Erfolge nicht vorhanden? Tobias: Dazu kann man einfach sagen: Wenn es nicht läuft, läuft es nicht. Wir haben auf jeden Fall mehr Potential als unsere bisherigen Leistungen zeigen. 3. Bei den Aktiven klappt es im Moment besser, sowohl beim Tabellenstand der Ersten als auch bei Dir persönlich? Wieso? Tobias: Ich fühle mich einfach wohl bei den Aktiven, die mich von Anfang an super aufgenommen haben. Ich bekomme viel Unter- stützung, was mir merklich gut tut. Hier noch mal vielen Dank an die Jungs. Außerdem fühle ich mich weitaus fitter als vorher, was wohl auch auf die gute Vorbereitung bei A-Jugend und Aktiven zurückzuführen ist. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler sowie Deine sportliche Position in nächsten fünf bis zehn Jahren? Tobias: Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr aufsteigen und uns in der Bezirksliga etablieren. Ich hoffe, dass ich in dieser Zeit beim STV bleiben kann und mich in der Ersten soweit aufdränge, dass ich Stammspieler werden kann. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Tobias: ... the best way of life. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Detlef Bickelmann Jahrgang 1957 Stationen: 1963 (etwa - ist schon so lange her) - 1981 SV Blau-Weiß St.Wendel/West (Meister 1977/78 Kreisliga B) dazwischen 1 Jahr VfB Giesingen - Kreisliga A Merzig 1981 - 1982 FV Meßstetten - Landesliga Staffel IV Baden-Württemberg 1982 - 1985 FC Pfeffingen - Kreisliga A u. Bezirksliga (Meister 1984/85 ) 1986 - 1988 SV Nieder-Beerbach - Kreisliga B in Hessen 1989 - 1993 TV Reitzenhain - Kreisliga B u. A Rhein-Lahn-Kreis (dort gab es auch noch Kreisliga C u. D) (Aufstieg über Relegation in Kreisliga A) 1993 - 1995 SV Blau-Weiß (AH Stadtpokalsieger 1993) 1995 - 1997 FC St. Wendel (AH Stadtpokalsieger 1995) seit 1998 STV Urweiler Interview Woche 45 / 2008 1. Deine Truppe: die AH. Zufrieden (mit Ergebnissen, Spielweise, Engagement, Führung, ...)? Was könnte man verbessern? Detlef: Die Ergebnisse sind dieses Jahr aus meiner Sicht zufrieden stellend, könnten aber noch besser sein, wenn einige Spieler begreifen würden, dass Fußball ein Mannschaftssport ist, denn unsere Spielerdecke mit 15 oder 16 Spielern ist eigentlich zu "dünn". Unsere Spielweise ist und bleibt verbesserungswürdig, wird sich aber wohl auch nicht mehr ändern. Die Verantwortlichen in der AH machen eine gute Arbeit. 2. Aktive: Du bist oft als kritischer Zuschauer vor Ort. Was stört Dich, was gefällt Dir? Wie beurteilst Du das Spiel vom letzten Sonntag gegen den Lokalrivalen von Blau-Weiß? Detlef: Mir gefällt, über die bisherige Saison betrachtet, die Gesamtleistung der 1. Mannschaft. Sie spielt an der oberen Leistungsgrenze, mit dem ein oder anderen Ausrutscher (ist aber normal). Ich denke, die Verantwortlichen machen eine sehr gute Arbeit. Leider ist auch hier die Spielerdecke sehr dünn. Ausfälle können nur schwer verkraftet werden, denn aus der 2. Mannschaft (und das ist meine Kritik) kommt zu wenig. Ich hoffe und wünsche mir, dass es in dieser Saison in der Rückrunde keinen solchen Einbruch gibt wie in der letzten Spielzeit. Verdient hätten es die Mannschaft und der Verein, unter die ersten fünf zu kommen. Das Spiel gegen die "Alsfasser" war (siehe oben) so ein "negativer Ausrutscher" - mit einem guten Ende. Ich hoffe, unsere verletzten Spieler haben Glück gehabt. Von meiner Seite alles Gute und gute Besserung. 3. Vereinsleben ist mehr als nur Fußball spielen. Könntest Du Dir vorstellen, auch im Umfeld des Vereines zu arbeiten? Detlef: Wie die Redaktion weiß, werde ich im Januar 2009 zum zehnten Mal versetzt, so dass ich im Moment dazu nichts konkret sagen kann. Grundsätzlich kann ich mir wieder vorstellen, als Jugendtrainer oder auch in anderer Funktion für den Verein tätig zu sein (wenn es die Gesundheit zulässt). Meine 2 Jahre als Jugend- trainer hier in Urweiler haben mir Spaß und Freude gemacht, und der ein oder andere Spieler ist jetzt auch aktiv. 4. Dein AH-Vertrag verlängert sich ja automatisch, sofern kein Veto "von ganz oben" kommt. Wo siehst Du Dich - sportlich - in den nächsten fünf Jahren? Detlef: Das mit dem Veto ist so eine Sache. Da muss die AH eingreifen. Aber ernsthaft, als mittlerweile fast immer ältester Spieler plane ich nur noch von Jahr zu Jahr, denn es fällt immer schwerer, mit den "Jungen" mitzuhalten. ("Oben" plant auch nur von einem Jahr zum nächsten.) 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Detlef: ... ein gut geführter Verein, mit vielen, vielen sympathischen Menschen (die mich ertragen, so wie ich bin - auch wenn's schwer fällt), in dem eine gute Kameradschaft herrscht. Vielen Dank für Deine Aussagen. ********************************************************************* Christian Matheis Jahrgang 1975 Jugend: FC St. Wendel von 1983 bis 1993 aktiv: FC St. Wendel von 1994 bis 2003 (Meister Bezirksliga 1996) STV Urweiler: 2003 bis heute (Meister Kreisliga B 2005/2006) AH STV Urweiler: 2006 bis heute Interview Woche 44 / 2008 1. Zwei Spiele, vier Punkte. Soweit bis jetzt Deine persönliche Bilanz, seit Du nach der Verletzung von Markus Wilbois als Torwart der ersten Mannschaft eingesprungen bist. Wie zufrieden bist Du persönlich mit Deiner Leistung und den Ergebnissen? Christian: Ich denke, dass ich - meine Leistung betreffend - nach so langer Torwart-Pause ganz zufrieden sein kann, aber durchaus noch Luft nach oben ist. Die Ergebnisse können besser auch nicht sein. Gegen Hoof haben wir immer im richtigen Moment zugeschlagen und dann in Niederlinxweiler nach Rückstand noch ein Remis erkämpft. Kompliment an die Mannschaft. 2. Wie kam es dazu, Du gerade Du jetzt zwischen den Pfosten stehst? Warum kam Trainer Leo Hinsberger auf diese Idee? Und wie lange wird diese Konstellation andauern? Christian: Die ganze Jugend über habe ich eine gute Torwart- ausbildung genossen und viel von guten Torhütern gelernt. Das habe ich Leo glaube ich mal erzählt, und vor der Verletzung von Markus hatte ich schon mal ausgeholfen, dann hat er sich eben ein Bild machen können. Es macht mir Spaß, mit der Mannschaft zu spielen und auch diese Position auszufüllen. Trotzdem will ich niemandem den Platz wegnehmen, und ich hoffe, dass dies keinen Ärger nach sich zieht. Danke nochmals an meine beiden Mannschaftskollegen für das Verständnis. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie lange diese Konstellation noch weiter gehen soll ... 3. Wenn das "Abenteuer 1. Mannschaft" vorbei ist, wie geht es dann mit Dir sportlich weiter? Christian: Ich denke, dann kann ich mich wieder ganz dem Aben- teuer AH widmen. Gruß noch an das gesamte Team. 4. Hat der STV das Zeug dazu, über die gesamte Saison vorne mitzuspielen und am Ende unter die ersten Fünf zu kommen - bzw. Platz Sechs mit Relegationsspiel zu erreichen? Christian: Ich bin der Meinung, dass das, was die Mannschaft und der Trainer bisher erreicht haben, sensationell ist, und das Maximum rausgeholt wurde. Wenn wir diesen Level bis zum Schluss der Runde durchhalten können, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir das schaffen. - Aber noch haben wir nichts erreicht - 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Christian: ... ein toller Verein, der gut geführt ist, der tolle Mitglieder und Fans hat und bei dem das ganze Umfeld stimmt. Außerdem eine meiner besten Entscheidungen, mich diesem Verein anzuschließen. Danke für dieses Interview und weiterhin viel Glück im Tor des STV! ********************************************************************* Markus Wilbois Jahrgang 1968 Jugend: B- u. A-Jugend SV Oberlinxweiler aktiv: bis 1989 SV Oberlinxweiler 1989 - 1993 SV Bliesen (Meister Landesliga 1989/1990) seit 1993 STV Urweiler Mitglied der Meistermannschaften 1994/1995 (Spielführer) und 2005/2006 Interview Woche 43 / 2008 1. Was macht Deine Verletzung? Markus: Zuerst einmal Danke für die vielen Genesungswünsche und die Betreuung nach meiner Verletzung. Mit meinem Arm ist soweit alles im grünen Bereich. Am Dienstag habe ich die nächste Unter- suchung, wo nachgeschaut wird, was so mit den Bändern passiert ist. Diese Diagnose gilt es abzuwarten. 2. Wie geht es sportlich mit Dir weiter? Kommst du nochmals ins Tor der Aktiven zurück? Markus: Ich denke, dieses Jahr nicht mehr. Ob ich nach der Winter-pause nochmals angreifen kann, hängt halt von der Schwere dieser Verletzung ab, und wie weit ich mich persönlich nochmals über-winden kann. Eine gewisse Angst wird dann wohl immer mitspielen. 3. Die beiden weiteren Torhüter des STV, Timo Schäfer und Nils Seger, werden Dich - zumindest die nächste Zeit, evtl. auch länger - vertreten. Kann der STV auch mit ihnen das große Ziel dieser Saison, Platz 5 und damit die Qualifikation zur neuen Bezirksliga, erreichen? Welche Ratschläge kannst Du den beiden geben? Markus: Ich bin sicher, dass beide dazu in der Lage sind, wenn sie weiter an sich arbeiten und gewillt sind, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Zudem hat unser Trainer Leo - wie gesehen - noch eine weitere Lösung parat. Durch die mannschaftliche Geschlossenheit kann unsere Truppe ihr Ziel mit jedem Torwart erreichen. Der Charakter unserer Mannschaft zeigte sich ja am letzten Sonntag, als die Jungs das Spiel nach meiner Verletzung noch gedreht haben. 4. Wir wünschen Dir noch viele Spiele im Aktiven-Bereich. Aber irgendwann wirst auch Du endgültig die Karriere beenden. Könntest Du Dir vorstellen, danach beim STV in ein Amt reinzuschlüpfen, ob als Vorstandsmitglied oder als (Jugend-)Trainer/Betreuer? Markus: Zur Zeit ist für mich das Wichtigste, meine Verletzung auszukurieren und wieder zurück in die Mannschaft zu kommen. Alles weitere lasse ich auf mich zukommen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Markus: ... meine sportliche Heimat. Vielen Dank für das Interview und weiterhin gute Genesung. ********************************************************************* Alfred Stutz Jahrgang 1939 Mitglied im STV seit 1957 aktiver Spieler 1957 bis1972 AH-Spieler 1972 bis 1981 Clubheimbetreiber 1983 bis 1992 (9 Jahre) noch heute gute Seele rund ums Clubheim Interview Woche 42 / 2008 1. Frage an den Dauergast bei Heimspielen: Was sagst Du zu derzeitigen Leistung der ersten Mannschaft? Alfred: Die Leistung ist gegenüber der letzten Saison um 30 % besser. Dies sollte am Ende der Saison für die ersten Fünf reichen. 2. Du bist eines der dienstältesten Mitglieder des STV. Wie kann es dem Verein gelingen, die "altgediente" Garde weiterhin an den Verein zu binden und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Mitarbeit zu bewegen? Alfred: Wenn wir (die "Alten") gebraucht werden, sind wir gerne bereit zu helfen, soweit dies bei jedem einzelnen im Rahmen der - vor allem gesundheitlichen - Möglichkeiten geht. 3. Wo siehst Du Unterschiede zwischen "damals" und "heute" - sowohl im sportlichen Bereich als auch im gesamten Vereinsleben? Alfred: Früher waren noch viel mehr Aufgaben auch durch die Aktiven zu erledigen: der Platz musste selbst abgegrenzt werden, hierfür musste zuerst einmal Sägemehl beschafft werden, usw. Durch diese Arbeiten auch außerhalb des reinen Fußballspielens war der Zusammenhalt früher teilweise besser. Heute können sich die Spieler eher auf ihr sportliches Tun konzentrieren, werden mehr verwöhnt und umsorgt. Die Kameradschaft der aktuellen Truppe stimmt aber auch. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Alfred: Sportlich irgendwo zwischen A- und B-Klasse (nach heutiger Version). Aufgrund der guten Jugend-Arbeit wird der STV auch in 10, 15 Jahren ein starker Verein sein. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Alfred: ... der erste und größte Verein im Dorf. Vielen Dank für dieses Telefon-Interview. ********************************************************************* Manfred Blinn Jahrgang 1951 Jugendfußball: 1961 bis 1967 aktiv: 1968 bis 1981 Kapitän Meistermannschaft 79/80 AH: 1982 bis 1989 Jugendtrainer: 1987 bis 1995 Vorstand: Kassierer: 2000 bis heute Interview Woche 41 / 2008 1. Was sagst Du zur derzeitigen Leistung der ersten Mannschaft? Reicht dies für Platz 5? Manfred: Die Mannschaft hat sich seit der letzten Saison spielerisch stark verbessert. Bleiben wir von größeren Verletzungen verschont, können wir unter die ersten Fünf kommen. 2. Du bist langjähriges Mitglied des STV. Wie kann es dem Verein gelingen, die "altgediente Garde" weiterhin an den Verein zu binden und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Mitarbeit zu bewegen? Manfred: Da gibt es wohl kein Patentrezept. Das muss wohl jeder für sich entscheiden, ob er dem Verein zur Verfügung steht und eventuell - über das Sportliche hinaus - Verantwortung übernimmt. 3. Zur Führungsebene: Demnächst findet die Jahreshaupt- versammlung des STV mit Neuwahlen statt. Kann der Vorstand komplettiert werden? Manfred: Es wäre schon wünschenswert, wenn jüngere Vereins-mitglieder sich für die Vorstandsarbeit bereit erklären. 4. Und warum kommt von der Abteilung Turnen nichts ? Manfred: Es fehlt schon zu lange ein Abteilungsleiter Turnen und somit ein Bindeglied zwischen Vorstand und Abteilung Turnen. Dass gar nichts von den Turnern kommt, kann man ja auch nicht sagen. Die Hobby-Turner z.B. sind da, wenn sie gebraucht werden. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Manfred: ... ein Verein, der aufgrund der gut geführten Jugend- abteilung Zukunft hat. Manfred, vielen Dank für dieses Statement. ****************************************************************** Thomas Schmitt Jahrgang 1983 alle Jugenden beim STV Aktiver Spieler beim STV - Co-Spielführer 2. Mannschaft Interview Woche 40 / 2008 1. Schafft der STV sein großes Ziel, Platz 5 in der laufenden Saison? Thomas: Wenn die Leistung weiterhin so schwankt, wird dies ein schwieriges dreiviertel Jahr Restprogramm. Einige Spieler müssten endlich mal den Ergeiz entwickeln, dieses Ziel erreichen zu wollen. 2. Als Stammspieler in der "Zwoten": woran liegt es, dass bei unserer Reserve die Leistungen oft doch sehr stark schwanken? Thomas: Da waren sie wieder, unsere 3 Probleme: - Ehrgeiz - Trainingsbesuch - Ich rocke samstags in der Disse 3. Du bist einer der "Schaffer" im Verein, egal ob beim Platzneubau, bei Diensten oder beim sonntäglichen Kassieren: warum können dies nicht alle? Thomas: Da für einige Spieler anscheinend der Verein nur eine Nebensächlichkeit ist, die in der Freizeit (außer zum Spiel oder mal zum Training) keinen Platz findet. 4. Der STV braucht - neben den oben genannten "Schaffern" immer auch "Vor-Turner" - ob im Vorstand, der im Herbst neu gewählt wird, wie auch in weiteren Funktionen, z.B. Jugend-Trainer, Aktiven-Betreuer, etc. Interesse? Thomas: Für den Vorstand fühle ich mich ehrlich gesagt zu jung, da gibt es sicher andere, die mehr Erfahrung mit ins Amt bringen werden. Eisenfuss als Jugendtrainer, will das die Welt?!? 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Thomas: ... die schönste Nebensache der Welt!!! Neben SEX, DRUGS und ROCK 'N' ROLL natürlich!! Vielen Dank für Deine Antworten. ********************************************************************* Stefan Meier Jahrgang 1978 Aktiver Spieler beim STV Interview Woche 39 / 2008 1. Schafft der STV sein großes Ziel, Platz 5 in der laufenden Saison? Stefan: Nun ja, es wird auf jeden Fall schwer. Es kommt auf die Konstanz und die Einsatzbereitschaft des ganzen Teams an. Wir dürfen keine Punkte verschenken, wie gegen Sitzerath oder Ottweiler. 2. Als Stammspieler in der "Zwoten": woran liegt es, dass bei unserer Reserve die Leistungen oft doch sehr stark schwanken? Stefan: Es liegt daran, dass wir immer eine zusammen gewürfelte und untrainierte Truppe sonntags auf dem Platz stehen haben. Die jungen Spieler lassen sich nichts sagen und haben immer recht. Fussballverstand ist Mangelware in unserem Team. 3. Du bist einer der "Schaffer" im Verein, egal ob beim Platzneubau, bei Diensten oder beim sonntäglichen Kassieren: warum können dies nicht alle? Stefan: Ich glaube, das Problem gibt es in jedem Verein. Viele Fußballkameraden wollen doch nur Fußball spielen und denken, dass es ja immer einen Deppen gibt, der die Arbeit macht. 4. Der STV braucht - neben den oben genannten "Schaffern" immer auch "Vor-Turner" - ob im Vorstand, der im Herbst neu gewählt wird, wie auch in weiteren Funktionen, z.B. Jugend-Trainer, Aktiven- Betreuer, etc. Interesse? Stefan: NEIN. Ab 32 (AH-Alter) schon eher. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Stefan: ... wie Jennifer Love Hewitt: einfach geil. Vielen Dank für Deine Antworten. ********************************************************************* Britta Jung Jahrgang 1973 Spielerfrau und Jugendspieler-Mutter Trikotwaschdienst Aktive Interview Woche 38 / 2008 1. Wie und wann hat Dich der STV-Virus gepackt? Britta: Als ich 1992 meinen Mann Hans-Werner kennen lernte. 2. Als regelmäßige Zuschauerin und lautstarke Kommentatorin der Aktiven: was nervt Dich am meisten? Britta: Wenn es regnet und die Jungs auf einem Hartplatz spielen, gefolgt von schwarzem Granulat auf Kunstrasenplätzen. 3. Auch bei den Jugendspielen des STV bist Du oft gesehener Gast. Wie siehst Du die Leistung der Jugend-Abteilung? Britta: Die Leistung der Jugend-Abteilung ist sehr gut. Es ist nicht einfach, jedes Jahr aufs neue genug Betreuer für alle Jugendmann- schaften zu finden, zumal es immer mehr Kinder werden, die in Urweiler zum Jugendfußball kommen. 4. Wenn Du einen Wunsch bezüglich des STV frei hättest, welcher wäre das? Britta: Ich hätte gerne an unserem Stammplatz bequemere Sitz-möglichkeiten für die Spielerfrauen und einen Sonnenschirm für heiße Sommertage. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Britta: ... das Herz von Urweiler. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Jörg Friedrich Jahrgang 1973 Mitglied im STV seit 1978 sportliche Karriere: Fußball: Jugend STV von 1978 bis 1991 Aktiv STV von 1991 bis 2008 (Meister KL B 1994/1995 und 2005/2006 - Spielertrainer) AH seit 2008 Turnen: Leiter der Jugend-Gruppe von 1990 bis 1993 Interview Woche 37 / 2008 1.Aktive Karriere beendet, jetzt nur noch AH. Welche sportlichen Ziele hast Du noch? Jörg: (lacht) Mit der AH möglichst erfolgreich zu spielen. 2. Kann der STV mit den bisher gezeigten Leistungen das große Ziel, Platz 1 bis 5, erreichen? Jörg: Ich habe die erste Mannschaft in dieser Saison selbst noch nicht gesehen. Wenn die Konstanz der bereits ausgetragenen Spiele beibehalten wird, dann ja. Ich sehe allerdings Probleme, über die ganze Saison auf diesem Niveau zu spielen, insbesondere bei der dünnen Spielerdecke. 3. Die Aktiven sind mit Dir aufgestiegen und haben anschließend die Klasse gehalten. Bist Du mit der weiteren Entwicklung unter Deinem Nachfolger Leo Hinsberger zufrieden? Jörg: Absolut klar und deutlich: ja. Leo passt menschlich super rein und hat uns sportlich weitergebracht. Etwas Besseres hätte dem STV nicht passieren können. 4. Der STV-Vorstand braucht tatkräftige und fachkundige Ergänzung. Wäre dies etwas für Dich? Jörg: Wenn ich mich beruflich gefestigt habe, gerne. Zur Zeit aller- dings noch nicht. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Jörg: ... ein wichtiger Teil meines Lebens. Lieber Jörg, Danke für Deine Ausführungen. ****************************************************************** Benjamin Lang Jahrgang 1980 erste Fußballstation: STV Urweiler 2008 Interview Woche 36 / 2008 1. Wie kommst Du gerade zum STV Urweiler? Benjamin: Da meine Freundin aus Urweiler stammt, kannte ich einige Spieler der ersten Mannschaft bereits, darunter Karsten Marx, Sascha Jung, Andreas Bergmann und Frederik Schumann. Diese ermunterten mich, doch 'mal zum STV ins Training zu kommen, auch wenn ich bis dahin noch nicht vereinsmäßig Fußball gespielt habe. 2. Und wie gefällt es Dir bisher in der Truppe? Benjamin: Ich hatte bis jetzt keine Probleme, wurde freundlich empfangen und ins Training integriert, obwohl ich mangels fußballerischer Erfahrung natürlich einige Mängel technischer und taktischer Natur hatte. 3. Als Neueinsteiger: Was sind Deine persönlichen sportlichen Ziele? Benjamin: Zunächst war die Saisonvorbereitung für mich schon eine erste Herausforderung, da ich vom Volleyball komme und daher jahrelang eher Schnellkraft statt Ausdauer trainiert habe. Nachdem die Saison nun begonnen hat und ich im ersten Spiel etwas Verletzungspech hatte, ist mein erstes Ziel, weiter zu trainieren und öfter in der zweiten Mannschaft spielen zu können. 4. Kannst Du Vergleiche ziehen zu anderen Vereinen - auch außerhalb des Sports? Benjamin: Man bemerkt beim STV, dass einige engagierte Personen hinter dem Verein stehen, die den reibungslosen Trainings- und Spielablauf garantieren. Die Organisation und die Jugendarbeit anderer Fußball-Vereine hatte mich eigentlich in der Jugend schon öfter davon abgehalten, aktiv zum Fußball zu kommen. Darüber kann ich beim STV allerdings nicht klagen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Benjamin: ...eine neue sportliche Herausforderung und ein guter Ausgleich für den beruflichen Alltag. Vielen Dank für dieses Interview. ****************************************************************** Paul Bechtel Jahrgang 1943 sportlicher Werdegang: 1960/61 A-Jugendspieler beim SV Blau-Weiß St. Wendel-West 1961 - 1974 aktiver Spieler beim STV Urweiler 1974 - 1977 AH-Spieler beim STV Urweiler 1977 - 1983 AH-Spieler beim SV Blau-Weiß St. Wendel-West 1985 - 2000 Jugendtrainer und -betreuer beim STV Urweiler Werdegang Vorstand: Abteilungsleiter Fußball von 1976 bis 1985 Jugendleiter seit 1990 Interview Woche 35 / 2008 1. Wie siehst Du die aktuelle Leistung der Aktiven? Paul: Nach dem guten Spiel gegen Baltersweiler bin ich wieder etwas optimistischer, was das angestrebte Saisonziel angeht. Ich wünsche der Mannschaft am Saisonende mindestens den so wichtigen 5. Tabellenplatz, der den Aufstieg in die Bezirksliga bedeuten würden, was auch positive Auswirkungen auf unsere Jugendarbeit zur Folge hätte. 2. Deine Abteilung: die Jugend. Wie zufrieden bist Du mit der momentanen Situation, insbesondere mit der A-Jugend, die mit Gastspielern agiert? Paul: Mit einigen wenigen Ausnahmen sehr zufrieden. Besorgt bin ich über das Fehlen eines zweiten C-Jugend-Trainers, was einen geregelten Trainingsablauf leider nicht möglich macht. Das junge Trainer-Quartett der A-Jugend zeigt ein hohes Maß an Engagement und macht seine Sache bisher sehr gut. Die Gastspieler aus den verschiedenen Vereinen haben sich gut eingeführt und fühlen sich meiner Meinung nach hier sehr wohl. Aus sportlicher Sicht müssen wir wohl noch etwas Geduld haben mit dem "bunt zusammengewürfelten Haufen". 3. Wunsch vieler Jugendbetreuer: noch möglichst lange soll der Jugendleiter Paul Bechtel heißen. Wie lange wird dies noch sein? Paul: Ich habe nicht vor, meinen Namen zu ändern. Aber Spaß beiseite: die Frage ist für mich eigentlich leicht zu beantworten und zwar: "Solange es mir noch Spaß macht". Das heißt für mich in erster Linie, dass das gesamte Umfeld stimmen muss, angefangen vom Vorstand über die Jugendbetreuer und Eltern bis hin zu den Kindern und Jugendlichen. 4. Wo kann sich der STV - außer im sportlichen Bereich - noch verbessern? Paul: Es wäre an der Zeit, dass wir 'mal wieder einen kompletten und folglich besser funktionierenden Vorstand bekämen. Zur Zeit arbeiten da zu viele Leute in Personalunion und sind daher vollkommen überlastet bzw. überfordert. Im Klartext heißt das für mich - die Vorstandsmitglieder haben diesen Satz schon oft von mir gehört - : Die Arbeit muss auf mehreren Schultern verteilt werden. Nur so kann man sie qualitativ verbessern und das Engagement der leider zu wenigen Verantwortlichen des Vereins fördern. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Paul: ... bisher ein großer und wichtiger Teil meines Lebens gewesen. Vielen Dank für Deine interessanten Aussagen. ********************************************************************* Frederik Schumann Jahrgang 1982 Jugend im STV: 1986-2000 Meister F-Jugend 1988 aktiver Spieler: seit 2000 (bereits während der A-Jugend schon aktiv eingesetzt) Meister Kreisliga B 2005/06 Interview Woche 34 / 2008 1. Wie siehst Du den Saisonstart? Freddie: Ich bin positiv überrascht von unserem Auftreten in der Vorbereitung inkl. des Pokalspiels gegen den Bezirksligisten Wolfersweiler, wir sind sehr souverän aufgetreten, es macht wieder Spaß zu spielen. Man sieht auch mittlerweile die Handschrift unseres Trainers Leo, das Spiel ist ein ganz anderes als noch in der Meistersaison. Leider hat uns das Spiel in Ottweiler erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht, obwohl ich sagen muss, dass ich nicht unzufrieden mit der Leistung bin, nur mit dem Ergebnis. Es ist eben ärgerlich, nach viel Kampf und Laufarbeit auf diesem Platz und bei dem Wetter mit leeren Händen dazustehen. Wir sind aber stark genug, uns die verlorenen Punkte in den nächsten Spielen, auch gegen die Favoriten, zurück zu holen. 2. Kann der STV mit den bisher gezeigten Leistungen das große Ziel, Platz 1 bis 5, erreichen? Freddie: Wenn wir wieder so spielen wie letzes Jahr in der Hinrunde, denke ich, ist es möglich. Wir dürfen eben nicht mehr so abbauen wie letzte Saison, als der Druck durch den geschafften Nichtabstieg nach der Winterpause nicht mehr da war und wir zudem mehrere Ausfälle hatten. Aber es wird natürlich brutal schwer, zumal fast alle anderen Mannschaften das gleiche Ziel haben und auch noch stark aufgerüstet haben. Ich hoffe, ich kann in der halben Saison mit- helfen, uns so weit wie möglich nach vorne zu bringen. 3. Dein Beruf verschlägt dich ja wohl wieder ins Ausland. Wie geht es mit Dir persönlich weiter? Freddie: Ich habe, bestandenes Examen im Oktober/November vorrausgesetzt, ab Februar 2009 einen Ein-Jahres-Vertrag an meiner letzten Stelle bei Luzern (CH) als Assistenzarzt. Was danach kommt, lässt sich jetzt schwer sagen, gut möglich, dass ich noch das eine oder andere Jahr da unten bleibe. Langfristig möchte ich aber schon wieder ins St. Wendeler Land zurück, vielleicht in eine Praxis, evtl. als Hausarzt, mal sehen. Fußballerisch ist aber in der Winterpause bis auf weiteres Schluss. Ich bin aber froh, jederzeit wieder zurück kommen zu können. Ich denke, dann ist auch hin und wieder ein Einsatz in der Zweiten (oder der AH :-)) drin. 4. Welchen Rat gibst Du als mittlerweile erfahrener Spieler Deinen jüngeren Nachfolgern? Freddie: Es klingt zwar abgedroschen, aber am wichtigsten ist es, aus Spaß am Fußball und der Kameradschaft zu spielen, nicht primär für den Nichtabstieg, den Trainer oder 100 Euro für die Mannschaftskasse, das schmückt keinen Lebenslauf. Erfolg ist natürlich die Krönung, besonders, wenn man ein paar Jahre lang um den vorletzten Platz in der Kreisliga B gekämpft hat, da muss man schon wissen, wofür man bei Wind und Wetter auf den Sportplatz rennt. Mein Rat: Wenn mal irgendwas schief läuft, sollte man sich überlegen, was man für ein Glück hat, in Urweiler spielen zu können. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ...." Freddie: ...drei Mal die Woche Urlaub. Freddie, vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Andreas Mörsdorf Jahrgang 1965 Mitglied im STV: seit ca. 1972 (Abteilung Turnen) Jugend im STV: ab 1976 (D-Jugend) aktiver Spieler: 1983 - 2002 AH-Spieler: ab 1995 (erstes Spiel gegen Oberlinxweiler, beim 4:0 zweifacher Torschütze) AH-Chef: 2004 - ca. 2010 (?) Interview Woche 33 / 2008 1. Wie geht es mit der AH weiter? Andreas: Ich werde voraussichtlich noch ein weiteres Jahr als Leiter des Orga-Teams zur Verfügung stehen, und denke, wenn man die Arbeitslast weiterhin auf mehreren Schultern oder Teams verteilt, kann man sicherlich auch weitere Sportkameraden davon begeistern, sich an dem Unternehmen AH zu beteiligen. Zur Zeit haben wir eine klasse Truppe, mit der das Arbeiten Spass macht. Personell sieht es in der AH nicht so gut aus, gerade mal 18 aktive Spieler stehen den Spielführern zu Zeit zur Verfügung. Ich hoffe, dass man die Rückrunde ohne Spielabsage fertig spielen kann. An der Jahreshauptversammlung werden wir uns dann beraten, wenn keine neuen Spieler mehr dazu gekommen sind, mit einer benach-barten AH eine Spielgemeinschaft einzugehen. 2. Wie kann die Kommunikation innerhalb des STV verbessert werden (Vorstand, Aktive, AH, Jugend, Turnabteilung sowie auch Förderverein)? Andreas: Die Kommunikation im Verein funktioniert von meiner Seite her gut, als Spartenleiter kenne ich alle Ansprechpartner und weiss sie auch zu erreichen. Die Rückmeldungen von der Führung lassen manchmal etwas zu wünschen übrig. Auch die Koordination von Festen oder Arbeits-einsätzen könnte etwas mehr Vorlauf vertragen. Am besten besorgen wir unserem Arbeitstier Otze eine Sekretärin. 3. Als Sportphotograph siehst Du auch viele andere Vereine der Kreisliga A. Hat der STV eine Chance auf Platz 1-5 (bzw. 6) zur Qualifikation in die neue Bezirksliga? Andreas: Wenn wir die Leistung der letztjährigen Hinrunde über eine ganze Saison spielen können: ja. Viele Vereine haben als Ziel die ersten 5 Plätze ausgegeben und auch dementsprechend auf dem Transfermarkt eingekauft. Es wird sich zeigen, ob Baltersweiler, Bliesen oder Grügelborn, welche ich als Titelaspiranten sehe, dies auch mit den vielen Neuzugängen umsetzen können. 4. Sieht man Dich nochmals für den STV auflaufen? Wenn ich am 100-jährigen Jubiläum eine Einladung bekomme, in einer Traditionself mitzukicken, und meine Bandscheiben mit-spielen, würde ich gerne noch ein Spielchen auf dem neuen Rasen machen. Schuhe habe ich noch. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Andreas: ... mein ältestes Hobby, viel Arbeit, viele Kameraden, Spass, manchmal auch Ärger. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Kevin Patuschka Jahrgang 1980 Jugend von 1985 bis 1996 beim STV (Meister B-Jugend 1994/1995) aktiv ab 1997: STV Urweiler FC St. Wendel SV Bliesen SV Bexbach (Meister 2005/2006) SV Baltersweiler STV Urweiler seit Sommer 2008 Interview Woche 32 / 2008 1. Urweiler Bürger, 10 Jahre auswärts gespielt - was waren Deine Beweggründe, wieder für den STV die Stiefel zu schnüren? Kevin: Der STV ist mein Heimatverein. Ich war jetzt 10 Jahre weg, und irgendwann kehrt jeder zu seinen Wurzeln zurück. Ausschlaggebend war auch mein Bruder, dem ich dies, als er nach Afghanistan ging, versprochen habe. Außerdem habe ich sehr gute Freunde beim STV wie Artur Grill, Christian Hau, Markus Wilbois, Martin Grill, Sascha Jose und Dirk Petry. Mit diesen Leuten wollte ich wieder zusammen spielen. Außerdem ist der STV ein guter und sehr gut geführter Verein, was man allein daran sieht, was für eine tolle Anlage gebaut wurde. 2. In diesem Zusammenhang: was unterscheidet den STV von anderen Vereinen? Kevin: Der STV ist der STV, das kann jeder bestätigen, der einmal hier gespielt hat. Ich habe in anderen Vereinen gespielt, aber es ist nirgends wie beim STV. Man muss es einfach 'mal erlebt haben, hier zu spielen. 3. Man sagt Dir nach: "guter Fußballer, schwieriger Charakter". Stimmt dies? Kevin: Ob ich ein guter Fußballer bin, kann ich selbst nicht so beurteilen, das sollen die Zuschauer sich sonntags selbst ansehen und entscheiden. Schwieriger Charakter? Das ist so eine Sache. Ich weiß, ich wurde sehr viel danach beurteilt, was vom Hörensagen kam. Klar macht man 'mal Fehler, das ist menschlich, aber man sollte nicht alles glauben, was man hört. In diesem Zusammenhang will ich klarstellen, dass ich bei keinem Ex-Verein Schulden habe, wie teilweise erzählt wird. Dies ist nicht wahr. Und jeder, der denkt, ich bin schwierig, kann gern zu mir kommen und mich kennen lernen. Danach ist jedem frei gestellt, was er denkt. Aber in allererster Linie interessiert mich der Erfolg des STV, nicht was die Leute erfinden, da ich mich auf den Fußball konzentriere. 4. Die Saison 08/09 dient als Qualifikation für die Neu-Einteilung der Klassen. Wie beurteilst Du die Chancen des STV, vielleicht in 2010 in der neuen Bezirksliga zu spielen, insbesondere nach den Eindrücken in der Vorbereitung? Kevin: Es wird schon schwer für uns, da viele Mannschaften enorm aufgerüstet haben. Aber wir haben die Chance, mit dem STV Geschichte zu schreiben, und das muss jedem bewusst sein. In der Vorbereitung sieht man, dass die Jungs wollen, und wenn wir eine Mannschaft werden, wo der eine für den anderen kämpft, wird es für jeden Gegner schwer, uns zu schlagen, und dann können wir alles erreichen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ... " Kevin: ... meine Heimat - und Blau-Gelb sind geile Farben. Danke für Deine Ausführungen. *********************************************************** Artur Grill Jahrgang 1980 Jugend von 1990 bis 1998 STV Urweiler D-Jugend: Meister und Kreismeister 92/93 B-Jugend: Meister 94/95 in A-Jugend gleichzeitig bereits aktiv beim STV Urweiler A-Jugend1998 VfB Theley (Aufstieg Verbandsliga) gleichzeitig bereits aktiv VfL Primstal bis 2003 (Beobachtung DFB-Nationaltrainer U17) Aktiv STV Urweiler 2004 bis heute (Meister Kreisliga B 05/06) Interview Woche 31 / 2008 1. Was macht Deine körperliche Verfassung? Bist Du wieder fit? Artur: Ich bin nach der Verletzung, die ich Anfang März hatte, im Großen und Ganzem mit der Fitness zufrieden. Der Termin, um topfit zu sein, ist allerdings der 10 August. Das ist für mich entscheidend! 2. Wo befindet sich die erste Mannschaft zurzeit? Wie beurteilst Du die Chancen des STV, Platz Fünf zu erreichen und damit in 2010 in der neuen Bezirksliga zu spielen? Artur: Ja, wo befindet sich die erste Mannschaft zurzeit? Im Moment schwierig zu beantworten. Ich denke, dass die Vorbereitung da eine große Rolle spielt, auch für jeden einzelnen. Aber wo die Mannschaft genau steht, wird man erst nach den ersten 6 Spielen sehen. Wir sind zurzeit in einem kleinen Umbruch (Positionsänderungen und Spielaufbau), da wird es sicherlich etwas Zeit brauchen, um letztendlich erfolgreich zu sein. Wir haben noch 2 gute Vorbereitungsspiele, die wir dafür gut nutzen können. Platz 5 zu erreichen wird sehr schwierig sein, da müsste schon ein kleines Sommermärchen her. Man sollte da schon realistisch bleiben. Alle Mannschaften werden heiß und motiviert sein, die neue Klasseneinteilung, die alle 50 Jahre mal vorkommt, zu nutzen. Bei uns müsste schon alles passen, heißt: Top-Leistung in Hin- und Rückrunde! Keine Verletzungen, Kameradschaft, weniger Alkohol und eine große Erfolgswelle, um vielleicht den 6. Platz zu erreichen und dann ein echtes Endspiel zu haben. 3. Welche Mannschaften sind Deine Favoriten, sprich Konkurrenten um die Plätze 1 - 5 in der kommenden Saison? Artur: Wenn ich ehrlich bin, interessiert mich es nicht so sehr, wer da unter die ersten 5 kommt. Ich will mich voll und ganz auf unsere Aufgaben konzentrieren und vielleicht später mit einem Auge auf Tabellenplatz 5 und 6 achten. 4. Wo gibt es Verbesserungsbedarf beim STV, sowohl bei den Aktiven als auch im Umfeld? Artur: Wenn ich Fußballer bin und auf dem Fußballplatz stehe, dann will schon gewinnen, egal ob Training oder Spiel - das ist es, was zählt. Denn für den Fußball opfert man auch viele andere Dinge im Leben, die eigentlich wichtiger sind. Diese Mentalität vermisse ich bei unseren Aktiven. Bestes Beispiel dafür war die Rückrunde der vergangenen Saison. So was ist charakterlos gegenüber Mitspielern und Zuschauern. Man kann nur Spaß am Fußball haben, wenn auch der sportliche Erfolg da ist, und das vergessen viele von uns. Zum Umfeld des STV kann man sagen: Der Verein war tot und lebt wieder! Man spricht wieder über den STV, es kommen wieder mehr Zuschauer, man hat eine Top-Anlage - das sollte jeden freuen. Dies war in Urweiler nicht immer der Fall. Es ist aber auch wichtig, dieses Niveau für die Zukunft zu halten. Wir sollten noch mehr die Jugendarbeit fördern, sprich die Jungs bei Laune halten, dass sie auch später den Verein nicht verlassen. Es ist leider auch so, dass sich kaum mehr Trainer und Betreuer finden, um dementsprechend gute Spieler in den Aktivenbereich zu führen. Ich finde, dass es zu wenig Bereitschaft bei den älteren Mitgliedern des STV gibt, um die Jugendarbeit zu unterstützen. Man sollte da schon aufpassen, weil die Jugendarbeit für den Verein - wie auch schon seit langer Zeit - in der Zukunft entscheidend sein wird. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ... " Artur: ... eine Herzensangelegenheit. Vielen Dank für Deine Ausführungen. ********************************************************************* ***** Sommerpause 25. bis 30. Woche ***** ********************************************************************* Dieter Witczak Jahrgang 1962 langjähriger Spieler des STV Urweiler Mitglied der Meistermannschaft 1994/95 Interview Woche 24 / 2008 1. Wie war die Mannschaftsfahrt? Dieter: Die Fahrt war im großen u ganzen o.k. In unserem Alter hat man etwas andere Ansichten über Benehmen als einige Jüngere. Möchte keine Namen nennen. Du (der Redakteur; die Red.) warst ja selbst dabei. Aber sonst o.k. 2. Wie findest Du unsere neu gestaltete Sportanlage? Dieter: Unsere neue Sportanlage finde ich besonders gut gelungen. Ist für mich persönlich die schönste Anlage im Kreis. 3. Die Saison 08/09 gilt als Qualifikation für die Neu-Einteilung der Klassen (wenngleich der Verbandstag noch einige Entscheidungen offen gelassen hat). Wie beurteilst Du die Chancen des STV, vielleicht in 2010 in der neuen Bezirksliga zu spielen, wo liegen Deiner Meinung nach die Vor- u. Nachteile dieser Regelung, insbes. auch für die 2.M., sofern auch hier eine Meisterschaft mit Aufstiegsregelung ausgespielt wird? Dieter: Schlecht zu sagen. Wenn der ein oder andere Spieler noch dazu käme und die Jungs nach der Vorrunde nicht wieder die Hände in den Schoß legen und sich ausruhen bis ans Ende der Saison, wäre die Qualifikation zu schaffen. Direkte Vorteile sehe ich keine. Ist schon blöd, wenn die beiden Mannschaften auseinander gerissen werden könnten. Das Gesellige und das Zusammengehörigkeits- gefühl gehen meiner Meinung nach verloren. 4. Der STV in Person des Jugendleiters Paul Bechtel sucht händeringend (fähige) Jugendtrainer. Könntest Du Dir vorstellen, nochmals solch ein Amt auszuüben und unseren Jugendspielern etwas beizubringen (und nicht nur im sportlichen Bereich)? Dieter: Das weiß ich beim besten Willen nicht. Will mich jetzt auch nicht weiter dazu äußern. Müsste ich mir wirklich mal intensiv Gedanken darüber machen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Dieter: ... ein kompetent geführter Verein, in dem es Spaß macht, Mitglied zu sein und ihn bei manchen Dingen selbst aktiv zu unterstützen. Dieter, vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Martin Grill Jahrgang 1976 Mitglied im STV 1991 bis 1998 und erneut seit 2004 Jugend STV: C, B, A Aktiv: 1995 - 1998 STV Urweiler 1998 - 2003 FC St.Wendel 2003 / 2004 VfL Primstal seit 2004 wieder STV Urweiler Erfolge: A-Jugend: Meister Kreisliga 1995 Aktiv: Meister Kreisliga B 2006 Interview Woche 23 / 2008 1. Was war in den letzten Wochen los mit der ersten Mannschaft? Warum dieser Leistungseinbruch in der Rückrunde? Martin: keine Motivation, mangelndes Pflichtbewusstsein und mangelnde Einstellung, verantwortungsloses und alibimässiges Engagement mehrerer Teile der Mannschaft 2. Zu Dir persönlich: wie die gesamte Mannschaft mit starken Leistungen gestartet, zeigte auch Deine Leistungskurve nach unten, die letzten Spiele hast Du gar nicht bestritten. Nun gibt es Meinungen, dass Du dem aktiven Fußball generell den Rücken zukehrst oder den Verein wechselst. Dies würde Dir - insbesondere in Deinem Amt als Spielführer der ersten Mannschaft - noch stärker angelastet als jedem anderen. Wie stehst Du zu solchen Aussagen? Martin: Ja, es macht mir von Jahr zu Jahr immer weniger Spaß, Fußball zu spielen. Es kann an der von Jahr zu Jahr aus meiner Sicht immer häufiger vorkommenden und sich zu etablieren scheinenden Einstellung der Vereinsmitglieder, was das Vereinsleben betrifft, und zusätzlich auch der Spieler, was das Fußballspielen angeht, liegen. Es ist einfach immer mehr demotivierend, dass die Beiträge zum Aufrechterhalten des Vereinslebens von immer weniger Vereins- mitgliedern erbracht werden, und andererseits solche Beiträge von immer mehr Vereinsmitgliedern von Jahr zu Jahr weniger werden. Das Gleiche kann man zu aktiven Spielern sagen bzgl. den Bemühungen und Beiträgen, ein gewisses, auch locker mit gemeinsamer Kraft erreichbares angestrebtes Ziel zu erreichen. Ansonsten brauche ich, denke ich, nur ein wenig oder ein wenig mehr Abstand, da ich sonst keineswegs in dieser Form der Mannschaft nützlich sein kann. Sollte ich nicht mehr Fußball spielen, wäre das eher im Sinne der Mannschaft als umgekehrt. Es kam mir nämlich auch öfter in mehreren Spielen vor, dass einigen Spielern nicht bewusst ist, welche Konsequenzen daraus resultieren, wenn diese Spieler spielen (so wie sie spielen) und andere Spieler nicht spielen. Die Erwartungen und Ziele müssen seitens der Vereinsführung klar definiert und jedem Einzelnem auch bewusst sein, damit keine ungewollten Ärgernisse entstehen. Fußball ist nämlich die schönste Nebensache der Welt. 3. Die Saison 08/09 gilt als Qualifikation für die Neu-Einteilung der Klassen. Wie beurteilst Du die Chancen des STV, vielleicht in 2010 in der neuen Bezirksliga zu spielen, was sind Vor- u. Nachteile dieser Regelung, insbes. auch für die 2.Mannschaft? Martin: Die Chancen sind realistisch, wenn "Alle-Zusammen" ihr Bestes dafür geben. Für die 2.Mannschaft gesehen, nach dem Motto: "Wait and see!" 4. Platzumbau: am Sportfest will der STV eine rundherum gelungene Anlage präsentieren. Warum geht der Einsatz im Moment nicht mehr mit dem Elan des letzten Jahres weiter? Hat dies auch mit der Situation der Aktiven zu tun? Martin: siehe dazu auch die Antworten auf Frage 2 Eigentlich müsste jeder wissen, dass jeder einzelne "der Verein" ist. Wenn keiner mehr was macht, gibt es keinen Verein! Es reicht nicht, sich T-Shirts zu machen etwa mit dem Motto: "Wir sind der STV". Dadurch wird die Existenz nicht gesichert. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Martin: ... ein Beispiel/Sinnbild für hervorragende und vorbildliche, doch leider nur von wenigen erbrachte Höchstleistung, die seltenst honoriert bzw. zurückgezahlt wird. Vielen Dank für diese kritischen Aussagen. ****************************************************************** Bernd Weiant Jahrgang 1970 Mitglied im STV seit 1996 Jugend im STV ??? Betreuer der Aktiven: 8 Jahre 2.Mannschaft kurzzeitig Mitglied im Vorstand des STV Interview Woche 22 / 2008 1. Was sagst Du zu den letzten Leistungen der ersten Mannschaft? Und wie beurteilst Du die Gesamt-Saison? Bernd: Bis zur Winterpause TOP-Leistung von Trainer und Mann- schaft, dann nur noch vom Trainer. Es ist sehr schade festzustellen, dass einige Spieler sonntags den Platz betreten und denken: "Mir doch egal". Fußball ist Mannschaftssport und einer ist auf den anderen angewiesen. 2. Die Saison 08/09 gilt als Qualifikation für die Neu-Einteilung der Klassen. Wie siehst Du die Chancen des STV, vielleicht in 2010 in der neuen Bezirksliga zu spielen, was sind Vor- u. Nachteile dieser Regelung, insbesondere auch für die 2.Mannschaft? Bernd: Man hat auf Grund der Hinrunde (Saison 2007/2008) gesehen, dass es dem STV möglich ist, unter den ersten 6 Mann- schaften mitzuspielen. Alleine der Wille zum Sieg sollte es möglich machen, dieses Ziel zu erreichen. Mit den Reglungen der Zweiten bin ich zur Zeit leider noch nicht vertraut. 3. Du warst auch einige Zeit in der Vorstandsarbeit bzw. als Betreuer der Aktiven in verantwortlicher Position beim STV. Könntest Du Dir vorstellen, in irgendeiner Form wieder für den STV aktiv zu werden (ggf. auch in der AH)? Bernd: Nein, ich komme mit der Disziplinlosigkeit bzw. mit der Einstellung einiger Spieler zu Sport und Mannschaft nicht mehr klar! 4. Wir haben im letzten Sommer (und bis heute) eine Menge Schweiß, Gedanken und auch Geld in unsere neue Anlage investiert. Wie ordnest Du das bisher Geleistete ein? Bernd: Ich ziehe den Hut vor all denen, die mitgearbeitet haben, um eine solch beispielhafte Sportstätte zu errichten. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Bernd: ... nicht mehr das, was ich mir unter einem Verein vorstelle. Es passiert zu viel hinter verschlossenen Türen bzw. unter Ausschluss der Mitglieder! Die Redaktion bedankt sich für dieses beachtenswerte Interview. ********************************************************************* Leo Hinsberger Jahrgang 1956 Jugend: SV Urexweiler (5x Meisterschaft) Aktiv: SV Urexweiler (Aufstieg in Bezirksliga) SV Oberthal (1. Amateurliga Saar) FC Marpingen (Aufstieg in Landesliga) Spielertrainer/Trainer: SV Welschbach, SV Oberlinxweiler, SV Ottweiler Jugendtrainer FC Marpingen (2x Aufstieg in Verbandsliga) Trainer beim STV seit 2007 / 2008 Interview Woche 21 / 2008 1. Wenn man die vorherigen Interviews Revue passieren lässt, wird Deine Arbeit immer wieder hoch gelobt. Wie zufrieden bist Du selbst mit Deiner Tätigkeit im ersten Jahr beim STV und mit der Leistung der Aktiven? Leo: Unser Ziel im zweiten Jahr in der KL A Schaumberg war, so schnell wie möglich die Klasse zu sichern. Nach einem etwas holprigen Start legten wir eine Serie hin, so dass schon in der Winterpause der Klassenerhalt unter Dach und Fach war. Leider konnten wir im Jahr 2008 nicht an die Erfolge des vorigen Jahres anknüpfen, daraus lässt sich ableiten, dass ich mit dem restlichen Saisonverlauf nicht ganz zufrieden bin. Ein Grund dafür ist sicherlich der zu kleine Kader und das Verletzungspech. Grundsätzlich fällt das Fazit aber positiv aus. 2. Die neue Saison 2008/2009 stellt - das Votum der Vereine am SFV-Verbandstag vorausgesetzt - das Qualifikationskriterium für die Neugestaltung der Spielklassen im Saarland dar. Wer in 2009/2010 in der (neuen) Bezirksliga spielen will, benötigt wohl Platz 6 oder besser in unserer heutigen A-Klasse. Ist die ein Ziel für Dich und den STV, und was muss dafür getan werden? Leo: Obwohl ich diesen Qualifikationsmodus nicht gerecht finde, ist es mein Ziel, unter die ersten sechs zu kommen. Dies gelingt aller-dings nur mit dem notwendigen Einsatz aller Beteiligten. Wie schwer das werden kann, haben wir dieses Jahr zu spüren bekommen. 3. Zu Dir ganz persönlich: da die Redaktion einen guten Draht zur Fußball-Abteilung hat, war Deine Weiterverpflichtung für nächste Saison schon früh bekannt. Wie geht es weiter mit Leo Hinsberger über den 30.06.2009 hinaus? Leo: Zu diesem Zeitpunkt kann ich hierzu noch nichts sagen. 4. Du hast in Deiner Karriere ja auch schon einige Vereine kennen- gelernt. Was ist das Besondere am STV Urweiler, wo liegen seine Stärken und Schwächen? Leo: Die Stärken liegen eindeutig im Zusammenhalt des Vereins (siehe Sportplatz-Neubau) und in der engagierten Vorstandsarbeit einzelner Personen, die mir imponiert. Eine kleine Schwäche sehe ich darin, dass das Sportliche nicht immer so im Vordergrund steht, wie ich mir das vorstelle. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Leo: ... eine große Familie! Die STV-Redaktion bedankt sich für dieses Inteview. ********************************************************************* Ralf Stutz Jahrgang 1968 Mitglied im STV seit 1974 Jugend im STV von 1975-1986 ( Meister in der B-Jugend) aktiver Spieler 1985-1997 (Vize-Meister, 3x Torschützenkönig 1.Mannschaft) AH-Spieler seit 1997 Jugendtrainer 1989-1994 und seit 2004 (dabei 3x Meister - und in 9 Jahren nur einen Spieler verloren, was für mich persönlich sehr wichtig ist) Mitglied im Vorstand (als Vertreter der AH) seit 1 Jahr Interview Woche 20 / 2008 1. Als STV-Mitglied, das schon viele Stationen in seiner sportlichen Karriere durchlaufen hat (s.o.), kannst Du den aktiven Fußball aus verschiedenen Blickwinkeln beurteilen. Was sagst Du zu derzeitigen Leistung der ersten Mannschaft? Ralf: Ich finde, dass die erste Mannschaft eine sehr gute Vorrunde gespielt hat. Es hat sonntags richtig Spaß gemacht, auf den Sportplatz zu gehen. Zur Rückrunde möchte ich nichts sagen, sonst sind mir ein paar Aktive böse. 2. In der AH bist Du einer der wenigen, die mehr oder minder regelmäßig das Training besuchen. Gibt es - bei der dünnen Personaldecke und der geringen Trainingsbeteiligung - eigentlich eine längerfristige Zukunft für den Spielbetrieb der AH? Ralf: Ich denke, das es für die AH sehr schwer wird, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, weil in den nächsten Jahren kaum jemand aus dem Aktiven-Kader dazu kommt. 3. Seit neuestem bist Du auch als Vertreter der AH im STV- Gesamtvorstand eingebunden. Wie schätzt Du die Arbeit dieses Gremiums ein, wo liegen Stärken und Schwächen, welche Verbesserungen wären wünschenswert? Ralf: Ich hätte nicht gedacht, dass es in Urweiler möglich ist, einen Kunstrasen zu bauen - alleine schon deswegen finde ich die Arbeit des Vorstandes sehr gut. Ich denke nur, dass man im Gesamtverein mehr zusammen arbeiten müsste, damit meine ich Vorstand, Jugend, AH, Aktive. 4. Dein Engagement in der Jugendarbeit wird überaus gelobt. Glaubst Du, dass der STV auf Dauer seine Jugendarbeit eigenständig fortsetzen kann? Außerdem: Steht hier der (immense) Aufwand in gesunder Relation zum Ertrag? Ralf: Ich hoffe, dass Paul Bechtel noch 10 Jahre Jugendleiter bleibt, denn es gibt keinen besseren als ihn. Wenn man bedenkt, dass mindestens 75% der Aktiven aus der eigenen Jugend stammen, dann hat sich die Jugendarbeit in Urweiler gelohnt. Wobei sich die Jugendarbeit immer lohnt, allein wegen der vielen Kinder im STV. Ich glaube, dass man auch in den nächsten 10 Jahren keine Spielgemeinschaft braucht. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Ralf: ... mein schönstes Hobby. Vielen Dank für Deine Ausführungen. ****************************************************************** Norbert Marx Jahrgang 1968 Mitglied im STV seit 1975 Jugend im STV seit 1975 1984 B- Jugend-Meister (erste Jugendmeisterschaft des STV) aktiver Spieler STV: seit August 1985 AH STV: habe vor dem Jahr 2000 schon ausgeholfen aktiver AH-Spieler seit 2004 (mit Verletzungspausen) Jugendtrainer: von 1991 bis 1998 (1995 Meister B-Jugend und Dritter bei der Hallen-Saarlandmeisterschaft) Mitglied im Vorstand: 2001 Abteilungsleiter Fußball 2002 Geschäftsführer 2003 2.Vorsitzender 1. Vorsitzender seit 25.03.2004 Interview Woche 19 / 2008 1. Die erste Frage betrifft wie immer die Aktiven: Wie ist Dein Eindruck der fast abgelaufenen Saison? Bist Du zufrieden mit der Leistung? Und wie geht's nächste Saison weiter? Norbert: Die Vorrunde war sportlich gesehen ein Riesen-Erfolg. Diesen Lauf konnten wir jedoch nicht halten, zum Leidwesen aller Beteiligten. Aber man darf die Situation jetzt nicht eskalieren lassen, die zweite Saison ist immer die schwerere. Für die neue Saison wollen wir uns noch etwas verstärken, und das Ziel sollte es sein, Platz 6 zu erreichen. Dies wäre sportlich und wirtschaftlich ein Riesen-Erfolg und auch eine Perspektive für unsere Jugend. Die gute Jugendarbeit hat sich bei uns in den letzten Jahren sehr bezahlt gemacht. 2. Baumassnahmen: Der direkte Umbau des Platzes ist abge- schlossen, die Maßnahmen im Platzumfeld laufen (wenn auch manchmal etwas zögerlich). Auch im Vereinsheim sind einige Projekte im Rohr. Was bleibt noch zu tun? Norbert: Wichtig sind bis zur Eröffnungsfeier im Juli die Fertigstellung des Vorplatzes, der Garagenumbau und die Fertigstellung der Zaunanlage. Das rundet das Bild schon wieder ab. Es sind aber darüber hinaus noch mehrere Arbeiten notwendig, z.B. die Bepflanzung des Hangs am Neubaugebiet und die dortige Zaunanlage. An dieser Stelle will ich die Gelegenheit noch einmal nutzen und allen Helfern und Helferinnen danken. 3. Der STV ist mehr als nur Fußball. Die Bereiche Aktive, AH und Jugendfußball sind zur Zeit gut aufgestellt und haben wohl auch eine längerfristige Perspektive (wenn man die letzten Interviews so verfolgt). Was aber ist mit dem Anhängsel "T" im STV? Hat auch die Turnabteilung (Kinder-, Hobby-, Hausfrauen-Turnen) noch eine Zukunft? Norbert: Es ist schwer, in dieser Abteilung etwas zu bewegen. Seit dem Rücktritt von Frau Schäfer habe ich mich schon darum bemüht, aber leider ohne Erfolg. Es ist immer schwer, dafür geeignetes Personal zu finden. Wenn selbst aus den Reihen der Turner keiner zu finden ist, der die Abteilung leiten will, ist dies natürlich noch schwerer. Die Abteilung selbst ist auch gefordert und nicht nur der Vorstand. 4. Vorstandsarbeit: Man sagt über Dich, dass Du ein guter "Schaffer" bist, der als Wirt das Clubheim "schmeißt", und bei Arbeitseinsätzen immer vorneweg marschierst. Aber die Arbeit des 1. Vorsitzenden besteht auch aus Organisation, Entscheidungsfindung, Delegation, Repräsentation. Hier hast Du nach den Aussagen einiger Mitglieder Nachholbedarf. Was sagst Du hierzu? Norbert: Nun, ist es so, dass Entscheidungen, die getroffen werden müssen, auch von mir getätigt werden. Ich muss allerdings nicht immer in erster Reihe stehen, um mich zu präsentieren. Seitdem Werner Schwarz im Sportheim ausgefallen ist, ist die tägliche Arbeit noch schwerer für mich. Meine Tätigkeit hat sich hierdurch enorm vergrößert. Ich weiß sonst auch im Moment nicht, was ich mehr tun sollte, um präsenter zu sein. Wenn verschiedene Leute allerdings meinen, ich würde Vereinspolitik am Stammtisch ausplaudern, sind sie bei mir an der falschen Adresse. Vereinsinterne Dinge behandle ich auch als solche. Dass gewisse Momente in der Bauphase etwas schleppend waren, ist zwar richtig, aber ich hatte auch nicht gleich immer alle Infor- mationen parat. Es fordern auch viele, dass ich als Präsident mehr zu den letzten sportlichen Misserfolgen sagen müsste. Ich sehe dies aber nicht ganz so, denn die sportliche Leitung hat immer noch unser Trainer Leo Hinsberger. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Norbert: ... eine unendliche Geschichte. Ich liebe diesen Verein, werde mich für ihn einsetzen und mich für das von den Mitgliedern ausgesprochene Vertrauen so gut ich kann mit guten Leistungen bedanken. Von mir aus bis der Tod uns scheidet. Vielen Dank für Deine interessanten Ausführungen. ********************************************************************* Erich Maldener Jahrgang 1942 sportliche Karriere: SF Tholey: ab B-Jugend, aktiv in 1. Mannschaft bis 1967 STV Urweiler: aktiv: 1967 - 1970 (Knieverletzung) 1975 OP, anschließend aktiv bis zum Alter von 43 Erfolge: ich durfte als Vorsitzender die ersten Meisterschaften im Jugend- wie im aktiven Bereich erleben Jugendtrainer: 1977 - 1979 Vorstandsarbeit: 1979 - 2000 1. Vorsitzender seit 2002 Ehrenvorsitzender Interview Woche 18 / 2008 1. Wenn man Dich sonntags auf dem Sportplatz auch nicht gleich sieht, so hört man Dich doch oft, da Du auch heute noch bei jedem Spiel der ersten Mannschaft mitfieberst. Was sagst Du zur Leistung der ersten Mannschaft, rückblickend über die gesamte Saison und aktuell? Erich: Da ich weiß, wie schwer das ist, wenn man auf dem Platz ist, bin ich zufrieden. 2. Lange Jahre hieß der 1. Vorsitzende des STV Urweiler Erich Maldener. Heute bist Du als Ehrenvorsitzender ebenfalls noch in die Vorstandsarbeit mit eingebunden. Gab es in den letzten Jahren Veränderungen in der Arbeit des Vorstandes, und wenn ja, welche? Gerade in den letzten Jahren habe ich wieder Spaß daran, mitzumachen, was in den Jahren vorher nicht der Fall war. 3. Das größte Projekt der Vereinsgeschichte ist der Umbau des Sportplatzes. Ist dies auch der Höhepunkt Deiner "Funktionärs- Karriere"? Erich: Der Bau des Kunstrasens ist mit Sicherheit ein Höhepunkt, werbewirksam für den Ort. Doch bereits der Bau des Sportheims 25 Jahre zuvor, der mich anderthalb Jahre beschäftigte, war für die Weiterentwicklung des Vereines von sehr, sehr großer Bedeutung. Wir waren die Letzten "rundherum", die ohne Sportheim den Sportbetrieb aufrecht erhielten - da war es höchste Zeit, gleich zu ziehen! Beide Baumaßnahmen nehmen einen sehr hohen Stellenwert ein und runden das GANZE ab. 1983 Sportheim und 2008, 25 Jahre später, Kunstrasenplatz, da ist nicht nur für mich ein Traum in Erfüllung gegangen. 4. Dein Engagement beschränkt sich nicht nur auf den STV, sondern Du bist ja noch in anderen Vereinen und vor allem in der Lokalpolitik aktiv. Wie steht der STV eigentlich in der Öffentlichkeit da? Erich: Ich stelle immer wieder fest, dass "außerhalb" der STV sehr positiv gesehen wird. "Im Ort" ist dies leider nicht immer so. Da werden schon mal Vergleiche angestellt, die ich nicht verstehen kann. Aber so ist das nun mal. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Erich: immer noch jede Unterstützung wert, zumal der soziale Aspekt in Bezug auf die Betreuung von ca. 150 Jugendlichen eine hervorragende Leistung für die Gesellschaft bedeutet. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Sascha Jung Jahrgang 1986 Jugend STV: 1994 - 2005 (Bezirksligaaufstieg 2003 mit B-Jugend) Aktive STV: seit 2005 (Meisterschaft KL B 2005/2006) Interview Woche 17 / 2008 1. Was ist los mit der ersten Mannschaft? Sascha: Die aktuelle Leistung hat meiner Meinung nach mehrere Gründe: Erstens merkt man doch stark das Fehlen von Artur Grill und Freddie Schumann. Zudem fehlt der Druck, sowohl nach oben als auch nach unten ist nichts mehr möglich. Zu guter Letzt fehlt z.Zt. das Engagement und ein gewisses Leben auf dem Spielfeld. 2. Die Saison 08/09 gilt als Qualifikation für die Neu-Einteilung der Klassen. Wie beurteilst Du die Chancen des STV, vielleicht ab 2010 in der neuen Bezirksliga zu spielen, was sind Vor- und Nachteile dieser Regelung, insbesondere auch für die 2.Mannschaft? Sascha: Wenn man die Hinrunde und auch immer noch die aktuelle Tabellenposition betrachtet, ist der geforderte sechste Tabellenplatz möglich. Ein Anreiz sollte es alle Mal sein, dafür in der nächsten Saison dreißig Spiele lang Vollgas zu geben. Da ich die Regelungen im Detail nicht kenne, kann ich zu den Aus-wirkungen für die zweiten Mannschaften wenig sagen. Ich befürchte allerdings, dass es zu noch mehr spielfreien Wochenenden kommt, weil viele Vereine nicht über die Spielerdecke verfügen, eine - fast eigenständige - Reserve zu stellen. 3. Der STV in Person des Jugendleiters Paul Bechtel sucht hände- ringend (fähige) Jugendtrainer. Könntest Du Dir vorstellen, in solch ein Amt reinzuschlüpfen und unseren Jugendspielern etwas beizu- bringen (und nicht nur im sportlichen Bereich)? Sascha: Ich habe ein solches Amt bereits zwei Jahre ausgeübt (2002/2003 und 2003/2004 zusammen mit Karsten Marx, damals die G- bzw. die F-Jugend), und wurde auch von Paul Bechtel wieder angesprochen. Ich kann aber z.Zt. studienbedingt die zeitlichen Anforderungen nicht stemmen. 4. Platzumbau: am Sportfest wollen wir eine rundherum gelungene Anlage präsentieren. Warum geht der Einsatz der Aktiven im Moment nicht mehr mit dem Elan des letzten Jahres weiter? Sascha: Genaues kann ich dazu nicht sagen, nur vermuten. Vielleicht ist für einige der Platzumbau mit der Fertigstellung der Spielfläche beendet. Es spielt auch eine Rolle, dass einige, die im Sommer mehr Zeit hatten, momentan anderweitig gebunden sind. Dies müsste man allerdings jeden einzelnen fragen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Sascha: ... der geilste Club der Welt. Vielen Dank für dieses interessante Interview. ********************************************************************* Helmar Schu Jahrgang 1954 Mitglied im STV seit 1961 Jugend im STV 1961 bis 1972 aktiver Spieler 1973 bis 1978 aktiver AH-Spieler 1983 bis 2006 Mitglied im Vorstand Förderverein 2006 Interview Woche 16 / 2008 1. Als Vater eines Spielers der ersten Mannschaft (Manuel Schu, die Red.) leidest Du bei jedem Spiel besonders mit. Was sagst Du zu derzeitigen Leistung der ersten Mannschaft? Helmar: Wenn man die letzten Spiele so sieht, bekommt man es schon an die Nerven. Die Ausfälle von Freddy Schumann oder Arthur Grill machen sich schon bemerkbar. Auch hat man das Gefühl, die Luft ist raus. Nach oben und unten geht nichts mehr und mancher Spieler sieht das dann ziemlich locker. Außerdem werden einige junge Spieler (wie z.B. Manuel und Johannes Müller) eingesetzt. Das finde ich gut, denn die Jungen sollen 'mal Spielpraxis bei den Aktiven bekommen. Jetzt kann man ja ohne großes Risiko testen. An dieser Stelle noch ein dickes Lob an unseren Trainer Leo, der nach meiner Meinung seine Arbeit sehr gut macht. Weiter so. 2. Du bist Kassierer des Fördervereines. Mit Eurer Hilfe wird die Finanzierung des Sportplatzumbaues bewältigt. Allerdings wird Euch auch nachgesagt, ihr würdet nur Gelder verwalten, Euch aber ansonsten nicht einbringen. Was sagst Du hierzu? Helmar: Dazu möchte ich folgendes sagen. Als ich das Amt des Kassierers übernahm, wollten mich noch einige Personen bei der Suche nach Fördermitgliedern unterstützen. Doch ich wurde etwas allein gelassen. Da ich versprochen habe, die Zwischenfinanzierung sicherzustellen, musste ich zum größten Teil alleine auf die Suche gehen. Dies ist mir nicht leicht gefallen. Da der Verein immer noch Gelder benötigt, ist diese Arbeit auch noch nicht beendet. Vielleicht finde ich noch einige, die Mitglied im Förderverein werden wollen. Ich hätte gerne letztes Jahr noch ein paar Arbeitseinsätze mehr gemacht, doch leider musste ich wegen meiner Knieverletzung (ich konnte sogar nicht mehr Radfahren und sollte operiert werden) passen. Hier noch ein Dank an alle Helfern, Spendern und Mitgliedern des Fördervereins. Jeder wird auf seine Art gebraucht. 3. Als AH-Mitglied bist Du auch einer der wenigen, die mehr oder minder regelmäßig das Training besuchen, auch wenn Du selbst nicht mehr aktiv ins AH-Spielgeschehen eingreifst. Gibt es - bei der dünnen Personaldecke und der geringen Trainingsbeteiligung - eigentlich eine längerfristige Zukunft für den Spielbetrieb der AH? Helmar: Ich glaube, die AH hat noch eine Zukunft. Aus diesem Grund versuche ich, solange es geht, mit zu trainieren, um den Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten. Vielleicht kommt der eine oder andere AH-Spieler noch dazu, damit es noch weiter geht, wenn wir "Alten" (z.B. Gerd Petry und ich) abtreten müssen. 4. Dein Engagement verrät ja schon, dass Du an der kontinuier-lichen Entwicklung des STV interessiert bist. Was muss Deiner Meinung nach geschehen, damit der STV sportlich, wirtschaftlich und auch gesellschaftlich auf Dauer existieren kann? Helmar: Sportlich sind wir, meiner Meinung nach, auf dem richtigen Weg. Wir müssen auf eigene Spieler bauen und auch dem Nach- wuchs eine Chance geben. Wenn wir mit unseren eigenen Leuten in dieser oder vielleicht auch eine Klasse höher spielen, stellt sich hoffentlich der wirtschaftliche und gesellschaftliche Erfolg ein. Wir sind auf dem besten Wege. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich ..." Helmar: ...meine sportliche Heimat. Vielen Dank für dieses Interview. ******************************************************************** Marc Klein Vater des E-Jugendspielers Alexander Klein (seit 2006 beim STV) Interview Woche 15 / 2008 1. Wie kamst Du bzw. kam Dein Sohn zum STV? Immerhin seid Ihr durch Wohnort und auch familiäre Vorbelastung eigentlich Blau-Weiße. Marc: Mein Sohn und insbesondere ich waren mit der Jugendarbeit beim SV Blau-Weiß St. Wendel nicht ganz zufrieden. Das lag weniger an Personen als mehr an fehlender Struktur und Konsequenz bei der Jugendarbeit. Diesen Unmut hatte ich seinerzeit in Gegenwart von Dir (Christoph Backes; die Red.) geäußert und Du hattest mir (oder viel mehr meinem Sohn) angeboten, doch einmal in ein Training "hinein zu schnuppern". Das Schnuppertraining gefiel meinem Sohn sehr gut und der Wechsel war perfekt. 2. Was ist anders beim STV - verglichen mit den Vereinen, in denen Du bzw. Dein Sohn bis jetzt sportlich aktiv waren? Marc: Insbesondere scheint mir beim STV Urweiler mehr Ordnungzu herrschen. Die Atmosphäre ist nicht geprägt von persönlichen Animositäten oder internen Querelen. Abschließend beurteilen kann ich jedoch nur die Jugendarbeit von Paul Bechtel und insbesondere die Arbeit der Betreuer meines Sohnes, Ralf und Michael Stutz. Alle drei leisten super Arbeit, für die ich mich hier nochmals ausdrücklich bedanken möchte. 3. Wohin führt der sportliche Werdegang Deines Sohnes, dem ja ein großes sportliches Talent bescheinigt wird? Marc: In allererster Linie soll ihm der Fußball Spaß machen, was beim STV derzeit der Fall ist. 4. Wo siehst Du den STV Urweiler in den nächsten Jahren? Marc: Aufgrund der guten Jugendarbeit, die nicht zuletzt durch die Zuläufe aus der Kernstadt belegt wird, sollte man sich keine Sorgen um die Zukunft des STV Urweiler machen. 5. Bitte ergänze den Satz: "Der STV ist für mich/uns ..." ...ein echt toller Verein, bei dem wir uns und besonders unseren Sohn gut aufgehoben wissen! Vielen Dank für dieses Interview. ******************************************************************** Werner Schwarz Geschäftsführer / komm. Kassierer STV Urweiler geb. 01.03.1960 im STV seit:1968 sportlicher Werdegang: Jugend FC WND 1966 -1971 Jugend STV Urweiler 1968 - 1973 Abt. Turnen / Leichtathletik a ktiv: nein AH STV Urweiler 1993 - 2004, jetzt inaktiv STV-Vorstand: 1993 - 1999 Geschäftsführer 2003 - heute Geschäftsführer (ohne Gewähr, soweit ich mich erinnern kann - bin ja auch schon älter) Interview Woche 14 / 2008 1. Wie siehst Du die aktuelle Situation bei der ersten Mannschaft, die wohl in einer kleinen Krise steckt? Werner: Nach dem frühzeitigen Erreichen eines Nichtabstiegsplatzes ist derzeit die Luft raus, was schon in den beiden letzten Spielen vor Weihnachten zu erkennen war. Derzeit sehe ich zu viele Einzelfehler und bemängele die fehlende Einstellung, über den Kampf zum Spiel zu finden. Das sportliche Potential wird nicht komplett abgerufen. 2. Du warst auch einer der Entscheidungsträger bei der Verpflich-tung des Trainers Leo Hinsberger. Dieser hat bereits im Februar auch für die kommende Saison zugesagt. Wie wichtig war dies für den Verein? Werner: Die Verpflichtung von Leo Hinsberger ist ein Glücksgriff für den Verein. Durch seine Erfahrung kann er insbesondere den jungen Spielern viel beibringen. Dass die komplette Mannschaft davon profitiert, hat man in der Vorrunde gesehen. Die Weiter-verpflichtung ist zudem ein Signal für die Mannschaft, dass der Vorstand mit der geleisteten Arbeit zufrieden ist. Somit ist auch Planungssicherheit für die Spieler gegeben. Jetzt gilt es, die Mannschaft für die neue Saison zu formen, u.a. auch neue Spieler für den STV zu verpflichten. 3. Der Gesamtverein stemmt z.Zt. das größte Projekt seiner Vereinsgeschichte, den Umbau des alten Hartplatzes zu einem Kunstrasenplatz (mittlerweile erfolgt) und hiermit verbunden auch die Umgestaltung des Geländes sowie Veränderungen am Sportheim. Wie funktioniert dies, auch finanziell? Werner: Der Umbau des Sportplatzes und des Umfeldes ist schon ein gewaltiger Kraftakt, der noch nicht abgeschlossen ist. Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Helfern recht herzlich für die geleistete Arbeit bedanken. Es ist schon erstaunlich, was da geleistet wurde. Alle können stolz auf das bisher Erreichte sein. Da wir noch nicht alles gemeistert haben, müssen wir auch weiterhin an unserer sehr schönen Anlage arbeiten. Nach Abschluss aller Baumaßnahmen ist jedoch lange noch nicht Schluss, Pflege und Instandhaltung dürfen nicht vergessen werden. Ich hoffe, dass wir ein oder mehrere Mitglieder finden, die diese Aufgaben übernehmen. Der Vorstand kann dies nicht alles alleine bewerkstelligen - hier ist jedes Mitglied gefragt. Finanziell war diese Maßnahme nur möglich durch einen Mix aus eigenen Mitteln, durch Sponsoren, Zuschüsse der Stadt St. Wendel und der Sportplanungskommission sowie Fremdmittelaufnahme bei der KSK St. Wendel. Die Belastung für die Rückzahlung ist schon hoch, doch auch dies werden wir meistern, wenn alle daran mit-arbeiten. Ich rufe daher alle Mitglieder auf, weiterhin nach Spon-soren zu suchen, weil jeder zusätzliche Euro die Vereinskasse entlastet. Gezielte Sponsorengespräche werden nach der Nennung der Interessenten gerne vom Vorstand geführt. 4. Du bist z.Zt. in einer Doppelfunktion im Vorstand tätig. Kann dies auf Dauer gut gehen, oder vielleicht umgekehrt, die Mithilfe welcher Personen könnte den Vorstand und damit den STV weiter voranbringen? Werner: Die Doppelfunktion ist derzeit schon sehr belastend. Es ist wie in jedem Verein, alle reden mit und wissen zum Teil alles besser, nur Verantwortung will keiner übernehmen. Bei der Meinungsfindung im Vorfeld wird kein Interesse gezeigt, danach aber kritisiert. Die Doppelbelastung kann auf Dauer nicht gut gehen. Für mich steht jedenfalls fest, dass ich bei der nächsten Jahreshauptversammlung nur noch für eine Funktion zur Verfügung stehe - natürlich vorausgesetzt, dass ich von der Versammlung wiedergewählt werde. Es gibt mehrere Personen, die auf den Wunschzetteln von Norbert Marx und mir stehen, um den Vorstand zu ergänzen. Es werden auch dahingehend Gespräche geführt, aber ich bitte um Verständnis, das ich diese Namen nicht im Vorfeld breittrete. Der "Glitz-Tratsch" nervt oft ganz gewaltig, daher gilt auch hier mein Angebot: "Nicht nur reden - mitarbeiten!" 5. Ergänze bitte: "Der STV ist für mich ... " Werner: ... ein Stück vom Leben. Vielen Dank für dieses Interview. ********************************************************************* Daniel Jung geb. 16.04.1988 Jugend im STV seit August 1994 aktiv seit Januar 2006 im Vorstand als Beisitzer seit September 2005 Interview Woche 13 / 2008 1. Wie siehst Du den Start der 1. Mannschaft in die Rückrunde mit drei Niederlagen in vier Spielen, insbesondere den zwei Niederlagen in den beiden letzten Spielen, und insgesamt bereits 18 Gegen-toren? Daniel: Moment stimmt es nicht in der Mannschaft, sowohl vom Zusammenhalt her - der war in der Vorrunde viel größer - als auch im sportlicher Hinsicht. Hier ist in erster Linie die Defensive zu nennen. Man merkt natürlich deutlich das Fehlen von Artur Grill und auch von Freddie Schumann. 2. Zu Dir persönlich: es gibt viele Stimmen auf dem Sportplatz, die Dir Einsatz und Engagement bescheinigen, aber doch auch einige Defizite sehen. Insbesondere im spielerischen und taktischen Bereich, aber auch in körperlicher Hinsicht fehle einiges. Daniel: Diese Äußerungen kann ich nicht abstreiten. Ich weiß, woran es bei mir mangelt, und ich werde im Training weiterhin an mir arbeiten, um diese Defizite abzustellen. 3. Seit 2 1/2 Jahren gehörst Du auch dem Vorstand des STV an. Wie kommt man in solch jungen Jahren zu so einem Amt, was kannst Du in Deiner Position in den STV-Vorstand einbringen, und wie können weitere junge Leute für solche Ehrenämter gewonnen werden? Daniel: Ich wurde auf Vorschlag des STV-Geschäftsführers gewählt, um als Stimme der "Jungen" den Vorstand zu bereichern. Wichtig für die jungen Leute ist, dass auch ihre Belange im Verein gehört werden. Für die Gewinnung von weiteren Vorstandsmitgliedern habe ich keine expliziten Ideen, das muss jeder für sich selbst entscheiden. 4. Wie sehen Deine Ziele langfristig aus - sowohl für den STV als auch für Dich persönlich? Daniel: Für den STV: die erste Mannschaft sollte in der Rückrunde wieder an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen. Nur mit einer Leistungssteigerung können wir in dieser und auch der kom-menden Saison vorne mitspielen. Dies ist insbesondere in der nächsten Saison, die als Quali für die neu gestalteten Spielklassen gilt, wichtig, um im Spieljahr 2009/2010 in der neuen Bezirksliga mitmischen zu können. Persönlich: ich will an meinen Schwächen arbeiten, um langfristig in der ersten Mannschaft spielen zu können. Ansonsten natürlich: Gesundheit und berufliches Wohlergehen. 5. Frage: Ergänze bitte: "Der STV ist für mich ... " Daniel: ... ein geiler Verein, weil der Zusammenhalt hier wie nirgends sonst ist, und es einfach Spaß macht, mit diesen Leuten zu arbeiten. Vielen Dank für dieses Gespräch.
-
Home
-
Der STV
-
Abt. Fußball
-
Abt. Jugend
-
Alte Herren
-
Abt. Turnen
-
Interaktiv
-
Gästebuch
-
Interview der Woche
-
Bilder Umbau 1
-
Bilder Umbau 2
-
Bilder Umbau 3
-
Bilder Umbau 4
-
Weihnachtsfeier 09 - 1
-
Weihnachtsfeier 09 - 2
-
Weihnachtsfeier 09 - 3
-
Dietmannsried 1
-
Dietmannsried 2
-
Dietmannsried 3
-
Dietmannsried 4
-
Links
-
Impressum